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aufräumen, notwendiges Übel oder Befreiung?

Los aufräumen! Wir alle mögen es sauber, aufgeräumt, ordentlich. Ich kenne keinen bei dem das anders ist. Der Weg dahin zeigt die unterschiedliche Herangehensweise. [teaserbreak]

Wer aufräumt hat ein Ziel. Das Ziel motiviert ihn zur Handlung, denn ohne etwas zu tun entsteht keine Ordnung. Das Schöne am aufräumen ist, dass man es sieht. Schon Teilschritte auf dem Weg zur Ordnun sind sichtbar und motivieren zum weitermachen. Das Ergebnis ist in der Regel sofort und für alle Augen sichtbar. Ist aufgeräumt, kann man sich freuen und seine Arbeit geniessen.

Manchmal scheint das Ziel so weit weg, dass die eigene Motivation schwer fällt. Das Ziel will man wohl haben, doch der Weg dahin scheint unüberwindbar schwer zu sein.

Meistens gibt es Bereiche in unserem Leben, bei denen uns das aufräumen leichter fällt als andere. Mein Vater hatte immer eine super ordentliche und aufgeräumte Werkstatt, während andere Bereiche seines Lebens warteten. Bei uns wartet unser Blog sehr geduldig auf unsere Zeit zum aufräumen. Nach außen ist das nicht so sichtbar. Doch nicht nur in der alten Welt, will immer mal aufgeräumt werden. Auch die digitale Welt wünscht sich Ordnung und immer mal eine Aufräum aktion.

Und so ist aufräumen beides. Es ist notwendig, mancher würde es tatsächlich als notwendiges Übel bezeichnen. Es ist aber auch Befreiung. Wir trennen uns von unnötigem, räumen die Dinge an den Platz der für sie bestimmt ist und löschen Daten. Am Ende ist Ordnung und damit Freude und geniessen. Nicht der Weg “aufräumen” ist das Ziel, das Ziel ist die Ordnung danach.

Liebe besteht aus …. gemeinsamen Zielen und Wünschen

Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern, dass man in die gleiche Richtung blickt. So schrieb es einmal Antoine de Saint-Exupery. [teaserbreak]

Nach längerer Zeit war Alex wieder einmal auf Dienstreise. Nach dem ich das nun schon gar nicht mehr gewöhnt bin, fiel mir der Unterschied deshalb wohl besonders auf. Ich merkte, dass meine Stimmung von Tag zu Tag etwas schlechter wurde. Nur brachte ich das nicht mit dem fehlen meines Mannes in Verbindung. Erst als er wieder zurück war, merkte ich wie sehr mir seine Gegenwart gefehlt hatte.

Was mir gefehlt hatte?  Er fehlte mir, weil er mit mir in die gleiche Richtung blickt. Unsere Ziele und Wünsche bringen unseren Blick nach vorn und vereinen uns auf diese Weise. Gemeinsame Ziele schweißen zusammen. So ist eine Ehe ein klein wenig wie jede andere Zielorientierte Organisationsform. Je weniger gemeinsame Ziele eine Ehe hat um so größer die Herausforderungen für sie.

Alex ist der mir fehlende zweite Teil und so fehlte mir einfach ein Stück von mir. Sein analytisches Denken, seine Fähigkeiten und sein Charakter ergänzen mich. In dem wir an unseren Zielen und Wünschen gemeinsam arbeiten und kämpfen, werden mir meine Defizite bewußt und ich nehme seine Ergänzung bewußt wahr. Genau so ist es auch umgekehrt. Das heißt nicht immer einer Meinung zu sein, aber in dem wir um unsere gegenseitige Ergänzung wissen hören wir auch aufeinander. Wir ignorieren einander nicht, wenn uns etwas nicht paßt. Das ist es was unsere Liebe ausmacht und deshalb hat Antoine de Saint-Exupery auch recht. In die gleiche Richtung zu blicken fördert den gegenseitigen Respekt und die Achtung voreinander. Das alles bildet damit einen Schutzwall um unsere Liebe.

Liebe besteht nicht darin, dass man einander ansieht, sondern, dass man in die gleiche Richtung blickt.

Onkel Dagobert, die reichste Ente der Welt

http://de.wikipedia.org/w…eine_Milliarden

Onkel Dagobert, die reichste Ente der Welt, ist jedem bekannt. Zu ihrer Bekanntheit haben auch die lustigen Taschenbücher beigetragen.  Nachdem Carls Barks für die Entstehung von Entenhausen verantwortlich ist,  war es aber Don Rosa, der die vielen Details und Bemerkungen von Carl Barks nahm und daraus eine Biographie von Dagobert zeichnete.  Im Gegensatz zu anderen Zeichnern legt Don Rosa viel wert auf die Kleinigkeiten, so finden sich in seinen Bildern immer wieder kleine Nebenschauplätze zur eigentlichen Geschichte. Diese Biographieserie ist einfach wunderschön. Die vielen kleinen Details  und Schnörkel,  die die Geschichten bekamen sind einfach nur schön. Über die letzten Jahre hinweg habe ich die Serie Stück für Stück geschenkt bekommen und genieße es sie zu lesen und nach den Kleinigkeiten in den Skizzen zu suchen.  Meistens lese ich erst Mal ein Heft durch, wobei verschlingen wohl das bessere Wort dafür ist und dann lese ich es noch ein zweites Mal hinterher.  Wenn du also ein Geschenk suchst, dann überlege  doch ob das nicht was sein könnte. Warum das so ist?

Dagobert ist eine liebenswerte Ente,  die sehr menschlich ist.  Die Ausdauer und die Zielstrebigkeit sind bei ihm herausragende Eigenschaften. Dagobert ist bereit auf sehr viel zu verzichten,  nur um ein Ziel zu erreichen. Manchmal würde es uns Menschen gut tun, ein klein wenig mehr davon zu besitzen. Viel zu schnell werfen wir oft das Handtuch und sagen: “Das wird doch eh nichts”.  Es gibt noch etwas was mir an ihm gefällt.  Wenn er in seinem Geldspeicher sitzt und sich sein verdientes Geld auf den Kopf prasseln lässt,  dann ist das seine Art von Entspannung.  Und diese Art von Entspannung tut er regelmäßig und gründlich.  Es muss ja nicht unbedingt Geld sein,  in dem man badet um zu entspannen, doch das Prinzip gilt auch für mich und dich.  Wie entspannst du?

Primelchen ist fertig

Heute ist es schon Mittag und erst jetzt komme ich zum Blog schreiben. So spät wie heute habe ich schon Jahre nicht mehr gefrühstückt. Wir haben uns erst kurz vor 12 Uhr zum Essen gesetzt. Warum? Die Zweitjüngste (meine “Pflegeschwester”) hat gestern ihren offiziellen Abschluss vom Hochschulstudium “Soziale Arbeit” gefeiert. In Coburg gab es eine Feierstunde im Kongresshaus für die letztjährigen Absolventen. So sind wir gestern Nachmittag nach Coburg gefahren um Primelchen zu gratulieren und mit ihr zu feiern. Am Anfang hatten wir überlegt erst heute zurück zu kommen, haben uns aber dann dagegen entschieden, weil das eigene Bett einfach das Beste ist. So hat gestern das Studium sein offizielles Ende gefunden. Alle Welt redete davon, dass ein Lebensabschnitt beendet wurde und etwas Neues beginnt. Ob die jungen Leute das genau so wahrnehmen? Mit wie vielen Ideen, Träumen und Wünschen sie wohl in die Arbeitswelt starten? Viele werden sich die Hörner noch abstoßen, wenn sie feststellen, das die Praxis anders ist als die Theorie an der Uni/Hochschule. Ich wünsche ihnen, dass sie gut in der Arbeitswelt klar kommen, dass sie wahrnehmen, dass die “Alten” doch nicht ganz so von gestern sind und ihr gewählter Beruf ihnen Freude macht. Doch das Wichtigste ist, sich Ziele zu setzen und diese anzustreben. Neue Ziele, die durchs Leben tragen, auch durch Durststrecken.

Was hat John William Yettaw mit den Zielen des Lebens zu tun

In der letzten Woche hörten wir in den Nachrichten von einem Amerikaner, der zur Nobelpreisträgerin Suu Kyi in Birma schwam und dort einen Tag blieb.
Da sie Hausarrest hat und ihr Haus nicht verlassen darf, gibt es nur eine Möglichkeit um zu ihr zu gelangen und das ist über den See. Das hat John W.Yettaw gemacht. Soweit ich weiß, ist er kein Friedensaktivist und er hat auch keine großen Parolen entrollt. Suu Kyi sagte hinterher, er habe die meiste Zeit gebetet. Obwohl er nicht der Jüngste ist (53) und wohl auch nicht ganz gesund (Asthma und Diabetes), hatte er es sich in der Kopf gesetzt, zu ihr zu gelangen. Mit anderen Worten, er hatte ein klares Ziel und hat diesem Ziel alles andere untergeordnet. Es geht hier nicht darum, wie wir sein Ziel bewerten, sondern ob er es erreicht hat.
Wie ist es mit unseren Zielen im Leben? Hast du noch Ziele? Nachdem Gott uns mit einem eigenen Hause gesegnete hatte, war bei uns ein Ziel erreicht. Wir stellten uns die Frage, was das nächste Ziel in unserem Leben ist, was wir erreichen wollen? Dieses haben wir auch Gott vorgelegt und ihn um Rat gefragt. Da mein Mann und ich zielorientiert handeln, ist mit einer Zieldefinition auch automatisch unser ganzes Leben verbunden.
Wie ist es bei dir? Hast du auch ein Ziel? Lohnt es sich für das Ziel alles andere hinten anzustellen? Ich will dich ermutigen, dass du dir ein Ziel suchst, das sich für dein Leben lohnt und dann halte dein Ziel fest im Blick und gehe darauf zu.