Wie bekomme ich meinen Kopf leer?

Wieder einmal ist Wochenende. Mein größter Wunsch war es am Abend einen leeren Kopf zu bekommen. Irgenwie gestaltete sich die Arbeit wie ein großer Drachen, der alles beherrschen wollte. Doch wie sollte ich diesen Drachen in meinem Kopf bekämpfen?

Eine Runde spazieren gehen, so war Plan A. Als der noch keinen ausreichenden Erfolg zeigte, kam Plan B dran. Dies war eine Runde mit dem Fahrrad zum Italiener um die Ecke. Auch keine schlechte Maßnahme, aber noch nicht auf dem Level, den ich mir vorstellte. Der Drache im Kopf wollte einfach nicht gehen. Also tat ich das Einfachste. Ich bat meinen Vater YHWH um Hilfe. Er ist der einzige Gott, der Macht hat und er hat seine Hilfe für uns alle zugesagt, so wir ihn darum bitten. Genau das tat ich. Der Text war einfach: "Bitt räume alles aus meinem Kopf raus, lass nichts drin was mit Arbeit zu tun hat. Danke."

Immer wieder erstaunlich, es funktionierte auch sofort. Willst du also einen wirklich leeren Kopf bekommen und von deiner Arbeit abschalten, dann empfehle ich dir diese Methode. YHWH will auch dir helfen, denn er will nicht das der Drache Arbeit dich beherrscht.

Essen ohne Einschränkung - ein Geschenk

Inwzischen sind drei Monate vergangen seit Gott meine Laktoseintoleranz geheilt hat. Drei Monate mit Nutella und Joghurt, Butter und Milch. Keiner, der ohne Einschränkungen essen kann, hat eine Vorstellung davon, was dies bedeutet.

Auf der Waage letzte Woche wurde klar, dass dieses lustvolle Essen auch eine Kehrseite hat. Inzwischen habe ich zwei Kilo zugenommen. Jetzt wird schon in der Familie gespottet, dass ich nun auch wieder ganz normal, also mit Maß und Freude essen darf.

Ja darf ist tatsächlich das richtige Wort. Als Einzelprodukt ist ganz klar Nutella der große Gewinner meiner Magenbefüllung. Schleck!

In den letzten Monaten erlebte ich wieder ein ganz normales Gefühl und beginne es aufs neue Schätzen zu lernen. Das Gefühl satt zu sein. Es ist etwas Wunderbares, die Möglichkeit zu haben, aufhören können zu essen und zu wissen, dass der Körper alle Nährstoffe bekommt. Keine Angst haben zu müssen, dass es lange Zeit wieder nichts Richtiges gibt, ist ein Geschenk. Satt zu sein und aufhören zu können ist nun auch bei mir wieder eine Sache der Disziplin für meinen Körper. Doch ich empfinde diese Disziplin nicht als Einschränkung, sondern als Geschenk.

Danke Gott für dieses große Geschenk.

Grüße aus dem Off

Als wir gestern abend fluchtartig unser zu Hause verließen, blieb mein Rechner einfach zu Hause. Er zog die Tarnfarbe des darunter liegenden Stuhles an und war einfach weg. Das Erstaunliche ist, dass es keinem aufgefallen ist. Erst heute morgen als ich Blog schreiben wollte. Sofort war klar, dass mein Rechner ein paar freie Tage haben wollte ohne mich.

Auch wenn ich es ihm von Herzen gönne, gestaltete sich damit unser Tag etwas spannend.

Als mein Blog auf einem Ersatzrechner fertig war, stürzte dieser im Bluescreen ab, beim zweiten Versuch war die Batterie leer.

Deshalb kurze Grüße: Wir wünschen dir einen guten und erfolgreichen Feiertag.

Blumen zum Muttertag

Immer wieder einmal versucht Nina mir klar zu machen, dass das Herz entscheidet. Sie zititert dabei einen Spruch aus Russland. Inhaltlich geht es darum, dass die Mutter nicht immer die ist, die das Kind auf die Welt bringt. Es ist die Liebe und Zuwendung, die (Kinder-) Herzen öffnen.

Ohne dass es mir bewusst ist, habe ich wohl zwei halberwachsene Söhne bekommen. Ich muss gestehen, dass ich die beiden mag. Aber was heißt das schon, erlebe ich doch auch anderes in meinem Umfeld.

Nun habe ich das erste Mal in meinem Leben zum Muttertag Blumen bekommen mit dem Satz: weil du unsere zweite Mutter bist.

Und ich habe mich gefreut wie ein kleiner Schneekönig. (Ich freue mich jedesmal aufs Neue, wenn ich die Blumen anschaue.) Ich freue mich immer über Blumen, doch irgendwie sind diese Blumen etwas ganz besonderes für mich. Es ist nicht der Wert, es sind die zwei Kinderherzen die aus den Blüten herausschauen. Wertgeschätzt zu werden ist etwas Wunderbares.

VIELEN DANK!

Was ist die gute Nachricht? ... Einladung zur Diskussion

Letzte Woche wurde mir eine Frage gestellt, die mich seitdem nicht mehr loslässt. Was ist die gute Nachricht?

Am Wochenende nutzte ich diese Frage für einen Workshop. Bis jetzt hat diese Frage nur weitere Fragen aufgeworfen aber keine beantwortet.

Hier ein Beispiel: "Das Evangelium ist die gute Nachricht." " Ja, aber was für eine gute Nachricht, was ist der Inhalt?". Schweigen. "Das ist eine schwierige Frage."

Es geht mir mit meiner Frage weder um Provokation. Es geht nicht um Marketing und um Werbung. Ich suche nicht die Verpackung. Ich suche nur den Inhalt. Was ist die gute Nachricht?

Das hier ist eine Einladung zur Diskussion. Bitte diskutiere aber nur mit, wenn du auch mitdenkst und nicht nur Antworten übernimmst.

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