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Was gehört zu einem erfolgreichen Startup oder was sagt der Startup Genom Report

http://dejongsblog.de/blo…erfolgreichen-2

Ich hatte noch Zeit am Flughafen in München und ging bei den Zeitschriften stöbern. Hängen blieb ich an der Zeit Wissen Nr. 3. Im Dossier auf Seite 48 wurde ein Report aus den Staaten vorgestellt, der mein Interesse so sehr fesselte, dass ich das Heft tatsächlich käuflich erwarb.

 Jens Uehlecke schrieb dort über den Startup Genome Report aus den USA. In ihm wurden Startups untersucht und versucht herauszufinden, warum Startups erfolgreich sind oder nicht. Zusammengedampft kommen drei Schwerpunkte heraus.

  1. Die Idee allein ist es nichts wert.
  2. Die erste Idee ist nicht immer die Beste
  3. Ideen müssen frei sein

Erst sollte das alles ein einziger Blog werden. Beim Schreiben wurde mir aber schnell klar, dass es wohl drei werden. Für jeden der Punkte einer.  Ein weitere Punkt kam von meiner Seite auch noch dazu, das ist das Standortthema. Widmen möchte ich diese 4 Blogs meinem Team und meinen Freunden. Bei manchem der Sätze werden sie sich wiederfinden und ich glaube auch schmunzeln.

1. Die Idee allein ist nichts wert.

Viele Startups denken, dass wer die richtige Idee hat, automatisch erfolgreich ist. Ich muss leider sagen, das ist ein Trugschluss. Ich kenne viele gute Ideen, doch keine dieser Ideen hat es bis in eine Marktdurchdringung geschafft.

Eine der wichtigen Kriterien um einen Startup erfolgreich zu machen ist das Team. Wie agieren die einzelnen Teammitglieder, wie arbeiten sie zusammen? Wie viel Vertrauen ist zu den anderen Teammitgliedern vorhanden. Haben die Mitglieder im Team die richtigen Kompetenzen. Beispiel: Du willst Computerspiele machen und hast gute Skripte aber nicht die Programmierer dazu, dann ist das doof. Gelingt es dir nicht jemanden zu dir passenden zu finden, dann nützen dir die ganzen Skripte nichts.

Eine weitere Herausforderung zum Punkt Team ist die eigene Einstellung. Wenn jeder im Team denkt, dass nur er das Unternehmen erfolgreich macht, dann wird das Projekt scheitern. Das Team muß überzeugt davon sein, dass nur das Team gemeinsam Erfolg haben wird. Gibt es im Team bereits Spannungen bei der Gründung, dann sollte sich das Team trennen. Denn die eigentlichen Herausforderungen liegen noch vor ihnen.

Nordkorea, die Lebensmittelhilfe der USA und die christlichen Werte von Europa

Schagzeile Focus am 18.4.2012: Die nordkoreanische Regierung in Pjöngjang droht den USA mit Rache. Nordkorea kündigte Vergeltung an, weil die USA die Lebensmittelhilfen für Nordkoreas Bevölkerung eingestellt hatte.

Als kurz  vor Weihnachten Kim Jong II starb, wurde sein jüngster Sohn Kim Jong Un Nachfolger in Nordkorea. Laut Presse verbrachte Kim Jong Un einige Jahre seiner Ausbildung in Europa. Das Europa, was wir kennen, ist geprägt von christlichen Werten wie Fürsorge und der Akzeptanz des Nächsten. Nur durch diese christlichen Werte konnte sich unser Kontinent zu dem entwickeln, was er ist.

Warum nur schicken Väter ihre Kinder nach Europa/ USA in die Ausbildung, wenn sie zeitgleich diese christlichen Werte und die Religion verfolgen? Für mich passt das nicht zusammen. Warum nur nimmt dieses Land die Lebensmittelhilfe eines christlich geprägten Landes wie den USA an, obwohl es die Christen im eigenen Land der Reihe nach umbringt?

Kleine Häuser mit Perspektive oder der Trend Tiny Houses

http://www.tumbleweedhouses.com/

Als ich anfing das Thema von heute vorzubereiten, musste ich bei der Fotogalerie von Google schmunzeln. Titel heute: kleine Häuser. Während ich nach schönen Fotos über kleine Häuser suchte, entdeckte ich wie relativ doch diese Aussage ist. Je nach Anspruch kann ein kleines Haus auch 200 qm Wohnfläche haben. Tja, klein ist halt relativ.

Schon vor einigen Jahren fand ich die Idee mit kleinen, günstigen Häusern toll. Das hat sich bis heute nicht geändert. In den USA finden die Tiny Houses immer mehr Anhänger. Was schon alleine an den günstigen Kosten und den meistens umweltfreundlichen Materialien liegt. Eine weitere Unterstützung findet das Thema der kleinen Häuser seit dem Beginn der Immobilienkrise in den USA. Wer will schon sein Leben lang ein Haus abbezahlen?

Die Hauspläne gibt es online zum Herunterladen, inkl. Selbstbauanleitung. Das klingt erstmal eher anstrengend. Doch bei einem durschnittlichen Preis von um die 50.000 Doller wird jeder Häuslebauer mit Kreditfinanzierung verzückt die Augen verdrehen. Ach ist das doch ein Traum. Ein eigenes zu Hause und das für wenig Geld.

Tiny Houses, sie haben sicher auch in Deutschland eine Perspektive. Denn das wichtige ist doch ein eigenes Dach über dem Kopf zu haben. Was nützt einem ein tolles und prächtiges Haus, wenn man selbst rödeln muss bis zum Anschlag, um es finanzieren zu können?

HP und die Zukunft oder Leo Apotheker und seine Strategie

Mann kann es doch keinem Recht machen! So ungefähr muss es wohl Leo Apotheker und HP dieser Tage gehen. Das laute Nachdenken über einen Kurswechsel des Unternehmens wurde meistens mit Unverständniss quitiert. Dieses Unverständnis spiegelte sich auch sofort im Aktienkurs von HP wieder. Ob das Unternehmen wohl damit gerechnet hatte?

Seit vielen Jahren schon kommt der größte Anteil des Unternehmenswachstums aus den Zukäufen. Und nun plant HP einen signifikanten Anteil seines Umsatzes abzustoßen. Dabei war genau dies in der Vergangenheit die Begründung die PC-Sparte zu halten.

Wie auch immer, Leo Apotheker ist zu sehr Stratege um nicht klare Vorstellungen für die Zukunft des Unternehmens zu haben. Beide Strategien lassen sich bei HP erklären. HP zu einer reinen Businessrichtung umzubauen und das gesamte Endanwendergeschäft abzustoßen ist sicher eine verlockende Möglichkeit. Eigentlich wäre es dann nur logisch auch die Druckersparte zu verkaufen. Doch das wird nicht geschehen, so lange die Familien von HP den Hauptanteil der Aktien halten. Oder genau das Gegenteil und durch das Endanwendergeschäft den Businessbereich zu stärken. So jedenfalls war die Denke der Aktienmärkte.

Über die Strategien von anderen zu richten ist leicht. Irgendeinen Punkt zum ansetzen gibt es immer. Doch ein Unternehmen dieser Größe zu verantworten ist noch einmal etwas ganz anderes. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Aktien sich schnell erholen werden.

Die USA, die Teaparty und das religiöse Mäntelchen

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1186976

Oh Leute, das kann doch nicht wahr sein! Warum nur wollt ihr euer Land lieber am Boden sehen als nachgeben? Ich hatte immer gedacht, dass die Teaparty Bewegung eine Gruppe ernsthafter Christen ist, die zum Wohle ihres Landes handeln wollen. Inzwischen bin ich durch ihr Handeln zu der Überzeugung gekommen, dass es nur und alleine um Macht und Recht haben wollen geht. Wiso braucht ihr dann euer religiöses Mäntelchen, wo es doch sowiso nur Betrug ist?

Hat den Leuten von der Teaparty noch keiner gesagt, dass solche Aktionen nicht zu gewinnen sind? Bei solchen Aktionen gibt es immer nur Verlierer. Das Schlimme ist, dass am meisten die Armen verlieren.

Es gibt eine wunderbare Passage in der Bibel, die genau auf diese Situation zutrifft. Damals kritisierte Gott sein Volk Isreal ganz scharf. Problem war, dass die Menschen zwar in die “Kirche” gingen und viele Riten hielten, in ihrem Alltag allerdings misshandelten sie das Volk auf mieseste Art und Weise.

Sind die Verantwortlichen der Teaparty heute besser? Sie reden und handeln gegen die Menschen in ihrem Land. Dabei sind sie doch verantwortlich für das Land und die Menschen in den USA. Sorgen sie sich für die Armen und Rentern, für die Obdachlosen und alleinstehenden Frauen?

Hallo Teaparty, wahrscheinlich denkt ihr besonders toll zu handeln. Dabei solltet ihr euch schämen, euer Land so in Grund und Boden zu wirtschaften.

Was Minister (Dr.) zu Guttenberg und die Politiker in den USA gemeinsam haben

http://dejongsblog.de/adm…tion=new&blog=1

In zwei Wochen scheint es soweit zu sein. Die USA sperren zu, wegen akutem Geldmangel. Es sei denn, dass sich die Republikaner und Demokraten im Kongress auf einen Haushalt einigen können. Derzeit sieht es nicht so aus, als ob der Wille dazu vorhanden ist. Nun, sie haben immerhin eine Woche Ferien, vielleicht fördert das bei dem einen oder anderen doch nochmal das Nachdenken.

Worum es geht? Nun einfach zusammen gefasst. Die Republikaner wollen die Mittel für die Reformvorschläge verweigern. Darunter fällt das Thema Gesundheitsreform genauso wie die Umweltpolitik und die Finanzmarktreform. Eigentlich geht es aber gar nicht um diese Themen, denn eigentlich geht es nur um ein einfaches Prinzip: “Ich will aber ….”

Das bekommt auch unser deutscher Verteidigungsminister in Bezug auf die Plagiatsvorwürfe in seiner Doktorarbeit zu spüren. Dabei ist es egal, was richtig ist oder nicht. Das Erschreckende in der Diskussion ist die Ignoranz der Kommentierenden. Egal wer sich meldet, behandelt das Thema aus einer persönlichen Selbstüberzeugung heraus. Dieses “Ich setze meine Maßstäbe als den Mittelpunkt der Welt an” ist genau die gleiche Sicht,wie sie die amerikanischen Politiker an den Tag legen.

Alle tun das unter dem Blickpunkt: “Ich will doch…” ob es aber wirklich das Beste ist?

Laktosefreies Essen kann eine Herausforderung sein oder ein Erfahrungsbericht aus den Staaten

Wenn ich nichts Vernünftiges zu essen bekomme, sinkt meine Stimmung relativ schnell in den Keller. Nun bin ich seit 4 Tagen in den Staaten und heute abend war der Tiefpunkt erreicht.

Ohne Laktose zu essen hat sich hier als eine echte Herausforderung erwiesen. Dabei ist die Größe des Hotels oder Restaurants anscheinend egal. Nachdem ich gestern abend hungrig ins Bett ging, begann der  Tag nicht besser zu werden. In meiner Verzweiflung fing ich an zu beten, dass Gott mir doch Essen schickt, dass ich essen kann und das auch den Namen Essen verdient. Der Tag verging und sowohl Stimmung als auch Kalorienzufuhr gingen in den Keller.  Am Ende des Dinners mit Nulldiät war klar, so geht es nicht weiter.

Doch Gott hatte in Form eines Deutschen Mitarbeiters vorgesorgt. Ihn schickte er mir über die Füße um meinen Frust zu lindern. Er kümmerte sich um Essen für mich und er tat das wunderbar und fürsorglich. So habe ich heute abend das erste Mal seit Tagen etwas zu essen bekommen und die Stimmung beginnt wieder zu steigen. Hoffnung keimt auf. Hat dieser Mitarbeiter doch zugesagt, dass er sich auch um morgen kümmern wird. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich den beiden dankbar bin. Dass Gott jemanden im Bodenpersonal hatte, der für mich, meinen Hunger und gegen meinen Frust sorgt. Danke !!!

Frohe Weihnachten Amerika – herzlichen Glückwunsch zur Gesundheitsreform

http://de.wikipedia.org/w…inigten_Staaten

Auch ich haben einen Onkel in Amerika. Leider ist er nicht reich, so wie es manche Geschichten dazu gibt. Er lebt bereits seit vielen Jahrzehnten in den Staaten und ist in allem Amerikaner geworden. Noch heute schwärmt er von der Freiheit und den Möglichkeiten, die das Land bietet. Es ist tatsächlich so. Allerdings hat in den USA auch jeder die persönliche Freiheit zu verhungern. Unter dem Titel Auge um Auge, Zahn um Zahn hat die Süddeutsche dazu einen langen Artikel veröffentlicht, der mich nachdenklich gemacht hat. In ihm wird das derzeitige Gesundheitssystem und die Konsequenzen für die arme Bevölkerung an Hand von Schicksalen beschrieben. Erst durch diese Schicksale wurde die Dringlichkeit der Gesundheitsreform in den USA deutlich.

Für uns in Deutschland ist es nicht vorstellbar, dass es in diesem christlich geprägten Land ca. 47 Millionen Amerikaner gibt, die keine (ausreichende) medizinische Versorgung bekommen. Da wird die Nächstenliebe großgeschrieben, sie zeigen an allen Ecken und Enden ihren Glauben, doch bei so einfachen Dingen der Nächstenliebe im eigenen Land versagen sie: Ohne Geld keine Versorgung.

In der WHO-Studie auf Basis der Daten von 2002 liegt die durch Krankheit verminderte durchschnittliche Lebenserwartung der amerikanischen Bevölkerung bei 69,3 Jahren. Damit kommen die Vereinigten Staaten im internationalen Ranking auf Platz 27.

Eigentlich hätte ich recherchieren sollen, wie viele amerikanische Präsidenten bereits versucht haben eine allgemeine Gesundheitsversorgung für alle Amerikaner einzuführen, denn abgesehen von Bill Clinton gibt es noch mehrere Präsidenten, die dies in Angriff nahmen. Auch jetzt ist es nur ein kleiner Sieg. Für Amerika ist es allerdings ein wichtiger Schritt, hin zu einem Land das für seine Bürger soziale Verantwortung übernimmt.

Ich möchte dir empfehlen, die drei Links zu Wikipedia, zur SZ und zum Focus zu lesen. In diesen wird noch besser die derzeitige Tragik deutlich und damit die Bedeutung dieser Entscheidung. Herzlichen Glückwunsch Amerika! Die Gesundheitsreform ist das beste Weihnachtsgeschenk, was du deinen Bürgern machen konntest!

Der kleine Unterschied zwischen den USA und der DDR

In beiden Ländern leb(t)en Menschen ihr Leben und wollten eigentlich nur ein glückliches Leben führen.  Zu meinem Erstaunen stellte ich bereits bei meinem ersten Besuch in den 90ern fest, dass die Amerikaner Schlange stehen lieben.  Ich weiß nicht,  ob es ein Volk gibt,  das dies mit genau der gleichen Begeisterung tut und sich daran erfreut wie sie.  In der DDR war das ähnlich,  auch da standen die Menschen mit Geduld in einer Schlange und warteten.  Manchmal war zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar,  was es am Ende zu kaufen gab.  Jetzt in der Winterzeit waren es oft Bananen und Apfelsinen.  Jeder bekam zwei Kilogramm,  mehr war nicht drin.  Okay,  das war ein Unterschied:  In den Staaten konnten die Menschen,  so Geld vorhanden,  genug davon kaufen.  Je nach Region,  in der ein DDR-Bürger lebte,  gab es entweder Erbsen in Dosen oder Kloschüsseln.  Wobei,  Sauerkraut aus dem Spreewald gab es auch in Sachsen.  Dadurch,  dass es aber nicht alles überall gab, entstand ein guter Zusammenhalt.  Mit anderen Worten,  wer viele Menschen kannte und selbst etwas zum Tauschen hatte,  war gut dran.  In der DDR hatte Handwerk wirklich goldenen Boden.  Kreative Handwerker hatten alles,  was in der DDR möglich war.  Davon konnten meine Mama und ich nur träumen.  Als Krankenschwester konnte sie noch so nett und kreativ sein,  es gab halt nichts zu tauschen.  Eine Tafel Schokolade oder die Butter kosteten 2.40 Mark, obwohl ihr Einkommen bei 554 Mark im Monat lag.  Dafür ist es heute noch erstaunlich,  was sie alles aus diesem Geld gemacht hat.  Ich bin der Überzeugung, dass durch Gottes Hilfe das wenige Geld gestreckt wurde.  Er hat sicher oft nachgeholfen. Auch wenn es nicht alles gab,  war es für mich eine schöne Kindheit.  Für diese bin ich meiner Mutter sehr dankbar.