DRANBLEIBEN oder LOSLASSEN oder was ich von (m)eine(r) Spinne lernte
By claudia am August 25th, 2011
In mitleben
Heute gibt es mal wieder einen Gastbeitrag. Er ist von Eva aus dem hohen Norden.
Diesmal habe ich aufgepasst. Die dicke Fette begegnet mir auf Augenhöhe. Ich beuge mich vor ihr und unterwandere ihren Thron. Von hinten löse ich ihre Seile. Der Ausgang zur Terrasse ist wieder frei. Beim ersten Netzkontakt hat sie sich schnell in Sicherheit gebracht.
3 x in Folge hat sie nun ihr Zuhause zwischen meiner Terrassentür aufgehängt.
Das erste Mal wehte das Netz mir nebst Inhalt beim Entfernungsversuch ins Gesicht.
Das zweite Mal lief ich in ihr Netz, da die Spinne nicht zuhause war.
So ein hochsensibles intelligentes Geschöpf, ich staune. Aber warum ist sie so dumm und baut immer wieder ihr Zuhause dort, wo ich es zerstören werde, wo es garantiert kein Bleiberecht hat?
6 Jahre kämpfe ich nun um eine Wohnung, die ich mir mit Garten schön gemacht habe. Der Schimmel erobert jedes Jahr ein Zimmer mehr. Der Vermieter kommt seiner rechtlichen Verantwortung nicht nach.
DRANBLEIBEN und kämpfen bis zum Sieg oder LOSLASSEN und ausziehen? Mein Gast an der Tür jedenfalls hat mir eine Steilvorlage zum Nachdenken geliefert.
Psalm 16, 5-7, Du, Herr, bist alles, was ich habe; du gibst mir alles, was ich brauche. In deiner Hand liegt meine Zukunft. Was du mir gibst, ist gut. Was du mir zuteilst, gefällt mir. Ich preise den Herrn, denn er hilft mir, gute Entscheidungen zu treffen. Tag und Nacht sind meine Gedanken bei ihm.
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4 Kommentare
Dann frißt sie es häufig auf und spinnt es erneut. Sie bemerkt die Ursache der Zerstörung des Netzes kaum und unterscheidet diese auch nicht solange genug Beute für ihr Überleben sich darin verfängt.
Ich denke da an Abraham dem klar war, daß er keine bleibende Stadt auf dieser Erde hat und das sein Ziel das himmlische Jerusalem ist: Die Stadt des Friedens und des Friedensfürsten.
Meine Frau hat aufgrund einer Schimmelvergiftung vermutlich irreversieble und lebenslange Folgen zu tragen - eine Mietminderung von 30% ist das Mindeste was als angemessen bewertet wird um dem Vermieter Druck zu machen das Problem zu beheben.
maranatha Stephan
was du von deiner Frau schreibst, klingt gar nicht gut.
Auch Eva hat erkannt, dass es so nicht weiter geht. Nun geht es um eine gute Lösung.
danke für deine Hinweise
claudia
Meine persönliche Erfahrung ist, daß Gott um uns aus zerstörerischen Zusammenhängen zu lösen manchmal sehr drastische Mittel ergreift / ergreifen muß.
Nicht umsonst hat Jesus gesagt: "Wo Dein Herz ist, da ist auch Dein Schatz!"