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You and me – die Heilsarmee auf dem Weg zum Eurovision Song Contest

http://www.heilsarmee.ch/eurovision

Die Heilsarmee der Schweiz bewirbt sich mit dem Lied “you and me” für den Eurovision Song Contest in Malmö in 2013.

Martin Künzi, der Projektverantwortliche von der Heilsarmee sagt dazu: “Am Anfang war alles nur einfach eine verrückte Idee. Aber dann hat die Idee innerhalb der Heilsarmee immer mehr begeisterte Anhänger gefunden; als es uns schließlich gelang, Hitmill als Produzentin zu gewinnen, waren wir uns einig: Dieses Experiment müssen wir wagen.”

In den Medienunterlagen ist zu lesen, dass alle sechs Musiker der Heilsarme angehören und in einem internen Casting ermittelt wurden. Alle sind in ihrer Freizeit begeisterte Musiker. Die Jüngste der Band ist 20-jährig, der Älteste 94.

Ob die Heilsarmee eine Chance hat, wird sich bald beweisen. Ab 15 Oktober entscheidet ein Internet-Voting, welche 14 Kandidaten es in die SF-live-Sendung schaffen, in welcher der ESC-Beitrag gekürt wird.

Macht doch auch mit und unterstützt die Heilsarmee der Schweiz mit deinem Voting.

Verändert sich Gott? Spielt das überhaupt eine Rolle?

Derzeit sind wir in der Schweiz und besuchen meine Schwester. Vor einem halben Jahr gab es Familienzuwachs in Form eines wunderbaren kleinen Mädchens. Ganz klar gehört sie zur Familie, die Augen und der Elan zeichnen sie als solche aus.

Ich sitze auf dem Sofa, schaue dem kleinen Wurm zu während sie versucht über den Teppich zu robben  und denke zurück an heute morgen und unsere Diskussion über Gott. Die Frage war: Verändert sich Gott oder ist er immer gleich?

Die Diskussion lief hin und wieder zurück, machte Schleifchen und fand neue Gedanken. Jetzt schreit meine Nichte, weil der Couchtisch härter war als ihr Kopf. Ihr Vater springt auf, sammelt seine Tochter ein und tröstet sie. Kurze Zeit später ist die Welt wieder in Ordnung und die Entdeckertour durchs Wohnzimmer geht weiter.

Das ist mein Gott. Mein Gott ist da. Es spielt für meine Nichte keine Rolle ob ihr Vater sich verändert oder nicht, Hauptsache er ist da.

Mein Gott ist da, für mich ist es eine nichtige Diskussion ob Gott sich verändert oder nicht. Warum? In seinem Buch, Bibel genannt steht, das Gottes Gedanken nicht unsere menschlichen Gedanken sind. Gott hat einen anderen Horizont. Er sieht andere Dinge und das ist bei ihm als meinem Vater nicht anders wie bei meiner Nichte Larissa.

Schlechtes Wetter oder Wetter ist bestellbar

Geht es dir heute morgen auch so wie mir? Ich würde mich gerne in den Süden beamen und dort den Tag verbringen. Hier ist es trüb und regnet in Strömen. Weiter oben in Annaberg soll es sogar schneien. Vielleicht hätte ich schönes Wetter bestellen sollen, leider habe ich das in der Form versäumt. Das erinnert mich an Nina und was sie vor kurzem erlebte. Sie erzählte von einem Kurztrip in die Schweiz mit einer Freundin. Sie fuhren am Morgen in strömendem Regen los, als sie in Zürich aus dem Auto stiegen, war strahlender Sonnenschein. Später fuhren sie weiter nach St. Gallen. Wieder regnete es auf der Fahrt, doch am Ziel angekommen schien die Sonne und sie konnten im Freien sitzen und Kaffee trinken. So ging ihr Bericht weiter. Das schlechte Wetter, was angekündigt war, machte immer Pause, wenn sie kein Dach über dem Kopf hatten. Sie war dankbar, dass ihre Bitte auf gutes Wetter so wunderbar erhört worden war. Als sie einige Tage später davon erzählte, hörte ich immer noch ihre Begeisterung über das Erlebte. Vielleicht geht es uns heute auch so, schön wäre es!

Die Schweiz, wir Menschen und mein Urlaub

Inzwischen sind wir wieder zu Hause angekommen. Eigentlich sollte hier noch ein Blog über ein kleines nettes Cafe, die Konditorei Schober kommen, welches wir ausprobiert haben und wo es richtig lecker war. Doch irgendwie fehlt die Motivation.  Deshalb nur der kurze Satz:  wenn du Zürich besuchst, dann geh doch dort eine Kleinigkeit naschen.  Als Abschied aus der Schweiz wären auch ein paar Zeilen über den Fleischschmuggel der Schweizer erheiternd.  Da verdienen die Schweizer soviel mehr im Verhältnis zu den Nachbarländern und doch scheinen sie es nötig zu haben,  Fleisch zum Grillen ins Land zu schmuggeln,  weil ihnen ihre eigenen Lebensmittelpreise zu hoch sind.  Wie auch immer, die beiden Links zum Cafe und zum Artikel sind eingefügt.

Zu Hause war  alles in bester Ordnung.  Das ist das Stichwort:  Mama hat unsere Gartenhütte während unserer Abwesenheit aufgeräumt.  Mancher fand es vorher schon ordentlich,  doch jetzt traue ich mich gar nicht mehr etwas zu machen,  so perfekt sauber und aufgeräumt ist es.  Trotzdem haben wir uns heute morgen verführen lassen im Garten etwas zu arbeiten.  Daraus ist dann etwas mehr Zeit geworden,  so dass ich am späten Nachmittag ganz frustriert war.  In meinem Frust habe ich mich einfach hingesetzt und mit meinem Vater im Himmel ein Gespräch geführt.  Ich habe ihm erzählt,  dass ich es wohl nicht hinbekomme von mir aus,  meine Füße still zu halten und Urlaub zu machen. So habe ich ihn gebeten,  dass er mir doch hilft,  dass der Urlaub zu Hause eine besondere Zeit wird.  Der Sinn von Urlaub kann nicht sein,  dass wir das erledigen,  was wir im Alltag nicht schaffen.  Mein Jammern hat auch funktioniert,  danach ging es mir wieder gut und ich bin in einen schönen restlichen Urlaub gestartet.

Es gibt sogar noch einen echten Kolonialwarenladen in Zürich- Schweiz

http://www.schwarzenbach.ch/

In Zürich gibt es noch einen Kolonialwarenladen im alten Stil “H.Schwarzenbach”. Zu finden ist er in der Münstergasse 19 oder online. Meine Frage, ob sie Waren auch verschicken würden, bestätigten sie mir mit ja. Allerdings, so der Einwand, könnte es sein, dass es sich nicht mehr rechnet, weil die Portokosten zu hoch seien. Also bleibt nur eins: Persönlich vorbeigehen.

Entdeckt haben wir diesen Laden, als wir gegenüber im Cafe saßen und zuschauen konnten, wie “Schwarzenbach” seinen Kaffee frisch röstete. Das sah so lecker aus und roch genauso gut! Im Laden selbst waren 10 Röstungen käuflich zu erwerben. Der Preis lag im Schnitt bei 6 CHF für 250 Gramm Bohnen. Die Palette ging von Espressoröstungen bis hin zur Wiener Sorte, sogar koffeinfrei gab es. Vakuumieren kostet 0,5 CHF extra, ganz wie in alten Zeiten. Zu den alten Zeiten gehört auch, dass die Chefin selbst bedient. Sonst gibt es noch eine hervorragende Teeauswahl, unterschiedliche Sorten an Konfitüren und getrocknete Früchte. Wobei das nicht einfach irgendwelche getrockneten Früchte sind, nein, es ist sicher die beste Auswahl der Schweiz. Da gibt es Erdbeeren aus Südamerika, weil die im Geschmack aromatischer sind. Dabei wusste ich noch nicht mal, dass es möglich ist, Erdbeeren zu trocknen.

Wenn du also mal nach Zürich kommst, dann solltest du dort nicht nur vorbei gehen, sondern dem “Schwarzenbach” auch einen Besuch abstatten.

Hier noch zwei Links zu den Bildern:

Kolonialwarenladen

Rösterei und Cafe

Schaufensterbummeln in der #Schweiz – tolle #Mode

http://www.paulkehl.ch/de/company/philosophy.php

Dieser Tage waren wir auch schaufensterbummelnd unterwegs. Von dieser Gattung Geschäfte gibt es in der Schweiz mehr als genug. Und ich muss gestehen, dass die Auslagen teilweise sehr schön waren. Da ist es gut, dass die Preise meistens unerschwinglich sind, so blieb die Versuchung gering. Bei einem der Geschäfte bin ich stehen geblieben. Es war ein gehobener Herrenausstatter. Der Spruch, der neben der Mode stand, fiel mir auf: “What a man”. In unserer freien Übersetzung kam dabei: “Wow, was für ein Mann” heraus. Daraufhin schaute ich mir die Mode etwas näher an. Eigentlich war es nichts Besonderes. Auch bei näherem Hinschauen konnte ich nicht entdecken, worauf sich dieser Ausspruch bezog. Allerdings fing ich an darüber nachzudenken, was Mode wirklich beisteuern kann um solch einen Ausspruch zu rechtfertigen. Mode ist wichtig, wir schauen attraktive, gut gekleidete Menschen gerne an, doch sehe ich in diesem Moment den Menschen oder nur seine Hülle? Hier in der Schweiz laufen viele Männer und Frauen dieser Gattung durch die Gegend, doch über ihr Wesen und ihren Charakter sagt die Hülle nichts aus. Aber ist es nicht der Charakter, der einen Menschen ausmacht? Ich möchte lieber einen einfach gekleideten herzlichen Menschen, als einen super gekleideten Zyniker in meinem Umfeld. Manchmal wäre es sicher wünschenswert, wenn die Kleidung den Charakter und das Verhalten verändern, doch diese Kleidung wurde noch nicht entwickelt. (Wenn das Kleid der Erlösung aus der Bibel außenvorbleibt. Das ist das einzige, was meine schlechten Eigenschaften in gute verwandelt, wenn ich es anziehe.) Vielleicht schaue ich deshalb anderen Menschen lieber in die Augen als auf die Kleidung.


Mittags 12.30 Uhr bei 34 Grad Celsius in Zürich auf dem Uetliberg.

Der Hausberg von Zürich, der Uetliberg ist 871 Meter hoch und mit einer S-Bahn befahrbar. Doch wir dachten, dass 300 Meter Höhenunterschied nicht so schlimm sind und machten uns kurz nach 12 Uhr auf den Weg, um per Fuß hinauf zu laufen. Der Uetliberg selbst ist ein kleiner Höhenzug, der am See entlang geht. Laut Karte ist dies ein schönes Wandergebiet. Der Wegweiser teilte uns Folgendes mit: 2,7 km bergauf, teilweise Stufen, steil. Unsere Schlussfolgerung war, so schlimm kann es nicht werden, es gibt ja Wald und der kühlt. Also begannen wir mit dem Aufstieg. Mit der Zeit merkten wir, dass die Kondition nicht soo prickelnd und es auch im Wald warm ist. Wir begannen zu schwitzen. Zu unserem großen Erstaunen entdeckten wir, dass der Waldweg auf den Uetliberg eine beliebte Joggingstrecke ist. Teilweise völlig entspannt, teilweise etwas angestrengt wirkend, rannten die Leute an uns vorbei, sowohl nach oben, als auch nach unten. Nachdem dieses mehrere Mal geschehen war, fragten wir uns, ob wir etwas falsch machen. Warum um alles in der Welt joggen Menschen mitten unter der Woche mitten am Tag auf diesem Weg den Berg hoch, noch dazu bei diesen Temperaturen? Als wir dann endlich nach 1,15 Stunden auf dem Uetliberg ankamen, wollten wir nicht mehr weiter laufen.

#Zürich im 21. Jahrhundert

Inzwischen sind wir in Zürich angekommen. Mit unserem Eintreffen in dieser zweifelsohne wunderschönen Stadt ist allerdings für unsere Kommunikation ein Problem entstanden.

Wir schlafen bei beschriebenem guten Freund hier in der Stadt. Allerdings ist er ein vielbeschäftigter Manager, der bis jetzt keine Zeit gefunden hat  (oder Notwendigkeit, weil er sowieso nie zu Hause ist),  einen Internetzugang zu beantragen.

Dies hat unseren Ablauf etwas durcheinander gebracht. Am ersten Tag sind wir als erstes zur Information gegangen um nach einem Internetcafe zu fragen. Nachdem wir dort Blog und Fotos online gestellt hatten,  hat uns das Vergnügen 3,5 CHF gekostet.  Das ist aber nicht unbedingt das,  was meinen Alex und mich glücklich macht.  Also haben wir uns auf die Suche nach einer besseren Alternative begeben und gefunden. Nun sitzen wir in einem wunderbar klimatisierten Einkaufszentrum, links von uns ist der Applestore und haben einen kostenlosen Zugang dank Apple :-).

Sonst ist Zürich eine sehr schöne Stadt, die sich lohnt  anzuschauen. Die nächsten Tage werden Fotos davon im Fotoblog zu sehen sein.  Es gibt jede Menge Cafes und Restaurants, die schön aussehen.  Abgesehen von den Folgen für die Figur hat es große Folgen für die Geldbörse,  da die Preise hoch sind.  Als Beispiel hier unser Mittagessen:  ein Salat als Vorspeise = 20 CHF und ein Hauptgang  (Züricher Geschnetzeltes = 57 CHF). Danach haben wir auf den Nachtisch verzichtet.

Im #Fluss – der #Rhein

http://www.imfluss.ch/programm.php?start=1

Im Fluss – heisst das Musikfestival an der Basler “Rhyviera”.  Seit 10 Jahren ankert das Floss im Sommer am Basler Rheinufer. Mal mit klassischer Musik und dann wieder mit einem Rockgewitter;  bei Regen,  Hitze,  aber nicht bei Hochwasser,  immer neu und lebendig wie das Wasser des Rheins. Das letzte Konzert dieser Saison haben wir am Wochenende miterlebt.  Die Konzerte finden immer am Kleinbasler Rheinufer oberhalb der Mittleren Brücke statt.  Wir haben im Gemischtwaren-Restaurant direkt davor gesessen und den Leuten zugeschaut,  die an uns vorbeiströmten. Irgendwann haben wir uns auch aufgemacht,  uns diesem Strom angeschlossen und uns treiben lassen.

Wir hörten <a href =”http://www.bettinaschelker.ch/“>Bettina Schelcker</a>. Für das warme Stadtwetter war es genau die richtige Musik,  ein erdiger Country-Folk-Pop.  Das Konzert ging eine Stunde und war geprägt von einer entspannten herzlichen Atmosphäre. Mitten in Basel zu sitzen/stehen,  es sich gut gehen zu lassen und angenehme Klänge zu hören, war in hohem Maße entspannend.

In Erinnerung geblieben ist mir besonders ein Satz: “Ich suche nicht den Sinn des Lebens, sondern das Gefühl zu leben. ” Ich bin mir nicht sicher,  was Bettina Schelcker damit verbindet.  Aus eigenem Erleben weiß ich,  dass Gefühle nicht als Lebensgrundlage geeignet sind.  Meine Gefühle sind beeinflussbar und schwankend.  Gleicher Ort, unterschiedliches Wetter und unterschiedliche Menschen um mich herum und ich kann die gleiche Situation ganz anders erleben.   Die Bibel sagt,  dass uns unsere Gefühle betrügen können und empfiehlt deshalb einen stabilen Grund zu suchen,  wie beim Hausbau.  Weil weder Gefühle  noch andere Menschen einen stabilen Grund bilden können,  lädt uns Gott ein,  diesen bei ihm zu finden.  Er ändert sich nicht,  bleibt immer der Gleiche,  das gibt wirkliche Sicherheit. Mit dieser Sicherheit im Hintergrund kann ich geborgen leben.

#Biel in der #Schweiz

Wir sind im Urlaub! Dazu gehört länger schlafen und abends länger ausgehen. Deshalb ist im Moment alles etwas anders bei uns. Nun wie auch immer, hier folgt ein kleiner Bericht von Biel.

Biel ist in der französischen Schweiz kurz vor Bern am gleichnamigen See gelegen. Die Fahrt dorthin ging durch wunderschöne Täler vorbei an schroffen Felsen. Von der Landschaft war ich überrascht, denn an sich ist es mit max. 750 m in den Tälern nicht so besonders hoch.  Biel selbst liegt tiefer auf ca. 400 Meter und hat eine leicht italienisch angehauchte Vegetation. Der Bielersee hatte 24 Grad Celsius, zum Baden also wunderbar geeignet.  Wer will, kann dort auch mit dem Boot in unterschiedlichen Variationen fahren. Biel selbst ist in einen modernen unattraktiven und einen schönen alten Teil gegliedert. Als Trennlinie verläuft dazwischen die Straße.  Als wir durch den Ort liefen,  hatten wir immer das Gefühl, dass es da noch einen weiteren Ortsteil gibt,  den wir nicht kennen. Ob das allerdings so ist,  blieb offen.  Die Altstadt ist am Hang gelegen. Wobei die Beschreibung in den Hang gebettet noch besser passen würde. Dieser Teil der Stadt scheint wirklich alt zu sein. Durch die vielen kleinen Gässchen zu gehen und die unterschiedliche Architektur zu betrachten, hat mir viel Spaß gemacht.  Sogar eine Puppenklinik gibt es hier noch. Morgen stellt Alex ein paar Fotos dazu in den Blog.

Ein klassischer Touristenort scheint es nicht zu sein. Eine Art Strandpromenade haben wir vermisst, das wäre sehr schön gewesen. Sonst gibt es noch zu sagen, dass Swatch und Rolex hier ihren Stammsitz haben.