Gerade lese ich einen Artikel über Marketing in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Herren Matusiewicz, Stollmeier, Wasem und Bischkopf gehen darin auf die Entwicklungen des Marketing der gesetzlichen Krankenkassen ein. (Zeitschrift Sozialer Fortschritt, Jahrgang 62/2013 Heft 3, März)

In besagtem Artikel gibt es gleich zum Anfang folgendes Zitat der Autoren: Marketing ist ökonomische Theorie, kein Schablonendenken, vor allem gesunder Menschenverstand.

Nach Marketing als ökonomische Theorie und Schablonendenken folgt heute mit Teil 3:

Gesunder Menschenverstand im Marketing

Ist doch schon erstaunlich, inzwischen gibt es eine solche Vielzahl von Theorien und Konzepten im Marketing, das an so renomierter Stelle der Hinweis auf den Gebrauch eines gesunden Menschenverstand nötig zu sein scheint.

Im allgemeinen verstehen wir unter gesundem Menschenverstand unsere Urteilsfähigkeit. Menschen nehmen wahr und beurteilen nach ihrem aktuellen Wissensstand, genau da ist auch die Erschwerniss daran. Im Ergebnis ist deshalb gesunder Menschenverstand bei jedem Menschen unterschiedlich. Er ist abhängig von Alter und Lebensumgebung. Damit ändert sich das was allgemein als gesunder Menschenverstand bezeichnet wird kontinuierlich.

Vermutlich ist mit gesundem Menschenverstand die Aufforderung zum Nachdenken verbunden. Macht eine Marketingaktion immer Sinn? Nein! Auch nicht wenn etwas gerade in ist, wie z.B. ein Account bei Facebook für das eigene Unternehmen.

Marketing ist immer mit dem Einsatz von Geld und Zeit verbunden. Beides sind knappe Unternehmensressourcen, die so effektiv wie möglich einzusetzen sind. Damit dies gelingt gibt es in Bezug auf gesunden Menschenverstand einen unverhandelbaren Punkt: Die Bereitschaft zum denken mit offenem Ergebnis. 

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