Sabbat feiern heißt entschuldigen

Es gibt noch etwas was zum Sabbat feiern dazu gehört und das ist etwas, das leider viel zu wenig genutzt wird: entschuldigen!

Für mich gehört die Fähigkeit und den Willen zum Entschuldigen zu den elementaren Dingen eines Sabbats.

Der Sabbat wurde mit dieser Erde gemeinsam geschaffen. Er ist ein Bestandteil, der uns jede Woche aufs neue klar macht, dass unsere Erde einen Schöpfer hat. Dieser Erschaffer möchte, dass es uns gut geht. Leider sind wir nicht immer nett zu der Erde, die er uns gegeben hat. Noch viel weniger nett sind wir oft zu anderen Menschen. Deshalb brauchen wir alle die Möglichkeit uns zu entschuldigen. Wir brauchen dieses Entschuldigen um Beziehung zu leben. Diese Beziehungen gelten sowohl zu anderen Menschen als auch zu Gott, YHWH unserem Erschaffer.

Wenn also der Sabbat ein Tag der Ruhe und Beziehung ist, dann gehört entschuldigen untrennbar zu diesem Tag. Fällt dir auch jemand ein, dem du in der letzten Zeit auf die Füße gestiegen bist, dann wäre jetzt ein guter Tag, um das aus der Welt zu bringen und dich zu entschuldigen.

Entschuldigen scheint so schwer zu fallen, weil unser Ego das nicht mag. Wir haben das Empfinden, dass wir dabei etwas verlieren. Hinterher merken wir dann, dass das Unsinn ist. Wir fühlen uns nach dem Entschuldigen wie neu geboren. Und genau das ist es was geschieht. Entschuldigen sorgt für einen Neubeginn und was gibt es Schöneres als neu zu beginnen, noch dazu am Sabbat?

Ich mag dich!

Wie entscheidest du, ob jemand ein Freund für dich ist oder nicht? Denkst du darüber nach und analysierst den anderen oder entscheidest du aus dem Bauch heraus? Wann ist und jemand sympathisch, wann sagst du: ich mag dich!

Wir entscheiden, ob wir jemanden mögen in Bruchteilen von Sekunden, noch lange bevor wir anfangen nachzudenken. Zumindest bei mir ist es so, dass ich jemanden sympathisch finde und das geschieht einfach"aus dem Bauch heraus". Ich kann dafür in dem Moment keine Begründung liefern. Erst nach einer Zeit, wenn ich jemanden besser kennen gelernt habe ist das in der Regel möglich.

Als Folge geschieht es, dass wir dazu neigen, die Menschen um uns herum in Kategorien einzusortieren. Es gibt die Menschen, die ich mag und die Neutralen (die noch auf die Sortierung warten) und es gibt die Menschen, die ich nicht mag. Wie wir zu dem Ergebnis kommen, können wir nicht immer beantworten.

Manchmal geschieht es weil wir negative Erfahrungen mit jemanden gemacht haben der so ähnlich aussieht. Oder aber mein Kopf möchte mich als den großen Held darstellen. Gelegentlich kommt jemand, der mir diese Position streitig machen will, zumindest in meinem Denken. Ganz einfach und wie aus Selbstschutz sagt mein Kopf dann: den mag ich nicht.

Ist es dir auch schon so gegangen? Du mochtest jemanden nicht und dann stellt sich deine Antipathie als unbegründet heraus?

Dann mach doch auch mit beim Projekt: ich mag dich! Gib den Menschen in deinem Umfeld eine Chance und entscheide dich sie zu mögen. Es lohnt sich, immer wieder aufs Neue!

Wachtelbohnen-Bulgur-Salat einfach und lecker

Salat

Gestern abend gab es eine Eigenkreation, die eigentlich aus den Vorhandenem entstand. Ich hatte noch eine Stange Porree und etwas Bulgur übrig. Das Ganze mit einer Dose Wachtelbohnen und ein paar Gewürzen kominiert und fertig wars. Beim Abendessen zeigte es sich, dass da auf die Schnelle etwas Einfaches und Leckeres entstanden war. Deshalb wurde ein Foto auf die Platte gebannt und hier ist auch das Rezept dazu.

1 Dose Wachtelbohnen - Bohnen waschen

1 Porreestange in 0,5 - 1 cm breite Ringe schneiden und waschen

1 Zwiebel in Würfel schneiden

1 Tasse Bulgur fein, mit kochendem Wasser quellen lassen

2 EL Balsamico

Salz, Pfeffer, Harrisa

Die Zwiebel in 1-2 EL Olivenöl kurz anbraten und die Porreeringe dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und 1/2 TL Harrisa würzen. Das ganze nur kurz anbraten, so daß es nicht ganz weich ist. Eine Tasse feinen Bulgur dazu geben, die Wachtelbohnen ebenfalls dazugeben und alles umrühren. Mit dem Balsamice würzen. Fertig.

Guten Appetit!

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Ein Drittel sprach- und sprechgestörte Kinder - der Arztreport der Barmer GEK 2012

Die Barmer GEK hat die Daten ihres Arztreports 2012 veröffentlicht. Neben vielem Positiven gibt es auch ein paar Themen, die erstaunlich bis erschreckend sind. Vielleicht ist das der Grund, dass der Bericht mit den Kindern beginnt.

Kann es sein, dass ein Drittel unserer Kinder sprach- oder sprechgestört sind?

Die Auswertung der ICD Schlüssel (ICD10: F80) von 2010 scheint diese These zu bestätigen. Im Alter von 5 Jahren waren laut Barmer Arztreport 37 % aller Jungen mit Sprach- oder Sprechstörungen. Im Verhältnis dazu nur 29% der Mädchen. Erst im Alter von 17 Jahren war der Wert bei Jungen unter eins.

Im Schnitt ist der Anteil der Kinder bis 14 Jahre deutschlandweit wohl 10%. Wirkliche regionale Unterschiede scheint es nicht zu geben. Von 8,1 % in Bremen - 11% im Saarland ist der Schwankungsbereich nicht wirklich signifikant.

Jetzt entstehen daraus mehrere Fragen:

Stimmen die Daten so tatsächlich und gibt es entwicklungsbedingte Sprach- und Sprechstörungen bei Jungen und Mädchen oder ist diese Gruppe nur redefauler? Wenn sie nicht beim Logopäden landen, ist das dann mit 17 Jahren auch aus der Welt oder wird es einfach nicht mehr erfasst? Für 19% der Jungen hat es eine Verordnung zum Logopäden gegeben. Was ist mit den anderen? Ist die Diagnose (Definition) einer Mode unterlegen? Mit wem lernen unsere Kinder reden, bzw. mit wem reden sie?

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Du entscheidest, ...

Kinder wollen groß werden, damit sie entscheiden dürfen, was sie anziehen, essen und tun. Sind wir Kinder dann groß, stöhnen wir immer wieder einmal darunter, dass wir selbst entscheiden müssen. Nun sind wir für unser Leben verantwortlich. Es gibt niemanden, der für uns entscheidet.

Auf der einen Seite genießen wir, dass wir selbst entscheiden. Wir tragen diese Möglichkeit wie eine Monstranz vor uns her. Wir entscheiden!

Im nächsten Moment entscheiden wir, uns in Abhängigkeiten zu begeben, zum Arbeitgeber, zu Menschen in unserem Umfeld oder zur Werbung. Wir entscheiden, dass wir bestimmte Dinge unbedingt brauchen und machen uns damit abhängig.

Es gibt noch eine weitere Art der Abgabe von Entscheidungen. Du schaust in dein Horoskop und lässt dich von ihm bestimmen. Du fragst Wahrsager nach der Zukunft und gibst damit deine freie Entscheidung aus der Hand. Du bindest dich an Amulette und Figuren und gibst ihnen die Möglichkeit, über dein Leben zu entscheiden.

Aber du entscheidest! Was entscheidest du heute?

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