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Duftende Rosen erfreuen Augen und Herz

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Endlich! Die Rosen blühen. Für viele gilt sie als die Königin der Blumen. Auch ich habe inzwischen mein Herz für diese Blume geöffnet. Zum Glück fingen die Züchter vor einigen Jahren wieder an Rosen mit Duft zu garnieren. Ist doch nichts so schlimm wie eine perfekte Schönheit, die nicht riecht. Diese Rose gleicht einer dummen, aber schöne Frau, etwas Entscheidendes fehlt.

Um unsere Herzen zu erreichen und Emotionen zu erzeugen, ist dieser Duft einfach nötig. Alles andere ist vielleicht technisch perfekt aber nichts für unsere Herzen.

Die Rosen unter meinem Fenster

berufen sich nicht auf frühere oder bessere Rosen. Sie sind, was sie sind, und sie existieren mit Gott heute. Sie kennen keine Zeit. Sie sind einfach Rosen, vollkommen in jedem Augenblick ihres Daseins. Bevor die Knospe sprang, regte sich in ihr bereits das pralle Leben, wie in der geöffneten Blüte und in der blattlosen Wurzel. Sie ist befriedigt, und sie befriedigt auch die Natur in jedem Agenblick ihres Daseins. Nur der Mensch muss immer aufschieben und erinnern. Er allein lebt nicht in der Gegenwart, sondern klagt über die Vergangenheit mit rückwärtsgewandten Augen, oder er stellt sich, der ihn umgebenden Schätze nicht achtend, auf die Zehenspitzen, um die Zukunft zu erspähen. Er kann nicht eher glücklich und stark sein, als bis auch er mit der Natur in der Gegenwart lebt, jenseits der Zeit.(Ralph Waldo Emerson)

 

 

Die Tiere in unserem Garten: Amsel, Wiesel und viele Wühlmäuse

http://www.nabu.de/aktion…egel/03627.html

Derzeit lebt in unserem Garten ein Amselpärchen. Es hat unseren Holzstapel entdeckt und bereitet diesen zum Brüten vor. So sehr wir uns freuen, sehen wir sie trotzdem mit gemischten Gefühlen, erinnern wir uns doch an das Schicksal unserer Bachstelzen im letzten Jahr. Ganz sehr wünschen wir uns, dass wir dieses Jahr Nachwuchs bekommen und ihn auch fliegen sehen. Jeden Morgen sitzt eine Amsel auf dem Hüttendach und wir können ihrem Lied lauschen.

Heute morgen gesellte sich ein neuer Gartenbewohner dazu, ein Wiesel. Dieser kleine Bewohner ist uns besonders willkommen, auch wenn wir ihn nicht oft sehen werden. Heute morgen jedenfalls hatten unsere Amsel und der Wiesel eine Begegnung. Dabei waren wir uns nicht ganz sicher, wer mehr Angst vor dem anderen hatte. Die Amsel saß am Boden und schaute zu, wie unser kleiner Wiesel eilig hin und her lief und alles erkundete, inkl. Holzstapel.

Wir hoffen sehr, dass er die unterirdischen Gartenbewohner, unsere Wühlmäuse, jagt und die Amsel und ihren Nachwuchs in Frieden lässt. Beides steht auf seinem Speiseplan, zumindest von den Wühlmäusen haben wir mehr als reichlich zu bieten.

Immerhin lief uns gestern die erste Wühlmaus vor die Füße. Leider fiel sie dabei nicht vor Schreck um, sondern rannte sofort von dannen ins nächste Loch. Wenn sie nicht die Hälfte unsere Erdbeerpflanzen gefressen hätten und den halben Garten in eine Kraterlandschaft verwandeln würden, dann wären es ja ganz süße Tiere. So wünschen wir uns nur ihren Auszug. Doch leider fühlen sie sich immer noch sehr wohl.

So leben wir auf dieser Erde und sehen, wie eng Freud und Leid zusammen sind. Noch ein paar Jahre werden wir warten müssen bis Gott eine neue Erde schenkt. Auf dieser neuen Erde will ich mal ein Wühlmaus auf die Hand nehmen und sie aus der Nähe anschauen, denn dann haben wir beide keine Angst mehr voreinander.

Das Lied der Amsel

Leider (oder zum Glück) blieb mir heute morgen nichts anderes übrig als noch im Dunkeln aufzustehen. Etwas später kam mein Mann auch ins Bad und fragte mich ob ich die Amseln auch singen hören würde. Als ich ihn darauf hin groß anschaute, nahm er mich an die Hand und führte mich zum Fenster. Ihr Gesang war so kräftig, dass er durch die geschlossenen Fenster zu hören war. Leise öffneten wir das Fenster und lauschten dem Gesang der Amsel.

Da saß sie auf dem Dach unserer Hütte und begrüßte den kommenden Tag. Dabei begann es erst hell zu werden, noch keine Sonne war in Sicht. Der neue Tag war mehr zu erahnen, als dass er schon sichtbar war. Doch diese Amsel hat es nicht gestört. Sie saß und sang ihr wunderschönes Lied. In diese Melodie versunken standen wir da und lauschten ihrem Gesang.

Was sie wohl sang? Dankte sie ihrem Schöpfer, dass er sie geschaffen hat? Dankte sie für seine Fürsorge? Ich weiß es leider nicht. Doch eines weiß ich gewiss, es war eine Melodie der Freude. Aus jedem Ton kam diese Lebensfreude an mein Ohr und kitzelte es.

Gerne hätte ich diesen Moment fest gehalten und wäre noch lange so am Fenster stehen geblieben. Leider war mir das nicht vergönnt. Wenn ich allerdings die Augen schließe, dann sehe ich diese Amsel auf dem Dach sitzen und singen. Meine Ohren hören ihren Gesang aufs Neue und auf meinem Gesicht erscheint ein Lächeln. Danke für deine liebevolle Begrüßung.

 

Das Rätsel ebay und mein Kauf von neuen Rosen

Ebay gehört für mich zu den großen Rätseln des Internets. Irgendwie bin ich nicht dazu geschaffen, dort Dinge zu verkaufen oder zu ersteigern. Gestern haben wir es selbst einmal versucht und sind immer wieder kläglich gescheitert. Am Ende haben wir es dann gesteckt.

Es muss ein Geheimnis geben, mit dem man bei Ebay steigern kann und auch den Zuschlag bekommt. Auf jeden Fall hat es nichts mit Logik zu tun. Für mich ist das eher so eine Art Glücksspiel. Etwas, das Zeit erfordert und per Zufall einen Treffer bringt. Falls es wieder Erwarten doch etwas mit Logik zu tun hat und wir nur unwissend sind, bitte ich dich um einen Hinweis zur Bedienung. Danke!

Um am Ende dann doch noch einen erfolgreichen Kauf zu tätigen, habe ich eine neue Rose bestellt. Im Winter sind drei kleinere Rosen erfroren und die werden jetzt durch eine wunderbare, weiße, duftende Rose ersetzt. Stimmt, ich muss gestehen ich finde es nicht so schlimm, dass die andere erfroren sind. Es ist eine neue Sorte und gehört zu den Nostalgierosen. Was ich besonders schön finde ist, dass die Rose duften soll. Ich mag geruchlose Rosen nicht.

 

Rosen sind einfach wunderschön im Garten

Die Gartensaison hat begonnen. Mama hat Primeln gekauft. Sie sind jetzt in einer Schale auf der Terrasse und bringen damit die ersten Farbtupfer in den Garten. Er ist damit gleich lebendiger und freudiger geworden.

Dieser Tage sind wir eine Runde gegangen und haben eine Analyse gemacht, was alles den Winter überlebt hat und was nicht. Abgesehen vom Rosmarin und ein paar kleinen Rosen scheint der Schaden nicht so schlimm zu sein. Dabei ist es um den Rosmarin wirklich schade. Die Rosen hatten wir vor 4 Jahren bei Aldi gekauft. Eigentlich sollten es gelbe Rosen sein. Leider war die Beschilderung falsch und es wurden orange-rote Blüten. Dazu kommt, dass die Rosen nicht besonders robust sind. Nach der Aktion habe ich keine Rosen mehr bei Aldi geholt, sondern bin zu einem Rosenhandel gegangen.

Ich habe mein Auge auch schon auf eine neue Rose geworfen. Es ist eine weiße Rose, Artemis genannt. Sie hat doldenförmige Blüten und wird laut Katalog ca. 1,20 m hoch. Als sogenannte Nostalgie-Rose ist sie wunderschön gefüllt und soll angenehm riechen.

Unsere Hortensien haben den Winter zu unserer Freude überlebt und werden jetzt an einen neuen und besseren Standort umziehen.

Trotz aller Arbeit, die ein Garten mit sich bringt, ist es einfach wunderbar zu sehen wie alles wächst und gedeiht. Wir freuen uns, dass es jetzt wieder los geht.

Farmville von Facebook

Gerade schrieb ich den Blogtitel, dann meinte mein Mann: “Jetzt wird über mich hergezogen”. Dabei lachte er. Der Grund ist ein nettes kleines Spiel, welches in Facebook integriert ist und heruntergeladen werden kann. Das Ziel des Spieles ist es, eine Farm, sprich einen Bauernhof, anzulegen und zu bewirtschaften.  Dabei hilft es, viele Freunde zu haben, denn diese können sich gegenseitig helfen oder auch Pflanzen und Tiere verschenken. Er spielt das nun schon ein paar Wochen. Am Anfang war das nicht besonders zeitaufwendig. Doch jetzt ist die Farm auf eine stattliche Größe angewachsen und kostet etwas mehr Zeit. Oft schaue ich meinen Mann dabei über die Schulter oder ziehe ihn damit auf. Irgendwann wird der Farmbetrieb wohl eingestellt werden müssen. Dazu meinte mein Alex, dass er in ein paar Wochen alle Ribbons (mögliche Bonuspunkte) hat und dann wäre das Spiel eh uninteressant. Witzig finde ich dabei, dass inzwischen immer mehr von unseren Freunden mitspielen und dass auch welche dabei sind, wo ich das nie für möglich gehalten hätte. Ein Pluspunkt von Farmville ist,  dass es dort weder Außerirdische noch Schusswaffen irgendwelcher Art gibt.  Das macht das Spiel wirklich sympathisch. Wenn du Lust hast,  dann schaue doch vorbei auf Facebook. Wir beide sind auch dort zu finden.

Ich hoffe, dass das Wetter so gut ist wie im Spiel, dann kann ich morgen in den realen Garten gehen und mich dem Unkraut zuwenden. Auch wenn solche Spiele eine nette Unterhaltung sind, echte Gartenarbeit macht doch mehr Spaß.

Wir waren Kartoffeln stoppeln

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Seit wir in Landshut wohnen, gehen wir im Herbst immer auf die Felder stoppeln. Das ist immer ein großes Vergnügen für uns. Wenn die Felder abgeerntet sind, gehen wir hinterher. Wir sammeln ein, was die Bauern nicht geerntet haben, weil es z. B. der EU-Norm nicht entspricht oder nicht so ansehnlich ist. Bei den Möhren sind das z. B. welche, die nicht nur ein Bein haben, sondern mehrere. Irgendwann bin ich auch mal zum Bauern gegangen und habe ihn gefragt, ob das so in Ordnung ist für ihn. Er hat gelacht und meinte, dass er sich darüber freuen würde, wenn jemand die Sachen nimmt und sie so nicht verkommen würden. Das hat uns dann auch gefreut. Der Begriff stoppeln kommt von meiner Mama. Sie waren in ihrer Kindheit nach dem Krieg, nach der Ernte bei den Bauern auf den Feldern unterwegs zur Nachernte. Dieses Jahr gibt es Zwiebeln und Kartoffeln, im letzten gab es Möhren und Kartoffeln. Mit dem, was wir auflesen, kommen wir eine ganze Zeit hin. Wobei ich dabei gestehen muss, dass wir wenige Personen sind und nicht jeden Tag kochen. Ich vermute, dass die Zwiebeln bis Weihnachten ausreichen werden. Bei den Kartoffeln lässt es sich noch nicht genau sagen, da die Ernte noch läuft. Wir vermuten, dass der Bauer am Mittwoch wieder ernten wird und dann geht´s wieder aufs Feld.

Wunderbare leckere kleine Kürbisse, diese Gorgonzolakürbisse

Im Frühjahr haben wir zwei kleine Kürbispflanzen geschenkt bekommen. Eigentlich wollte ich diese gar nicht haben. Wir hatten noch nie Kürbisse und ich wußte nicht so recht was ich damit machen sollte. Ich dachte: egal und wenn sie unseren Kompost beschatten. Lange Zeit sah es auch so aus, als würden diese Pflanzen keine Früchte bringen. Dann eines Tages haben wir sie entdeckt. Ein schönes Foto davon findest du im Fotoblog von Alex. Seit gut zwei Wochen essen wir nun Gorgonzolakürbisse. Bis jetzt sind wir nicht unter die Kreativen gegangen. Wir dämpfen den Kürbis im ganzen ca. 30 Minuten. Danach teilen wir ihn und entfernen die Kerne. Dazu gibt es frische Butter und Salz. Ich finde, dass dies einfach wunderbar schmeckt. Er hat einen ganz leichten aromatischen Duft und schmeckt ähnlich wie mehlige, leicht süßliche Kartoffeln. Aber bitte nicht darauf versteifen, sondern selbst probieren. Um satt zu werden, ohne weitere Beilagen, essen wir jeder eine Hälfte. Danach hat aber kein Nachtisch mehr Platz. Wir werden uns Pflanzen aus Kernen ziehen und im nächsten Jahr wieder anbauen. Wie die Kürbisse zu ihrem Namen gekommen sind weiß ich nicht. Aber lecker sind sie, diese kleinen Gorgonzolakürbisse.

 

Urlaub ist schon wieder vorbei

Heute geht unser Urlaub zu Ende.  Wir beide finden das sehr bedauerlich, doch leider lässt es sich nicht ändern. Viele Dinge, die wir im Urlaub tun wollten, haben wir auch tatsächlich getan. Wir haben reichlich auf unserer Bank im Garten gesessen,  sind Fahrrad gefahren an der Isar und Inliner in den Isarauen.  Gott, unser Vater im Himmel hat uns traumhaftes Wetter geschenkt.  Wir können uns über die letzten drei Wochen nicht beschweren. Etwas Wichtiges haben wir in dieser Zeit auch geschafft,  unsere Computer blieben weitgehend aus.  Das war sicher für uns die größte Errungenschaft,  dass wir nicht die ganze Zeit vor den Kisten saßen.  Ja, wir könnten uns auch noch eine oder zwei weitere Wochen Urlaub gut vorstellen, aber eigentlich können wir uns nicht beschweren. Alex ist dabei, unsere Photos zu bearbeiten.  Einige davon waren in den letzten Wochen bereits zu sehen.

Das Wetter gestern war wie ein schöner Herbsttag und hat uns den Abschied  vom Urlaub nicht ganz so schwer gemacht.  Ich habe mir am Abend einen Tee gekocht und Socken angezogen.

Als Keylearning nehme ich aus diesen Wochen mit, dass mein Kopf darüber entscheidet, ob der Urlaub schön und erholsam wird oder nicht.  Als mein Kopf anfing zu mosern, war es meine Entscheidung, das zuzulassen und unglücklich zu sein oder das zu ändern.  Für die Veränderung habe ich mich entschieden und  Gott  gebeten, ihm doch zu sagen, dass mein Kopf nicht mehr maulen soll und das hat funktioniert.

Die Schweiz, wir Menschen und mein Urlaub

Inzwischen sind wir wieder zu Hause angekommen. Eigentlich sollte hier noch ein Blog über ein kleines nettes Cafe, die Konditorei Schober kommen, welches wir ausprobiert haben und wo es richtig lecker war. Doch irgendwie fehlt die Motivation.  Deshalb nur der kurze Satz:  wenn du Zürich besuchst, dann geh doch dort eine Kleinigkeit naschen.  Als Abschied aus der Schweiz wären auch ein paar Zeilen über den Fleischschmuggel der Schweizer erheiternd.  Da verdienen die Schweizer soviel mehr im Verhältnis zu den Nachbarländern und doch scheinen sie es nötig zu haben,  Fleisch zum Grillen ins Land zu schmuggeln,  weil ihnen ihre eigenen Lebensmittelpreise zu hoch sind.  Wie auch immer, die beiden Links zum Cafe und zum Artikel sind eingefügt.

Zu Hause war  alles in bester Ordnung.  Das ist das Stichwort:  Mama hat unsere Gartenhütte während unserer Abwesenheit aufgeräumt.  Mancher fand es vorher schon ordentlich,  doch jetzt traue ich mich gar nicht mehr etwas zu machen,  so perfekt sauber und aufgeräumt ist es.  Trotzdem haben wir uns heute morgen verführen lassen im Garten etwas zu arbeiten.  Daraus ist dann etwas mehr Zeit geworden,  so dass ich am späten Nachmittag ganz frustriert war.  In meinem Frust habe ich mich einfach hingesetzt und mit meinem Vater im Himmel ein Gespräch geführt.  Ich habe ihm erzählt,  dass ich es wohl nicht hinbekomme von mir aus,  meine Füße still zu halten und Urlaub zu machen. So habe ich ihn gebeten,  dass er mir doch hilft,  dass der Urlaub zu Hause eine besondere Zeit wird.  Der Sinn von Urlaub kann nicht sein,  dass wir das erledigen,  was wir im Alltag nicht schaffen.  Mein Jammern hat auch funktioniert,  danach ging es mir wieder gut und ich bin in einen schönen restlichen Urlaub gestartet.