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Sicherheit erhalten oder Wie Gebet erfolgreich wird Teil 4

Eines unserer großen Bedürfnisse ist Sicherheit. Wir sehnen uns nach Sicherheit im Leben, im Beruf, in der Familie und auch in unserer Beziehung zu unserem Vater im Himmel. Dann bitten wir ihn um etwas und das nächste, was wir denken ist: es passiert ja doch nicht.

Sag mal, kommunizierst du so auch mit deiner Familie? Dann, muss ich dir sagen, solltet ihr an euerem Verhalten zueinander etwas ändern. Familie heißt einander vertrauen und vertrauen gibt Sicherheit. In unserer Familie lernen wir einander zu vertrauen, so geben wir einander Sicherheit.

Vertrauen lernen wir aber nur, indem wir a) bereit dazu sind, dem anderen zu vertrauen, vor allem, wenn ich sein Handeln nicht verstehe, und b) indem ich dem anderen auch klar mache, dass ich ihm vertraue. (Dann sollte dein Verhalten aber nicht das Gegenteil zeigen.) Indem du vertraust, scheint es so, als ob du Sicherheit abgibst. Gleichzeitig bekommst du aber eine viel größere Sicherheit zurück. Es ist die Sicherheit, angenommen zu sein. Es ist die Sicherheit, dass dein Gegenüber dich wertschätzt und dieses Vertrauen unter keinen Umständen zerstören will.

Genau das geschieht auch mit deinem Vater im Himmel. Du bekommst Sicherheit und das macht Gebet erfolgreich.

Ehe als Geschenk oder wie Ehe jung bleibt oder danke für 9 wunderbare Jahre

Am Anfang stand eine Freundschaft, in der Vertrauen und Miteinander wachsen konnten, 3,5 Jahre später kam die Entscheidung für ein gemeinsames Leben und erst danach waren die Hummeln im Bauch.

Auch nach 9 Jahren Ehe sind die Hummeln noch nicht weitergezogen. Als Alex eben in den Tag ging und ich ihn so anschaute, zog tiefe Dankbarkeit in mein Herz. Unsere Ehe ist ein Geschenk Gottes an uns.

Oh, war ich damals aufgeregt, am 22.11.2002 …und wie. Wie viele andere Paare auch waren eine ganz kleine Runde, nur die Familie traf sich auf dem Standesamt. Das Essen hinterher war ein Fiasko, aber die roten Rosen von Alex ein Traum. Nach dem Essen fuhr jeder wieder nach Hause und wir unterschrieben unseren Mietvertrag für unser erstes gemeinsames Heim.

9 turbulente Jahre sind es inzwischen geworden, Jahre, in denen das gewonnene Vertrauen weiter wachsen konnte. Zeiten des gemeinsamen Leidens und der Freude, man könnte das auch profan Ehe nennen.

Neulich wurden wir gefragt was unser Geheimnis ist. Spontan fallen mir dazu zwei Dinge ein.

1. Es ist eine Ehe zu dritt. YHWH ist der Gott, der unsere Ehe gestiftet hat und der über unserer Ehe wacht. Er gibt unserer Liebe immer wieder neue Impulse. Er stiftet unsere Ehe immer wieder neu, indem er unsere Liebe zueinander immer wieder neu gibt.

2. Es ist unser beider Wille, einander nur Gutes zu tun. Dazu gehört uns gegenseitig zu achten, zu respektieren und zu vertrauen. Wir wollten einander nie erziehen oder manipulieren.

Was vielleicht daran liegt, das wir einander als Geschenk sehen. In dem wir uns als Geschenk sehen, ist uns bewusst, dass unsere Unterschiede uns stark machen.

Danke, mein Alex, für 9 wunderbare Jahre mit die an meiner Seite! Ich liebe Dich!

Vertrauen üben lohnt sich

Bei uns läuft das Büro auf Hochtouren. Bis Freitag ist nicht mehr lang hin und es ist noch so viel zu tun. Wieder einmal ist eine Arbeitsliste so lang wie mein Arm und das im realen Sinne. Aber noch nie habe ich so gut verstanden was Vertrauen heißt wie derzeit.

Im Moment ist es das was wir alle miteinander üben – Vertrauen. Vertrauen in das eigene Team, Vertrauen, dass alles klappen wird, obwohl das noch so weit weg scheint und klar Vertrauen in meinen Vater YHWH. Denn am Ende des Tages, nach allem Bemühen und Wollen, nach allem Kämpfen, Machen und Tun, bleibt sein Gelingen und seine Unterstützung das Entscheidende, was für Erfolg sorgt.

So sind es noch 5 Tage bis Freitag. Wenn ich daran denke, wird mit kalt und warm gleichzeitig. Es ist meine Aufgabe mich von diesem Denken loszureißen und daran zu erinnern, dass mein Sorgen die Aufgaben nicht löst. So blicke ich von den Aufgaben weg auf den der Ursprung aller Ideen ist und rufe zu ihm, wobei das manchmal mehr einem Stöhnen gleicht.

Damit bin ich wieder beim Vertrauen gelandet. Vertrauen in Gott, meinen Vater. Dieses Vertrauen ist es, was wieder alle Vernunft sagen lässt, “alles wird gut”. Er Gott, hat uns ein wunderbares Team gegeben und weil er dafür verantwortlich ist, wird gelingen, was begonnen wurde.

The Kings Speech, alles ist möglich, wenn du es willst oder Vertrauen

http://de.wikipedia.org/w…önigreich)

Gestern abend war ein besonderer Abend. Wir saßen vor der Glotze und schauten uns einen Film auf DVD an: The Kings Speech.

Es geht in dem Film um Bertie, den 2. Sohn des britischen Königs George V., der trotz zahlreicher Versuche von Ärzten und Psychologen seit seiner Kindheit stark stotterte. Seine Ehefrau wendet sich an den Sprachtherapeuten Logue, der ihn auf unkonventionelle Art behandelt und Erfolg erzielt. Damit nimmt die Geschichte ihren Lauf – mehr wird nicht verraten, selber Schauen lohnt sich!

Logue fordert gleich am Anfang Vertrauen. Nur Vertrauen macht eine Zusammenarbeit möglich. Doch es ist nicht nur das Vertrauen zwischen den beiden Männern und das Vertrauen der Ehefrau in ihren Mann. Letztlich ist es das eigene Vertrauen was Bertie bzw. Georg VI. in sich selbst haben muss. Im Grunde ist das der Schlüssel für sein Stottern und für sein Sprechen können. Vertrauen in sich selbst, nicht weil andere es so sagen.

Dieses Vertrauen was Georg VI aufbringt, wird belohnt. Sein Stottern wird erfolgreich therapiert und er gewinnt die Freundschaft des loyalen und aufrichtigen Mannes Logue.

The Kings Speech hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, nicht zuletzte für die gute Arbeit des Regisseurs und die herrvoragende Leistung der Schauspieler.  Für uns war es ein toller Abend, der viel Stoff geliefert hat zum Nachdenken über Mut, Vertrauen und Freundschaft.

Nachbars Katze und die singenden Vögel

Lass mich doch mit deinem Gott in Ruhe!

Heute morgen saßen wir auf der Terrasse beim Frühstücken, als auf Nachbars Balkon im ersten Stock die Katze auf der Balkonbrüstung erschien. Einen Meter davon entfernt steht eine Tuje, die noch höher ist als der Balkon. In dieser Tuje saßen Vögel und sangen ihr morgendliches Lied, zur persönlichen Erregung der Katze.

So saß sie in Springposition in Ruhe auf DEN Moment wartend. Doch zum Leidwesen der Katze und zum Glück der Vögel, tauchte in diesem Moment der Hausherr auf und nahm die Katze in seine Arme. Während er die Katze streichelte, redete er in einer Mischung von Liebkosen und Ermahnen auf die Katze ein. Die Reaktion der Katze ließ uns erahnen, dass dieses Gespräch nicht das erste seiner Art war und Mieze um das Springverbot wusste.

Während Alex und ich das beobachteten, stellten wir uns die Frage ob die Katze den Sprung in die Tuje hinbekommt und wie das Ganze ausgehen würde. Woher weiß Mieze ob das funktioniert oder ob sie Hals und Beine bricht?

Wenn die Katze so ist, wie wir Menschen, dann weiß sie es wohl nicht. Sondern startet einfach einen Versuch, weil die Gier nach Vogel einfach zu groß ist.

Nun, wenn ich Katze wäre, würde ich mir wohl auch lieber in Ruhe mein Fell kraulen lassen, als meine Haut zu riskieren. Mein Vater ist wohl vergleichbar mit dem Hausherrn bei besagter Katze.

Vertrauen in Gott, also Zug fahren

Kennst du das auch? Es gibt Situationen,  da weißt du bereits im Vorfeld was kommen wird. Bei mir ist es jetzt so. Die Lufthansa hat zwar angekündigt, teilweise wieder fliegen zu wollen, trotzdem bin ich mir aus unerfindlichen Grund sicher, dass ich morgen mit dem Zug reisen werde.  Dabei ist es diesem Wissen in mir egal, ob mir das gefällt oder nicht.

Ich weiß nicht, warum Gott mich in diesen Zug setzt. In einem bin ich mir aber sicher, dass es einen Grund gibt. Wenn ich in Berlin bin, werde ich es vielleicht wissen. Früher, als ich Gott noch nicht so gut kannte, habe ich dann mit ihm heiße Diskussionen geführt. Auch heute diskutiere ich noch, allerdings haben sich die Themen verschoben.

Gott will, dass wir ihm vertrauen, auch wenn wir nicht verstehen was gerade abgeht. Das fällt mir aber nicht immer leicht. Im Blick zurück, stelle ich aber immer wieder fest, dass Gott wusste was er tat. Habe ich auf ihn gehört, war es immer das Beste was ich tun konnte. Dabei war das Thema egal, ob Partner, Job oder Geld. Es hat aber auch Situationen gegeben, in denen ich nicht gehört habe und manches davon bedauere ich noch heute, Jahre später zutiefst.

Stehst du auch in der Situation und fragst dich ob du Gott vertrauen sollst oder selbst entscheiden? Dann bitte, vertraue ihm. Probiere es aus und nimm allen Mut zusammen. Du wirst hinterher feststellen, dass es sich lohnt. Viel Erfolg!

Es war Freitag der 13.

Anscheinend war gestern der 13. an einem Freitag. Mir wäre es wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, wenn nicht Primelchen angerufen und mich darauf hingewiesen hätte.  Nun, ich finde weder das Datum noch die Zahl an sich erwähnenswert.  Es gibt für mich noch nicht mal einen Bezug zur Bibel.  Ich bin extra nochmal online gegangen und habe nachgeschaut. Es gibt Menschen, die behaupten,  dass an diesen Tag besonders viele Unglücke geschehen.  Im Flieger gibt es keine 13 Reihe und in manchen Hochhäusern fehlt die 13 Etage.  Über den Ursprung dieses Aberglaubens gibt es unterschiedliche Thesen. Nach diversen Onlineberichten zu schließen, scheint er allerdings noch nicht sehr alt zu sein.  Mich verwundert,  dass die Öffentlichkeit davon so viel Notiz nimmt, wo doch die Statistiker heraus gefunden haben,  dass nichts dran ist an der Geschichte.  Bei Wikipedia fand ich,  dass es Menschen gibt,  die besonders viel Angst vor diesem Tag bzw.  der Zahl haben.  Deshalb wollen sie bestimmte Dinge an diesem Tag nicht tun,  bzw. sind einfach nur froh, wenn der Tag vorbei ist.

In jedem Fall ist es eine individuelle persönliche Einbildung. Schlimm ist es,  wenn die Angst vor einer Zahl/einem Datun das Leben so sehr beherrscht,  dass es das Leben einschränkt und im “worst case”  beherrscht.

Wir können es nicht nachvollziehen, wie Menschen sich in dieser Form ihr Leben aus der Hand nehmen lassen und das obwohl es doch heißt,  dass wir gebildete,  intelligente Menschen sind.

Wenn du auch Beklemmung verspürst bei dem Datum,  der Zahl,  dann ist es besser das Angebot anzunehmen und an einen Gott zu glauben,  der dich beschützt,  wenn du ihn darum bittest.

Jugendliche begegnen Gott

Derzeit ist in München ein europäischer Jugendkongress. Heute werden über 4000 Jugendliche erwartet. Wir waren gestern Abend dabei. Ein kleiner Mitschnitt davon war schon gestern abend in Twitter. Eigentlich waren wir dazu schon ein bisschen zu alt, denn offiziell gelten wir nicht mehr als Jugendliche. Doch wir waren nicht die einzigen, die sich im Herzen jung fühlen. Für die Jugendlichen ist es eine spannende Zeit. München ist eine tolle Stadt und dazu gab es seit Mittwoch ein interessantes Programm mit Workshops und Events. Wobei sicherlich das wichtigste der Austausch miteinander ist und die Möglichkeit mit anderen über Gott zu reden und was sie mit ihm erleben. Von mir selbst weiß ich, dass diese Berichte der Anderen einen großen Einfluß auf mein Glaubensleben haben und wie sehr ich bereit bin Gott zu trauen. Nachdem Motto, was wo anders funktioniert hat, funktioniert bei mir sicher auch.

Wie ich mit Enttäuschungen umgehe

Geht es dir auch so? Du arbeitest mit einem Menschen lange und vertrauensvoll zusammen, doch dann gibt es eine Stresssituation und du hörst Dinge, die der andere lieber nicht gesagt hätte. Die Worte sind gesprochen, auch wenn der andere es zurücknehmen wollte, die Verletzung ist doch da.
So eine Situation hatte ich gestern. Die Enttschäuschung war groß, es hat mich sehr getroffen. Im ersten Moment war ich einfach nur sprachlos. Dann habe ich angefangen zu verarbeiten. Das geschieht bei mir in einem Mehrstufenprogramm. Als erstes habe ich mich distanziert, um nicht noch eine obendrauf zu bekommen. Danach habe ich mir eine Vertrauensperson gesucht und mein Herz ausgeschüttet. Die Vertrauensperson war real, aus Fleisch und Blut. Sie hat mich getröstet. Zusätzlich bin ich damit auch zu meinem Vater im Himmel gegangen und habe geschimpft. Ich bin Gott persönlich dankbar, dass ich im “Verdauen” schnell bin. Dabei hilft mir das Wissen, dass er auch mein Fehlverhalten vergibt. Dieses Wissen sorgt bei mir für eine Relativierung des erlebten Unrechtes.
Dabei weiß ich aus eigenem Erleben, dass persönlicher Stress nicht hilfreich ist. Wenn ich müde bin oder unter Strom, ist meine Spannkraft, um Schwankungen in der Planung zu erleben, nicht hoch.
Deshalb versuche ich immer im Vorfeld von wichtigen Terminen runter zu fahren und in der Zeit davor Entspannung zu erleben.
Eine weitere Möglichkeit, runter zu fahren geht einfach – Beten. Ich suche mir eine Ecke, bete (ich rede mit Gott), lege den Termin in seine Hand und bitte ihn um Entspannung. Das hat bis jetzt immer funktioniert.

unser Blog, die Zeit und das Vergessen

Gestern ist es passiert! Ein normaler Blog-Werdegang ist, dass ich ihn meistens am Abend vorher schreibe und am Morgen dann live schalte. Es ist zwar nicht immer so, aber meistens. Das gibt uns Gelassenheit morgens, da wir oft zur frühen Morgenzeit bereits unterwegs sind. Soweit so gut. Gestern nun, als es um die Greifvögel ging, sind wir bereits um 4 Uhr morgens aufgestanden, weil mein Flieger kurz nach 7.00 Uhr abflog. Um diese Uhrzeit haben wir beide noch nicht an unseren Blog gedacht, sondern haben uns nur in Bezug auf die frühe Uhrzeit bedauert. So bin ich nach HH geflogen in der festen Gewissheit, dass Alex ihn später hochstellt. Er hat wohl so ähnlich von mir gedacht. Als wir uns dann beide gestern Abend wieder zu Hause trafen, fragte er mich ob ich den Blog schon hochgestellt hätte. Nein, ich hatte es vergessen und er auch.
Für uns beide waren es gestern komplette Meetingtage. Wir begannen früh und reihten die Besprechungen wie an einer Perlenkette auf. Das hat alle Ressourcen in unseren Köpfen aufgebraucht.
An alle die, die am Morgen bereits gewartet haben, sorry.