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unsere Kaffeemaschine und die Liebe

Mein Mann trinkt gerne Kaffee. So lange ich ihn kenne ist das schon so. Nun wurde der Wunsch meines Mannes Realität. Wir haben eine neue Kaffeemaschine, zu seiner großen Freude. Eigentlich hätte ich keine Neue gekauft. Viele Gründe sprachen meiner Meinung nach dagegen. Doch ich liebe meinen Mann und weiß, dass ich ihm damit eine seeehr große Freude bereite. Also habe ich meinem Herzen, um seinetwillen, einen Stoß gegeben und den Kauf unterstützt. Als sie nun da war, konnte ich in die leuchtenden Augen meines Mannes sehen. Er hat sich gefreut und wie. Das war in diesem Moment Weihnachten und Geburtstag zusammen und ich, ich habe mich mit gefreut. Für mich war es mindestens genau so schön, denn jemandem eine Freude machen, ist einfach schön. Wenn ich an die Augen meines Mannes denke, dann strahlt mein Gesicht jetzt noch beim Schreiben. Genau so geht es Gott. Er möchte uns eine Freude machen. In der Bibel steht, dass Gott uns liebt, ganz sehr! Weil das so ist, will er uns auch erfreuen und will nicht dass wir uns die ganze Zeit selbst auf den Füßen stehen. Die Bibel schreibt, dass Gott die Fülle ausgießt auf alle die ihn lieben, also zu ihm gehören. Wenn wir uns dann darüber freuen, dann ist es sicher auch für ihn das beste Geschenk, das wir ihm machen können. Dann hast nicht nur du leuchtende Augen, sondern auch Er. So gehören immer zwei zusammen, die sich freuen. Der, der schenkt und der Beschenkte. Also warte nicht bis dir jemand etwas schenkt, sondern mache einem anderen eine Freude. Es muss ja nicht gleich eine Kaffeemaschine sein. Viel Spaß!

Geschenke sind etwas Wunderbares

Gestern habe ich ein besonderes Geschenk meines Vaters im Himmel erhalten. Das Wetter war, obwohl es regnen sollte, doch so gut, dass wir am Nachmittag im Garten sitzen konnten. Das hat uns alle gefreut. So war es entspannt zusammenzusitzen und miteinander zu reden. Am Abend begann es immer wieder leicht zu regnen und da wurde das Geschenk frei Haus geliefert. Gegenüber von unserem Haus ist ein Feld. Auf diesem Feld begann ein wunderbarer kräftig leuchtender Regenbogen. Das besondere daran war, dass er komplett war. Er ging in großem Bogen über Landshut hinweg und erreichte in der Ferne wieder den Boden. Für manchen war es nur ein Naturschauspiel. Für mich, war es das Geschenk was mich an Gottes Treue und Liebe zu uns Menschen erinnert. Diese Farben, diese intensiven Farben… und das in einem ganzen Bogen. Als Gott den Regenbogen einsetzte, sagte er dass es ein Zeichen zwischen ihm und den Menschen ist, dass es einen Vertrag zwischen beiden gibt.
Dieser Vertrag gilt noch heute, siehe 1.Mose 9,1-17
Er besagt, dass Gott seine Hände über diese Erde hält und über mein Leben. Er hat es bis jetzt getan und er wird es auch weiterhin tun, das war heute sein Versprechen.

Liebe

In unserem Leben gibt es Dinge, die wir lieber tun als andere. So ist es auch bei mir. Etwas was ich immer mit großer Begeisterung tue ist, anderen von der Liebe zu erzählen die Gott für jeden Einzelnen von uns empfindet. Dabei ist es ganz egal wie du und ich bin, was wir können oder leisten.
Eine ganz liebe Freundin von mir ist im Winter schwer erkrankt. Nach ihrer Genesung haben wir uns jetzt das erste Mal wieder getroffen und hatten Zeit für ein längeres Gespräch. Da hat sie mir mit leuchtenden Augen erzählt, dass sie nun endlich selbst erlebt hat, dass sie von Gott geliebt ist und das unabhängig von dem was sie leisten kann.
So lange unser Leben in “geordneten” Bahnen verläuft ist alles ok. Doch wenn wir durch eine Krankheit oder Arbeitslosigkeit plötzlich aus der Bahn geworfen werden, dann sinkt unser Selbstwertgefühl und oft ist damit auch die Frage verbunden: “Kann Gott mich überhaupt lieben, so wie ich bin?” Viele Menschen erzählen, dass Gott unser Vater ist und uns unendlich liebt. Die Bibel schreibt es auch, doch muß das jeder selbst erleben. Diese Freundin hat das vor kurzem erlebt, bei mir ist das schon ein paar Jahre her. Auch ich war schwer erkrankt und die Zukunft war komplett ungewiß. Es war ein langer und schwerer Kampf, bis auch ich erlebt habe, dass Gott mich bedingungslos liebt. Egal ob ich im Rollstuhl sitze und pflegebedürftig bin oder ein erfolgreicher Manager. Das theoretische Wissen ist das eine, letztendlich kommt es aber auf die Praxis an. Dann zählen nur noch die leuchtenden Augen, die sagen ich habe es erlebt.
Wenn du auch solche leuchtende Augen möchtest, dann verspreche ich dir dass Gott sie dir schenkt. Bitte ihn einfach darum.

Was Rad fahren mit meinem Glauben zu tun hat

Heute Nachmittag wollten wir Fahrrad fahren. Am morgen hatten wir einen Termin und danach wollten wir nochmal los. Als wir dann mit etwas Verspätung im Hotel ankamen regnete es. Nicht sehr stark, aber man konnte es schon als Regen bezeichnen. Das hat uns dann etwas irritiert. Doch das Bedürfnis war einfach da und mir war klar, dass wenn wir den Nachmittag am Rechner versumpfen, dies nicht die Stimmung steigert. Also beteten wir im Zimmer um gutes Wetter zum Rad fahren. Dann machten wir eine kurze Pause und zogen uns um. Es regnete unverändert. Dann gingen wir an die Rezeption, holten uns die Fahrradschlüssel und fuhren los. Es regnete nicht sehr stark aber wir konnten nicht sagen, dass es aufgehört hätte. Aber eingedenk des Mottos, das wir Gott auch zeigen wollten, dass wir daran glauben das es aufhört fuhren wir weiter. Also fuhren wir durch Erkner und kamen zum Wald. Bis dahin verirrten sich immer wieder Regentropfen vom Himmel. Da fing ich in meinem Kopf an Gott zu verteidigen. Nach dem Motto, er wird schon einen Grund haben, doch ich konnte mir das gar nicht erklären. Während ich darüber nachdachte wurde mir bewusst, dass dieses Gott verteidigen wollen, ein ganz normales Verhalten ist für jemanden der zu ihm eine Beziehung hat. Das hat also nichts mit dem Anderen zu tun, sondern mit dem eigenen Verhältnis zu Gott. Dieser Gedankengang war mir eine Lehre im Umgang mit meinem Nächsten und hat mir gezeigt, den Anderen anzunehmen und nicht zu kritisieren.
Als ich fertig war mit denken, hatte es auch aufgehört zu regnen. Die Sonne kam raus und wir hatten einen strahlend blauen Himmel. Mein Vater ist Gott und der ist treu.

Kreativität

Vor zwei  Tagen habe ich vom Tierpark in Pforzheim geschrieben, das Gott kreativ ist und wir das in der Natur sehen. Heute kann ich noch etwas von dieser Kreativität schreiben. Wir waren als Familie auf einem Handwerker- und Künstlermarkt. Ich bin ja nun nicht übermäßig kreativ. Daher war ich von dem Angebot fasziniert und begeistert. Besonders hat es mir ein Stand mit gehäkeltem Schmuck angetan. Was für eine Kreativität, besonders die gehäckelten Bänder ohne alle Steine oder Perlen. Einmal nicht das Standartprogramm, sondern richtig schön! Die anderen Frauen der Familie waren mit mir einer Meinung. Deshalb setze ich den Link dazu mit in den Blog. In dieser Kreativität sehe ich Gottes Liebe zu uns Menschen. Er gibt uns nicht nur die Fähigkeit uns zu ernähren und zu Leben, nein Gott verschönert uns das Leben mit vielen Kleinigkeiten zu unserer Freude. Was magst du? Bilder, Musik? Wenn du und ich die Augen mehr öffnen würden und nicht so sehr, auf den Alltag fixiert wären, dann würden uns die vielen schönen und kreativen Dinge des Lebens mehr auffallen. Dabei wünsche ich dir heute viel Spaß.

Erdbeermarmelade

Heute Morgen am Frühstückstisch: Alex: “irgendwie haben wir zu wenig Marmelade” Cl: “was fehlt dir denn” Alex: “eine rote” Cl: “wenn du eine Erdbeermarmelade hoch holst, dann esse ich mit” So habe ich meinen Mann mit einem breiten Grinsen angelächelt. Und er hat gelacht, ist aufgestanden und in den Keller gegangen um Marmelade zu holen. In dem Moment fühlte ich mich als die glücklichste Ehefrau auf der Erde, denn ich wusste, dass er in den Keller gegangen ist weil er mich liebt.
Damit du auch so leckere Marmelade essen kannst, hier die Familienempfehlung:– am meisten Freude macht es, wenn du auf eine Plantage gehen kannst, pflügen und naschen, so hast du eine doppelte Freude und günstiger ist es noch dazu, – wasche die Erdbeeren und entferne hinterher den grünen Stilansatz, – wenn möglich nicht vor dem waschen, weil die Beeren dadurch Saft verlieren, – wiege die Früchte, damit du berechnen kannst wie viel Gelierzucker du brauchst, – dann fülle diese in einen etwas größeren Topf und setze ihn auf zum kochen und gib den Gelierzucker gleich dazu, nach der Mengenangabe auf der Tüte, wir zu Hause nehmen immer 1:2, – dann verrühre alles miteinander und lass es kochen, – laut Packung benötigt der Gelierzucker ein paar Minuten um sich zu lösen, bitte beachte was darauf steht, – wenn der Kochprozess begonnen hat, kannst du sie mit einem Mixer passieren oder auch ganz lassen, je nach deinem Geschmack, – wenn du willst kannst du eine Probe machen ob die Marmelade fest wird, – wichtig: bevor du die Marmelade auf den Herd setzt solltest du saubere Gläser bereit haben, mit einem Schraubdeckel der fest auf das Glas passt und es luftdicht verschließt, – wenn die Marmelade soweit fertig ist, dann fülle diese in die heiß ausgespülten Gläser und schraube sie fest zu, – dann drehe die Gläser sofort auf den Kopf und lasse diese ungefähr eine Stunde so stehen, – wenn die Gläser kalt sind, kannst du evt. Marmeladenüberreste abwischen und sie beschriften – guten Appetit auch von Mama

was ich liebe nenne

Heute bin ich nach 3 Tagen wieder nach Hause gekommen. Zu Hause ist einfach was anderes. Kein Hotel und kein noch so toller Ort kann das ersetzen. Doch das schönste daran war, von meinem Mann in die Arme genommen zu werden und seine Freude zu sehen, dass ich wieder da bin. Wenn ich längere Zeit unterwegs bin, dann macht er mir immer eine Freude um mich damit zu überraschen.
Dieses Mal hat er im Keller ein Kabel für mich gezogen und das war nicht so einfach, das wusste ich. Dabei hat er mir gestern erst erzählt, dass das so umständlich ist und er gar keine Lust dazu hat, das zu machen. Umso mehr freue ich mich, dass er sich darüber her gemacht hat. Nun kann ich das Regal, was zum Kabel gehört, einräumen und unser Keller bekommt endlich die Bücher aufgeräumt die dort seit 1 Woche warten. Für mich ist das Liebe und für meinen Mann auch. Einem anderen eine Freude zu machen, auch wenn man keine Lust dazu hat. Ich weiß, dass dies heutzutage nicht sehr populär ist, aber es ist gut! Wenn Du dann dem anderen in die Augen schaust und seine Freude siehst, dann hat sich das gelohnt. Also, meine Empfehlung lautet, mach doch mal jemanden den Du gerne hast eine Freude.