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Hasenmaus aus Südamerika, bing sei dank

Einmal Südamerika und zurück, das Ganze in Sekundenschnelle. Das Foto von der gähnenden Hasenmaus ist unschlagbar gut! [teaserbreak]

Ich tue es wirklich! Ich arbeite auf einem Mac mit Windows. Dort bekomme ich per Voreinstellung jeden Tag das aktuelle Foto von Bing. Das sind jeden Tag sehr schöne Fotos. Mit diesen Fotos reise ich um die Welt, auch Bayern war bereits dabei.

Doch heute morgen kam ein Foto, das hatte es mir angetan, eine gähnende Hasenmaus. Wikipedia half meinem Nichtwissen dann nach. Dort erfuhr ich, dass die Gattung der Hasenmaus zu den Chinchillas gehört. Die kannte ich bis jetzt nur aus der Bekleidung. Die Hasenmaus sieht ein bischen aus wie ein Kaninchen, nur das es einen langen Schwanz hat. Der Schwanz mit 20-40 cm ist einrollbar, was auf den Fotos sehr süß aussieht.

Beheimatet ist die Hasenmaus in Südamerika. Im Gegensatz zu den Kaninchen, sind sie aber keine aktiven Gräber. Sie nehmen lieber die natürliche Umgebung als Familienquartier.

Mein Mann lacht, dass ich diese kleine gähnende Hasenmaus so sympatisch finde. Aber ist sie das nicht?

dejongsblog und der Podcast oder Neuerungen brauchen Zeit ein Erfahrungsbericht

Neuerungen sind immer wieder etwas Schönes, so dachten wir auch über dejongsblog und starteten in Richtung Podcast. Für manchen ist der Erfahrungsbericht über die ersten Schritte wohl mit viel Erheitung verbunden.[teaserbreak]Als wir vor einigen Jahren mit dem Blog starteten, war in unserer Vorstellung auch ein Podcast integriert. Doch in den Themen des Alltags ging die Idee irgendwie unter. Teilweise war und ist es schon eine Herausforderung, einen täglichen Blog zu schreiben, geschweige dann noch weiteres zu integrieren. Da schienen alle weiteren Ideen wie Podcast und Video unerreichbar weit weg.

Letztes Jahr starteten wir in Richtung Video um ganz schnell wieder davon Abstand zu nehmen. Das Starten reichte genau bis zu einem Treffen mit einem Kameramann. Er erzählte von den Anforderungen, dem technischen Equipment, der Zeit und dem was sonst noch alles zu beachten ist. Am Ende des Gespräches war das Thema Video wieder auf die Liste “irgendwann einmal” verschoben.

Es gibt im Grunde keinen besonderen Anlass, aber dieser Tage startete ich nun doch mal in Richtung Podcast. Genau gesagt fing ich gestern damit an.

Mein Wunsch war die Aufnahme für den Podcast über mein Samsung machen zu können, dann am Rechner zu schneiden und so einen fertigen Podcast zu bekommen. Also los und die Programme von Android der Reihe nach ausprobiert. Doch irgendwie habe ich es nicht geschafft, die Audiofiles von meinem Handy runter zu bekommen. Irgendwann habe ich frustriert aufgegeben.

Schneidesoftware für Audiofiles? Keine Ahnung. Aber ohne keinen Podcast. Also hatte ich in der Zwischenzeit bei Facbeook eine Anfrage gestellt für Schneidesoftware zur Podcast-Herstellung und auch einige Vorschläge bekommen. Die Software habe ich der Reihe nach installiert.

Audacity habe ich im dritten Versuch zum Laufen bekommen. Warum auch immer mein Rechner davor immer irgendwelche dubiosen Fehlermeldungen brachte.

Von einem Profi kam der Vorschlag zu Windows live Movie Maker. Dafür habe ich erst einmal eine Menge rund um das Thema Windows live installieren dürfen. Was gefühlt eine kleine Ewigkeit gedauert hat.

Ein weiterer Vorschlag zum Audiofile schneiden war mp3 direct cut. Ich muss gestehen, das war die einzige Software, die sofort und ohne Probleme bei mir lief. Doch wer will denn schon aufgeben?

Nun läuft alles, meinen Podcast könnte ich schneiden, wenn ich denn eine Software zur Aufnahme hätte. In dem Zusammenhang wurde mir Garageband und ein iPhone mit externem Mikro empfohlen. Doch woher nehmen? Ich könnte ja einfach mal sagen: Spenden willkommen… oder so.

Inzwischen habe ich einen Weg gefunden, die Dateien vom Handy runter zu bekommen. Allerdings funktioniert die Synchronisierung noch nicht so, wie es soll. Im Ergebnis fällt der Podcast für heute aus.

Ich wende mich nun den normalen Dingen dieses Tages zu und verschiebe die nächste Runde Podcast auf nächste Woche.

Microsoft ist schuld

Heute morgen erfuhren wir online davon, dass Microsoft schuld ist. Schuld am Einbruch auf dem PC-Markt. Dem will ich an dieser Stelle massiv widersprechen.

Nach den nüchternen Zahlen zum Einbruch am weltweiten PC Markt werden Schuldige gesucht. Doch wer kehrt schon gerne vor der eigenen Haustür? So wurde Microsoft zum Buhmann der Branche erklärt. Waren sie es doch, die zum Ende des Jahres ihr neues Betriebssystem Windows 8 nahezu verschenkten.

Microsoft zum Schuldigen zu erklären ist ein einfacher Weg, von den eigenen Schwächen abzulenken. Wer in den PC-Markt der letzten Jahre hinein schaut, begegnet einer Unmotiviertheit zur Produktinnovation. Die Unternehmen von Amerika bis Japan gingen auf Kundenwünsche nicht ein. Warum nur sollten sie das tun, wo der Markt doch gut lief? Dabei ist der Trend weg vom PC nicht erst mit Windows 8 “vom Himmel” gefallen. Bereits vor 4 Jahren war dieser Trend den Hardware-Herstellern bekannt. Doch sie reagierten nicht.

Wer als Businesskunde ein schönes Design in einem Businessgerät will, hat im Moment nur eine Wahl. Dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass die anderen PC-Hersteller keine guten Ideen haben.

Dass Microsoft gescholten wird für die Ausrichtung des Unternehmens in Richtung Zukunft ist doppelt erstaunlich. Das neue Betriebssystem war überfällig und es ist gelungen. Nicht der Start eines Produktes zeigt seine Qualität. Erst im Ziel wird es sich zeigen ob Windows 8 diese Schelte verdient hat und der Weg ins Ziel ist noch lang.

Prezi – eine kreative Art und Weise der Präsentation

http://prezi.com/

Bereits vor zwei Jahren habe ich schon einmal über Prezi geschrieben. Inzwischen hat sich bei Prezi viel getan und es wird Zeit noch einmal darüber zu schreiben.

Die zwei Jahre haben Prezi gut getan. Es gibt eine Menge Element,e die die Usability deutlich erhöht haben. Eines ist Prezi heute mehr denn je, es ist eine kreative Art und Weise eine Präsentation zu halten.

Wobei anschauen ist noch besser:

und hier die Kurzanleitung um selbst eine Prezi zu bauen:

http://youtube.com/watch?v=Hs5ooion_s0

 

 

MP3 Player und rutschende Jogginghosen

Als ich neulich anfing unseren Keller aufzuräumen, habe ich meinen alten kleinen Kasettenrekorder in der Hand gehalten und musste schmunzeln. Wie einfach ist es doch inzwischen mit einem MP3-Player.

Mein kleiner Kasettenrekorder war ungefähr so groß und schwer wie ein mittelgroßes Taschenbuch. Besonders stolz war ich, weil es noch zu Mauerzeiten seinen Weg zu mir fand. Die Herausforderung kam immer erst beim Joggen. Wie befestige ich das gute Stück, ohne das es mir abhanden kommt oder die Hose an der es hängt?

Heute können wir uns das alles gar nicht mehr vorstellen. Ein MP3-Player ist klein und leicht. Er lässt sich einfach in die Hose stecken und die Hose rutscht nicht vom Gewicht nach unten. Mancher denkt jetzt an die ersten Geräte aus dem Hause Apple. Dabei stammt die Erfindung dazu nicht von Apple. Möglich machte es das Fraunhoferinstitut, als es in den 80er Jahren das Datenformat zur Speicherung entwickelte.

Heute gibt es  MP3-Player von einer Vielzahl von Hardwareherstellern. Für jeden Geldbeutel und Geschmack ist etwas dabei. Zum Beispiel hier bei Euronics. Ich habe mich schweren Herzens von meinem Kasettenrekorder getrennt. Auch im Keller macht es keinen Sinn mehr ihn aufzuheben. Die Erinnerungen an die gute alte Zeit bleiben auf meiner internen Platte gespeichert.

Sinnvolle Anwendungen zur Steuerung von Wohnraum und Leben darin gesucht

Der Kühlschrank meldet, dass er leer ist und bestellt sich selbständig neu. Die Waschmaschine wäscht wenn der Strom günstig ist. Die Jalousie bewegt sich selbständig in Abhängigkeit vom Wetter. Das alles und noch viel mehr an Ideen gibt es in Bezug auf die Steuerung von Wohnraum und dem Leben darin. Doch was davon macht Sinn?

In den letzten Jahren gab es viele Projekte zu diesen Themenbereichen. Doch nur eine kleine Anzahl dieser ist nach Beendigung der Projektphase weitergeführt worden. Woran liegt es? War es zu umständlich, zu teuer oder wirtschaftlich nicht sinnvoll?

Welche Anwendungen würdest du dir wünschen? Möchtest du, dass dein Kühlschrank selbständig bei einem Onlineportal bestellt? Wie sieht es mit der Koordinierung der Familientermine aus? Ist sowas überhaupt nötig oder alles Spielerei?

Soll es ein extra Gerät sein oder lieber eine App für das Handy?

Diskutiere doch mit und schreibe deine Vorstellungen zur IT Steuerung in deiner Wohnung.

Marketing und Webdesign, eine Begegnung mit der Evolution

Die Evolutionstheorie, die ich kenne besagt, dass der Stärkere die Oberhand hat und gewinnt. Vorausgesetzt wird dabei, dass der Stärkere auch der Bessere ist.

Dieser Tage ging es um Webdesign. Um neue Ideen und gängige Modelle. In dem Meeting habe ich gelernt, dass Menschen etwas usable finden, weil es ihnen vertraut ist. Ist etwas neu und noch nicht vertraut, gibt es viele Gründe es abzulehnen.

Deshalb sind die gängigen Webseiten alle nach dem gleichen Design und Konzept gestaltet. Das ist einfach in der Herstellung, weil viele Programmteile bereits fertig sind. Das Webdesign ist bei den Usern bekannt, sie wissen was von ihnen erwartet wird. Und trotzdem sind die Menschen damit nicht zufrieden.

Neues wird nicht gewagt. Es ist derzeit weder Lust noch Mut noch Kreativität in Sachen Webdesign vorhanden. Und so ist Evolution nicht die Weiterentwicklung von Besseren, sondern das Beharren auf Bekanntem.

Hallo Webdesigner und Marketing Experten: Ich wünsche mir kreative und unterschiedliche Webseiten und nicht die Antwort: das lässt sich nicht umsetzen.

 

Ein vergnügliches Buch über kreative Teams “Wien wartet auf dich”

Derzeit lese ich ein richtig gutes Buch über Projektmanagement. Eigentlich ist das Buch ein Buch über Softwareprojekte und eigentlich ist das Buch auch schon in die Jahre gekommen. Deshalb war ich gespannt, ob es auch heute noch zutrifft.

Das Buch heißt “Wien wartet auch dich”. Der Faktor Mensch im DV-Management von Tom DeMarco und Timothy Lister.

Es ist immer noch ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die Mitarbeiter in Teams mit kreativer Leistung haben. Es geht der Frage nach, wie Teams zusammenarbeiten und erfolgreich sind. Wie können Mitarbeiter motiviert werden und was ist Teammord? “Wien wartet auch dich” räumt mit Phrasen wie ” smarter arbeiten” auf und schreibt über die vielen Teile, die mehr sind als ein Ganzes.

Im Teammord gibt es solche Punkte wie: defensives Management, Bürokratie, physikalische Trennung, sinnlose Termine …

Das Buch ist kurzweilig und schnell zu lesen. Die Kapitel sind nicht zu lang. Mit anderen Worten: Trotz des eher ernsten Inhaltes und der gelegentlichen Erinnerung an den eigenen Alltag ist es ein lesenswertes, vergnügliches Buch nicht nur über Projektmanagement.

Big Brother is watching you

Ich saß in der U-Bahn in Hamburg und fühlte ich mich doch etwas mulmig, als ich die Kameras im Wagon sah. Es war das erste Mal, dass ich sie bewusst wahrnahm. Von Bussen kannte ich es und von den Staaten. In Deutschland ist es mir das erste Mal aufgefallen. Dabei hatte ich so ein mulmiges Gefühl schon einen Tag vorher. Da war ich im Gespräch und mir wurde eine neue Software für das Apple iPhone vorgestellt. Mit dieser Software wird die Umgebung gescannt und die Software kann sagen, ob zu den Personen, die sie identifiziert, eine Beziehung besteht und wer das ist. Das geht, sobald diese Person in irgendeiner Weise sichtbar oder ortbar ist. Also egal, ob in oder außerhalb eines Gebäudes. Wenn ich mir dann überlege, dass die Biometrische Personenerkennung heute schon so gut ist,  dass eine Personenerkennung anhand von Fotos auch ohne Aufwand möglich ist, dann weiß ich nicht so genau,  wozu manches wirklich nötig ist.  Auf jeden Fall fühle ich mich damit nicht so besonders wohl.  Ja, ich kann Sicherheitsbedürfnisse verstehen. Doch frage ich mich,  ob wir nicht dieser Begründung zu viel Freiheit opfern. Ich erinnere mich noch gut an den Film Staatsfeind Nummer 1.  Deshalb frage ich mich, ob alles, was technisch machbar ist,  auch unbedingt sinnvoll ist.  Manchmal würde ich mir wünschen, dass Menschen vorher ihre  grauen Zellen einschalten und einfach mal verzichten würden.

der Ursprung von Tetris

http://de.wikipedia.org/wiki/Tetris

Als ich das erste Mal Tetris sah, gab es noch die Mauer. Ich kann mich noch gut daran erinnern. Ich besuchte eine Freundin die es kurz zuvor geschenkt bekommen hatte. Ich fing an mit spielen und war ganz fasziniert davon. Daraufhin war die Freundin unwichtig. Ich saß da und spielte und ich hatte kein Bedürfnis aufzuhören. Wer mich kennt, kann sich das eigentlich gar nicht vorstellen, denn die Spieleindustrie würde bei mir glatt verhungern. Ich spiele einfach nicht.
Erst vor kurzen habe ich etwas über den Ursprung von Tetris herausgefunden und das es von einem russischen Programmierer in Moskau entwickelt wurde. Der hat es eigentlich entwickelt, um seinen Computer mit Monitoren zu testen. Das ganze ist nun 25 Jahre her. Auf Wikipedia steht der abenteuerliche Weg beschrieben, wie Nintendo zu den Rechten an der Software kam. Der Entwickler hat von dem vielen Geld, das Nintendo damit verdiente nichts erhalten.
So ist das Leben, nicht immer erntet der auch den Erfolg, der die Arbeit zuvor hatte. Dabei ist diese Erkenntnis schon so alt wie die Bibel. Denn diese schreibt schon, dass der Eine sät und der Andere erntet. Vielleicht tröstet dich das etwas, falls es dir gerade genau so geht.