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Vertrauen üben lohnt sich

Bei uns läuft das Büro auf Hochtouren. Bis Freitag ist nicht mehr lang hin und es ist noch so viel zu tun. Wieder einmal ist eine Arbeitsliste so lang wie mein Arm und das im realen Sinne. Aber noch nie habe ich so gut verstanden was Vertrauen heißt wie derzeit.

Im Moment ist es das was wir alle miteinander üben – Vertrauen. Vertrauen in das eigene Team, Vertrauen, dass alles klappen wird, obwohl das noch so weit weg scheint und klar Vertrauen in meinen Vater YHWH. Denn am Ende des Tages, nach allem Bemühen und Wollen, nach allem Kämpfen, Machen und Tun, bleibt sein Gelingen und seine Unterstützung das Entscheidende, was für Erfolg sorgt.

So sind es noch 5 Tage bis Freitag. Wenn ich daran denke, wird mit kalt und warm gleichzeitig. Es ist meine Aufgabe mich von diesem Denken loszureißen und daran zu erinnern, dass mein Sorgen die Aufgaben nicht löst. So blicke ich von den Aufgaben weg auf den der Ursprung aller Ideen ist und rufe zu ihm, wobei das manchmal mehr einem Stöhnen gleicht.

Damit bin ich wieder beim Vertrauen gelandet. Vertrauen in Gott, meinen Vater. Dieses Vertrauen ist es, was wieder alle Vernunft sagen lässt, “alles wird gut”. Er Gott, hat uns ein wunderbares Team gegeben und weil er dafür verantwortlich ist, wird gelingen, was begonnen wurde.

Ein vergnügliches Buch über kreative Teams “Wien wartet auf dich”

Derzeit lese ich ein richtig gutes Buch über Projektmanagement. Eigentlich ist das Buch ein Buch über Softwareprojekte und eigentlich ist das Buch auch schon in die Jahre gekommen. Deshalb war ich gespannt, ob es auch heute noch zutrifft.

Das Buch heißt “Wien wartet auch dich”. Der Faktor Mensch im DV-Management von Tom DeMarco und Timothy Lister.

Es ist immer noch ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die Mitarbeiter in Teams mit kreativer Leistung haben. Es geht der Frage nach, wie Teams zusammenarbeiten und erfolgreich sind. Wie können Mitarbeiter motiviert werden und was ist Teammord? “Wien wartet auch dich” räumt mit Phrasen wie ” smarter arbeiten” auf und schreibt über die vielen Teile, die mehr sind als ein Ganzes.

Im Teammord gibt es solche Punkte wie: defensives Management, Bürokratie, physikalische Trennung, sinnlose Termine …

Das Buch ist kurzweilig und schnell zu lesen. Die Kapitel sind nicht zu lang. Mit anderen Worten: Trotz des eher ernsten Inhaltes und der gelegentlichen Erinnerung an den eigenen Alltag ist es ein lesenswertes, vergnügliches Buch nicht nur über Projektmanagement.