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4 Kommentare

Kommentar von: sofias. [Besucher]
sofias.sechs tage hintereinander arbeiten zu müssen ist ziemlich brutal. da muss man schon ein stalin sein um noch mehr zu verlangen…

ein vorschlag: leute nehmen sie sich pausen wenn sie sie brauchen.
stress lässt sich messen (und fühlen), das scheint mir ein besserer wegweiser zu sein als irgend ein altes buch.
25.07.10 @ 19:08
Kommentar von: claudia [Mitglied] E-Mail
claudiaLiebe Sofia,
die Menschen im Drei- Schicht- System bei Stalin hatten nicht die Möglichkeit sich einfach Pausen zu nehmen, wenn sie sie brauchten. Das geht übrigens in den wenigsten Berufen, auch wenn es eine schöne Sache wäre.

Viele Menschen in unserer Gesellschaft haben kein Gefühl mehr für Stress. Sie sind unzufrieden, wissen aber nicht warum. Das ist dann wie laufen im Hamsterrad.
Falls du mit "altem Buch" die Bibel meinst, will ich dir widersprechen. Ich finde das Buch in keiner Weise alt. Es ist spannend und immer wieder aktuell. Doch das Buch ist es nicht. Das Buch ist eher ein Kompass oder eine Landkarte, mit Wegweisern zum eigentlichen Ziel.
Es geht um eine Beziehung. Eine Beziehung zu dem der die Erde geschaffen hat und damit dich und mich. Diese Reise ist das Erstaunlichste was ich persönlich kenne. Ich möchte weder das alte Buch, noch sein Ziel, geschweige denn die Beziehung zu meinem Erschaffer jemals wieder verlieren.
25.07.10 @ 21:00
Kommentar von: sofias. [Besucher]
sofias.hallo claudia, (sorry etwas später)

das die leute unter stalin pause machen konnten wann sie wollen hab ich auch nicht behauptet.
ich glaube aber das es spätestens jetzt für die meisten menchen durchaus die möglickeit gäb, sich ihre zeit frei einzuteilen. bei fluglotsen, notärzten uä ist das vielleicht schwieriger, aber den wünsche ich nun wirklich mehr als ein siebtel freizeit…

wegen der alten oder nicht alten bibel: trotz meiner chistlichen eltern, jahrelangen allsonntäglichen, christenlehre und konfirmandenunterricht konnte ich bis jetzt noch keine bibelstelle finden von der ich sehr positiv überrascht war. ok "wer nach dem schwert greift wird durch das schwert umkommen" und ein paar andere pazifistische sachen von jesus sind interessant, die sich aber leider nicht konsistent "ich bin gekommen um das schwert zu bringen" und gepaart mit selbstnegierung.

an sonsten habe sind viele stellen sicher in einer religionswissenschaftlichen, historischen oder psychologischen analyse interressant, aber kaum für einen unbedarften leser.

vielleicht kannst du mich ja eines besseren belehren. ;)
02.08.10 @ 03:51
Kommentar von: claudia [Mitglied] E-Mail
claudiaHallo Sofia,
ein Siebtel Freizeit klingt interessant. Du hast schon recht, die Meisten von uns haben mehr Freizeit, als die Menschen vor Hundert Jahren.

Es gibt eine Bedienungsanleitung zu diesem Buch. :-) Es steht geschrieben, dass der Leser findet was er sucht. Ich habe es mal ausprobiert. Suchst du einen Krimi, ola - das Buch. Suchst du Geschichte, Verrat, Krieg, Verschwörung, Krankheit,... du findest alles. So ist es auch in Bezug auf Gott. So wie du ihn dir vorstellst, so werden die Texte auch zu dir reden.
Damit sind wir auch gleich bei dem großen Problem von uns Christen. Jeder sucht sich selbst, aber nicht den von dem dieses Buch handelt.
Willst du dich wirklich auf diese spannende Reise einlassen und ihn kennen lernen, dann wird er anfangen zu dir zu reden. In dem Moment verändert sich das Buch und das obwohl es noch das gleiche ist. :-)
Eigentlich sollten Christen die Reiseleiter sein.
Von daher kann ich dich nicht eines besseren belehren. Ich möchte "nur" Werbung machen, für die geilste, beste und stabilste Beziehung die du haben kannst.
Neugierig?
03.08.10 @ 22:03

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