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Sättigungsgefühl gesucht

Heute morgen wurde ich von einer Freundin gefragt, was sie tun kann damit sie nicht mehr unkontrolliert viel ißt. Die erste Antwort war, kontrolliere dich selbst. Achte darauf, nicht mehr zu essen wie gut für dich ist. Dann kam die Frage auf ob es möglich ist ein verloren gegangenes Sättigungsgefühl wieder zu bekommen. Die Frage konnte ich nicht beantworten, ich weiß es nicht. Aber dann erhellte sich mein Gesicht, weil mir jemand einfiel der helfen kann. Also formulierte ich dies entsprechend. Ihr Gesicht erhellte sich nun auch zu einem Lächeln und ihr Zeigefinger ging gen Himmel. Wir lachten, ja genau.

Meine Antwort an sie war: wende dich an Jesus Christus.

Er ist dein Bruder und er kann dir wieder geben, was dir verloren gegangen ist. Das kann sowohl ein Sättigungsgefühl sein, als auch Freude. Er ist der Schlüssel zu deinem Selbstwert und zu neuen Beziehungen um dich herum.

Sie will starten und ihm ihre Bitte erzählen. Ich bin gespannt, wie die Sache weiter geht.

Wenn Augen reden

Manchmal sprechen die Augen eines Menschen eine andere Sprache als der Mund. Das habe ich bei einer guten Freundin erlebt. Ihre Augen sehe ich immer noch vor mir. Es waren keine fröhlichen und tatkräftigen Augen, auch wenn ihr Mund dieses kündete. Seit letztem Jahr ist sie schwer erkrankt. Sie steht in Beruf und Familie auf ihrem Platz und ist für alle da. Doch ich mache mir Sorgen um sie. Gerne würde ich sie nehmen und schütteln, sie bitten doch zu reden und loszulassen. Noch lieber würde ich ihr erzählen, dass es Hilfe für sie gibt. Das schwierige ist, dass sie die Hilfe annehmen muss. Ich weiß aus dem eigenen Erleben, dass dies zu den schwersten Übungen schlechthin gehört. Zuzugeben, dass der eigene Köper nicht so funktioniert wie man will, ist wahnsinnig schwer. Dies funktioniert am besten mit einer tragfähigen Hoffnung. Doch sie muss sich für dieses Angebot selbst entscheiden. Ich kann ihr von meinem Gott erzählen und davon, dass er hilft, hier und jetzt, wagen muss sie es allein.
Wenn ich doch irgendwas tun könnte. Irgendwas um die traurigen Augen wieder in fröhliche Augen zu verwandeln. Ich würde es so gerne tun.

Schnecke auf der Flucht

Eigentlich wollte ich hier gerade mein Herz ausschütten über eine Freundin, die in einem gemeinsamen Projekt aufhört.
Doch während ich in Trauer und Selbstmitleid zerfließen will, geht Alex durch unseren Garten und schaut nach dem Rechten. Da sehe ich ihn den Gartenweg entlang rennen. Auf meine Frage hin antwortet er: “Schnecken!”. Als nächstes höre ich ihn mit den Schnecken reden: “Ihr denkt wohl, wir pflanzen den Salat für euch!” Nun ist er fleißig damit beschäftigt, die Schnecken zu eliminieren und so unsere Pflänzchen zu retten. Das tut er nun schon eine ganze Weile, es scheinen also viele zu sein.
Ich freue mich in solchen Momenten auf die neue Erde. Denn wenn es dort Schnecken gibt, dann fressen die wenigstens nicht mehr unseren Salat. Falls wir dort überhaupt Salat anpflanzen, ist es auch nicht mehr schlimm eine Schnecke im Garten anzutreffen.

was man zum Leben braucht

Was braucht man zum Leben? …. Das Gespür zur rechten Zeit etwas Gutes für sich zu tun und die Gelassenheit, sich nicht davon abhalten zu lassen.
Das Bild über dem Text zeigt eine schlafende junge Katze, in tiefer Entspannung und Ruhe. Die Karte habe ich vor einigen Jahren von einer Freundin geschenkt bekommen. Damit ich das nicht vergesse, steht die Karte seitdem bei mir am Schreibtisch. Immer wenn ich auf die Karte schaue, erinnere ich mich daran, dass es gut ist auch mal Pause zu machen. Oft denken wir, dass wir ganz viele Dinge zum Leben brauchen. Doch ist das alles nötig oder meinen wir das vielleicht nur?
In unserem Alltag ist das meist ersehnte Gut, Ruhe und Entspannung. Das Leben ist voll mit vielen Aktivitäten. Wir sind nun auf der Suche für Momente des Innehaltens, um genau das zu tun, was die Katze auf dem Bild ausdrücken will.
Was brauchst du alles zum Leben? Nimm doch auch mal den Fuß vom Gas.

der Freund fürs Leben – Jesus

Heute habe ich erlebt was Freundschaft ist. Ich muss gestehen, dass ich nicht gerade ein pflegeleichter Freund bin. Wir sind viel unterwegs, haben nicht so viel Zeit und so bleibt mancher Kontakt auf der normalen Ebene stehen, ohne etwas tiefer zu werden und oft ist das schade. Auf der anderen Seite haben wir Freunde, mit denen wir manchmal einige Monate nicht gesprochen haben und trotzdem ist sofort wieder eine Basis da. Geht es dir auch so? Heute habe ich nun nach langer Zeit wieder einmal mit einer lieben Freundin gesprochen und ich merkte wie uns beiden der Austausch gut tat.
Es gibt aber einen Freund mit dem ich jeden Tag rede, mit meinem Freund Jesus. Er ist wie ein guter Freund. Mit ihm kann ich immer und überall reden. Doch nicht nur ich, auch du kannst immer mit ihm reden. Selbst wenn du dich eine lange Zeit nicht bei ihm meldest, so wirst du merken, dass die Basis zwischen euch nicht verloren geht. Du kannst dort anknüpfen, wo du stehen geblieben bist. Wenn du ihn noch nicht zum Freund hast, dann kann ich ihn dir als Freund nur empfehlen. Er hört immer zu, er erzählt das Gehörte nie weiter, er tröstet dich und er gibt dir auch Vorschläge, wenn du welche hören willst.
Vielleicht ist ja genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Freundschaft (neu) zu starten.