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Abschalten können von der Arbeit

Nimmst du deine Arbeit auch überall mit hin? Ein Freund von uns meinte, dass das doch normal ist und abschalten sowieso nicht geht.

Ich kann mich noch an den Anfang erinnern. Abschalten können war damals überhaupt kein Problem. Im Laufe der Jahre veränderte sich die Arbeit, aber trotzdem war ich nicht bereit meinen Kopf immer und immerzu meiner Arbeit zur Verfügung zu stellen. Also fing ich an mich auf die Suche danach zu machen, wie mein Kopf Pause machen kann.

Im Laufe der Jahre erprobte ich einige teilweise recht unterschiedliche Wege. Heute kann ich sagen, das funktioniert.

Wenn mein Kopf, so wie heute morgen, mit viel Arbeit aufwacht, ist es eine Ausnahme, die sofort behandelt wird. … 🙂 Erst danach macht es Sinn am Schreibtisch anzukommen. Meine Behandlung war einfach. Ich habe allen Inhalt genommen und ein Gespräch mit YHWH geführt. Der Deal ist, alles, was in seiner Verantwortung liegt, übernimmt er und alles was in meiner liegt, supportet er mich, das ich das der Reihe nach gelöst bekomme.

In dem Sinn, viel Erfolg im Wochenende!

erlebt: Meine Laktoseintoleranz ist weg, alle Ehre YHWH, dem einzigen Gott, der alles kann

Immer wieder bin ich erstaunt, erstaunt über das, was geschehen ist. Es geschah einfach. Seit letzten Samstag habe ich keine Laktoseintoleranz mehr. Dabei habe ich am Freitagabend noch heftig reagiert. Hier ist die ganze Geschichte dazu:

Am Samstagmorgen waren wir mit unserem Team zusammen. Wir hatten eine gemeinsame Anbetungszeit, bekundeten YHWH unser Vertrauen und ehrten ihn für seine Macht. Wir lasen gemeinsam in seinem Buch und unterhielten uns darüber. Eigentlich stand das Gespräch mit ihm im Vordergrund. Doch irgendwie verschob sich im Laufe des Gespräches das Thema in Richtung der Frage der Macht von YHWH.

Also kam der Vorschlag, lass es uns ausprobieren. Dazu stellte ich mich als Testobjekt mit einer konkreten Sorge zur Verfügung. Frei nach dem Motto, nur wenn wir ausprobieren, wissen wir auch, dass es funktioniert. So kamen wir alle im Kreis zusammen, knieten uns nieder und sprachen mit YHWH. Es war nicht der Reihe nach, sondern so wie jeder einzelne bereit dazu war. Während wir so knieten und einzelne aus dem Team mir die Hand auflegten, brachte jeder andere Anliegen und Sorgen zu YHWH. Unter anderem auch meine Laktoseintoleranz. Noch während des Gebetes wusste ich, dass Gott YHWH unsere Gebete erhört hat.

Am Sonntag mittag stand Quark und Kartoffeln auf dem Speiseplan. Nun war es an mir zu zeigen, ob ich YHWH vertraute oder nicht. Also habe ich mitgegessen und ….. alles war gut.

Als ich am Montagmorgen mein erstes Nutellabrot der Neuzeit aß, hatte ich das Gefühl, dass Nutella noch nie so gut geschmecht hat wie an diesem Tag.

Wenn ich daran denke, muss ich lachen vor Erstaunen. Warum: meine Lakotseintoleranz war für mich kein Anliegen. Meinem Vater YHWH war es aber anscheinend wichtig das zu reparieren. Ich habe weder darum gebeten noch daran gedacht, doch er wollte es so. Deshalb hat er unser Team gebraucht um meine Laktoseintoleranz Vergangenheit werden zu lassen. Für uns alle war diese Gesprächszeit mit YHWH etwas Besonderes und das Ergebnis erst recht.

Schnee am 6.12. oder mein Vater ist Gott, der alles kann

Wer denkt, dass Gott ein ernster Gott ist, der irrt gewaltig. Gestern erst wurde ich wieder daran erinnert, wie sehr sich Gott freut, wenn er uns eine Freude machen kann. Dabei hat er am 6.12. nicht nur uns eine Freude gemacht, sondern auch den meisten Menschen in Deutschland…. Vielen ging es so wie uns, es schneite in dieser Saison das erste Mal.

Begonnen hatte alles Ende November. In früheren Jahren hatte es zu diesem Termin in Bayern bereits das erste Mal Schnee gegeben. In diesem Jahr saßen wir bei Sonnenschein auf der Terrasse und tranken Kaffee. Also nahm ich irgendwann meinen Frust zusammen und bat um Schnee, wenigstens für Weihnachten.

Mit dem Wunsch nach Schnee war es wie mit vielen anderen Gebeten. Ich erzählte sie und löschte diesen danach von meiner inneren Festplatte. Doch in meinem Herzen blieb die Sehnsucht nach Schnee bestehen. Denn es ist zwar komfortabel bei +10 Grad Glühwein zu trinken, schön ist es aber trotzdem nicht.

Und da war er, am 6.12. nach dem Mittagessen wurde er geliefert. Es fing an mit schneien und hörte nicht auf. Irgendwie ist das wie der Startschuss in die Weihnachtszeit. Danke Vater im Himmel, dass du beides bist, Gott und Vater in einem. Deshalb ist es dir wichtig, dass wir Freude haben. Du möchtest, dass jeder Tag ein Stück Freude erlebt. Deshalb bitte lass mich auch heute wahrnehmen, wo du mir eine Freude machst.

Gott hört nicht auf mein Problem

Gebet an Gott: Bitte hilf mir mit dem Problem (oder bitte gib wieder Gesundheit) Amen … Gott hat das Problem aber nicht sofort gelöst oder Gesundheit gegeben. Also, Schlussfolgerung: Gott hat sich nicht drum gekümmert. Er will, dass ich meinen Verstand gebrauche und selbst eine Lösung schaffe. Danach wird eine Lösung erarbeitet um das Problem zu lösen oder eine neue Liste an Ärzten und Alternativen raus gezogen.

Kann es sein, dass wir damit völlig falsch liegen? Immer wieder stellen wir fest, dass Gott anders ist und anders handelt, als wir es uns vorstellen. Dieser Tage sollte Gott ein Problem lösen, doch er meinte, dass der Betreffende es ja lieber selbst lösen wollte und er deshalb diesen Willen akzeptiert und nicht eingreift. … Blöd aber auch!

Gott um sein Eingreifen zu bitten, erfordert von uns viel: Unser unbedingter Wille ihn machen zu lassen und zwar so wie er will. Dazu ist es auch nötig ihn zu fragen was er will. Eigentlich komisch, unsere 3-jährigen Kinder fragen wir, was sie essen und anziehen wollen. Wenn es aber um Probleme und Gesundheit geht, dann fragen wir nicht. Dabei ist es besonders schade, weil Gott ja auch praktisch alles kann, wenn wir ihn nur lassen würden.

Respektiert werden heißt ernst genommen werden oder ein Beitrag zu erlebt

Heute kommt der Blog von Andreas. Er schreibt in Kurzform was er erlebt. Passend zu Facebook und Co. in einer neuen Form von Steno. Andreas ist unser jüngster Schreiber. Er ist 11 Jahre und wohnt in München. Hier zwei seiner Kurzberichte die er mir geschickt hat:

halo ich bins andreas 
von mein lehrer zwei freunde sind mit einem auto irgend wo in der stadt gefahren es war winter dann sind die reifen gerutscht sie konnten nicht mehr weiter dann kammen 8 kreftige menner und hoben das auto auf die strase und dann sind sie weiter gelaufen

Auf meine Frage wie es ihm geht kam folgende Antwort:

Gestern hatte ich kopf schmerzen und dann hab ich und meine oma gebetet und dann nach 20 seckunden waren die kopf schmerzen weg.

Weißt du was schön ist? Für unseren Vater im Himmel, also Gott, ist es nicht wichtig, wie gut wir formulieren können oder wie alt wir sind, noch irgendwas anderes. Für ihn ist nur wichtig, ob wir ernst nehmen was wir ihm sagen. Wenn wir ernst nehmen was wir sagen, dann nimmt er uns auch ernst. … und das finde ich genial. Mann könnte auch sagen, weil Gott unser Vater ist respektiert er uns und unseren Willen.

Gott ist auch in kleinen Dingen groß

Weißt du, wie du dir sicher sein kannst, dass eine Entscheidung die richtige ist? Es ist gar nicht so schwer. Du kannst Gott um Hilfe bitten. Ich hab das ausprobiert und kann dir sagen, dass es einfach toll funktioniert.

Aber ich erzähl dir auch die ganze Geschichte. Ich habe ein gesundheitliches Problem und die Ärzte sind mittlerweile ziemlich ratlos dagestanden. Also wollte ich den Rat einer Heilpraktikerin oder eines Heilpraktikers suchen. Nun gibt es in meinem Arbeitsort mehr als 30 Heilpraktiker. Ja, und wie finde ich nun den, der mir helfen kann? So stand ich ziemlich ratlos am Montagmorgen da. Da ich allerdings nur am Dienstag früh einen Termin machen konnte wegen der Arbeitszeiten, hab ich gesagt: Gott, ich geh zu dem, der morgen früh einen Termin für mich hat. Sorg du dafür, dass ich diesen einen finde.

Also ging ich Montag früh los und suchte die in der Nähe auf bzw. telefonierte zwischendrin mit denen, die weiter weg waren. Nach ca. 15 Telefonaten und Besuchen war ich reichlich frustriert, weil die Wartezeit von mind. 1 Woche bis zu 1,5 Monaten reichte.

Nun war ich eben in der Einkaufspassage und das war mein letzter Besuch, dann hätte ich abgebrochen. Und ich sagte zu der Dame an der Tür: Ich brauche so bald wie möglich einen Termin. Worauf sie meinte: Morgen früh hat einer abgesagt, wollen Sie den gleich nehmen?

Ich glaub, ich hab sie ziemlich dumm angegrinst und ein ja gemurmelt. 🙂

So geht das mit Gott. Sag ihm die Bedingungen und er gibt dir den einen, den du suchst.

Was geschah eigentlich an Pfingsten

Pfingsten steht vor der Tür und viele freuen sich auf Ferien. Wenn schon nicht Ferien, dann wenigstens ein paar Tage frei.

Doch was geschah nun eigentlich an Pfingsten?

Wenn Weihnachten mit einer Geburt etwas recht Normales war und wir ganz großzügig mit Ostern umgehen und es mit Tod in Verbindung bringen, dann ist Pfingsten der totale Exot unter den Feiertagen.

Jesus war wieder auferstanden und in den Himmel abgereist. Dabei hatte er seinen Freunden aufgetragen, dass sie die Stadt Jerusalem nicht verlassen sollten, denn er wollte ihnen etwas schicken. Leider hatte er ihnen nicht gesagt, wie lange sie warten sollten und was genau geschehen wird. Jesus hatte dies damit begründet, dass sie diese Unterstützung brauchen würden für die Erfüllung des Jobs. So warteten sie und die Zeit verging.

Das was die Freunde Jesus an Pfingsten bekamen, war das volle Set an Selbstverwirklichung. Plötzlich konnten sie viele unterschiedliche Sprachen sprechen. Sie konnten Menschen gesund machen und gute Reden halten. Sie bekamen Mut und Vertrauen. Pfingsten war also ein aktives Fit machen seiner Freunde.

Wenn wir uns wundern warum Christen nicht so sind wie damals die Freunde Jesus, dann sollten wir an diesem Punkt anfangen zu forschen. Jesus sagte ganz klar, erst mache ich euch fit und dann geht los. Für mich ist dabei ein Detail an Pfingsten besonders interessant. Die Freunde trafen sich viel, lange und oft um miteinander und mit Jesus im Gebet zu sprechen. Das Gespräch im Gebet scheint also wichtig zu sein. Wenn wir uns ein zweites Pfingsten wünschen, dann sollten wir mit beten anfangen.

Unruhig? Innere Ruhe finden, Antwort hier im Blog

Es gibt Zeiten in unserem Leben, die einfach unruhig sind. Egal was wir tun und versuchen um zur Ruhe zu kommen, es will alles nicht so richtig gelingen. Die Themen, Sorgen und Ängste wollen einfach nicht verschwinden.

Recht schnell kommt man im Internet zu allen möglichen obskuren Seiten, die einem helfen wollen zur Ruhe zu kommen. Hoffnung keimt auf nach Hilfe und innerer Ruhe. Es wird wieder ausprobiert und getestet. Dabei ist der Einsatz von Zeit und Geld oft nicht das eigentliche Thema. Viel schlimmer ist, das immer wieder enttäuschte Vertrauen. Ruhe finden. Ich glaube, mit einer Lösung lässt sich tatsächlich Geld verdienen.

Auf der Suche nach Ruhe bin ich zu einer einfachen und unspektakulären Antwort gekommen. Manche meinen, dass sie kostenlos ist. Ich bin mir da nicht sicher. Es gibt ja die Aussage, was nichts kostet das taugt auch nichts. In meinem Leben konnte ich feststellen, dass der Wunsch zur Ruhe kommen zu wollen, der Anfang eines Prozesses ist. Es erfordert Nachdenken und Entscheidungen und es erfordert die Bereitschaft mit neuen Augen auf etwas zu schauen und das ist nicht einfach. Von daher ist es nicht kostenlos.

Doch was heißt zur Ruhe kommen nun konkret? Liest du meinen Blog öfter, dann wirst du schmunzeln und kennst die Antwort schon.

Ich komme zur Ruhe, wenn ich ein Gespräch mit dem Erbauer dieser Erde führe. Wenn ich mit ihm rede (und bereit bin auf ihn zu hören), dann gibt er mit Antwort. Manchmal sieht die ganz anders aus, als ich das gerne hätte. Aber egal, es funktioniert. Mit der Sicht meines Erbauers, bekommt die Welt ein anderes Gesicht und ich komme zur Ruhe. Das Coole an der Sache ist, dass dies immer wiederholbar ist.

Es lohnt sich, probiere es mal aus!

Warum bin ich Christ: weil Gott zu meinen Gunsten eingreift

Warum bin ich Christ: heute von Ulrike aus Rostock

Auf die Frage, warum sie Christ ist, antwortete Ulrike mit einer Geschichte und gab uns die Erlaubnis sie hier zu verwenden.

Im letzten Jahr zogen sie und ihr Mann von einer größeren in eine kleinere Wohnung. Die Kinder waren aus dem Haus und vieles war nicht mehr nötig. Also startete die Familie im Rahmen des Auszuges eine Entrümpelung.

An einem der Tage zog sie sich vor Ort um und stellte ihr, recht neuen, Lieblingsschuhe unter einen Stuhl. Am Abend waren diese nicht mehr da. In Verzweiflung suchte die Familie nach den Schuhen, doch sie waren weg.

Auch der Versuch ihres Mannes, neue Schuhe zu kaufen oder die gleichen noch einmal zu bekommmen, scheiterte. Ihren Frust rief sie zu Gott und bat darum, dass er ihre Schuhe bitte wieder bringt.

Am Wochenende gingen sie in die Kirche und ein anderes Mitglied erzählte, dass auch sie Dinge aus dem Sperrmüll genommen hatte. Im Scherz fragte Ulrike dabei nach ihren Schuhen und landete einen Volltreffer. Die andere Christin erzählte, wie sie an den Dingen vorbei gekommen war und den Blumentopf samt Inhalt mitgenommen hatte. Der Inhalt waren ihre Schuhe.

Ulrike schloss ihre Geschichte damit. “Gott hat meine Schuhe für mich in Sicherheit gebracht, bevor ich überhaupt wusste, dass sie weg sein werden. Gott ist wunderbar.”

Das Büro “wünsch dir was” hat heute geöffnet

Heute morgen hat das Büro “wünsche dir was” geöffnet. Was wünschst du dir? Eine neue Familie, neue Kollegen, neue Gesundheit oder gleich ein neues Leben? Alle Wünsche können heute bei Gott eingereicht werden.

Kennst du diese Einstellung auch? Gott erfüllt alle meine Wünsche. Er will doch, dass ich an ihn glaube. Aber damit ich das tue, muss er vorher meine Wünsche erfüllen. Willkommen im Club der unerfüllten Wünsche.

Lange Zeit habe ich nicht verstanden, dass es bei den Wünschen, die Menschen an Gott haben, nicht immer um die Erfüllung dieser Wünsche geht. Oft sollen sie gar nicht wirklich erfüllt werden.

Stell dir mal vor, ein Vertreter der Rüstungsindustrie würde ernsthaft um Frieden beten. Dann wäre er doch pleite. Dazu kommt noch ein weiterer Punkt. Will er das wirklich, dann muss er dies auch mit eigenem Handeln beweisen. Diese Beweisführung gilt sowohl in Richtung Gott, als auch in Richtung Menschen. Er hat also sein Handeln zu verändern. Am Ende kann er, ohne dass Gott die Welt verändert, eine ganze Menge für die Erfüllung seines Wunsches tun.

Deshalb: Heute hat das Büro “wünsch dir was” geöffnet. Es hat jeden Tag geöffnet und du hast die Erfüllung in deiner eigenen Hand. Was wirst du daraus machen?