Kritik ist unangenehm. Ob direkt oder indirekt, sie tut immer weh. Doch wie gehen wir damit um?

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Manchmal gibt es Momente, in denen wir sprachlos sind. So ging es mir am Wochenende auch. Ein etwas entfernteres Mitglied unserer Familie meinte trocken beim Abschied, dass meine Frisur optimierungswürdig sei. Meine Antwort war in dem Moment einfach: stimmt, ich habe am Montag Termin beim Friseur.

Kritik zu erhalten gefällt uns nicht. Ich kenne keinen Menschen, der Kritik einfach so hinnimmt ohne dass es ihn beschäftigt. Wir wollen alle gut dastehen und positiv wahrgenommen werden. Kritik ist genau das Gegenteil davon.

Trotzdem ist Kritik nötig, hilft sie uns doch bei der Selbstreflexion. Immerhin sind wir bei uns selbst betriebsblind, d. h. es gibt Dinge, die uns nicht (mehr) auffallen. Dafür ist Kritik ein wichtiges Regulationsmoment. Deshalb ist es wichtig, Kritik zu erhalten und sich damit auseinanderzusetzen.

Hier ein paar Gedanken die helfen mit Kritik besser umzugehen:

  1. Denke darüber nach, ob an der Kritik was dran ist. Erst in der persönlichen Auseinandersetzung können wir entscheiden, ob die Kritik berechtigt ist und wir was ändern müssen oder nicht.
  2. Ist an der Kritik etwas dran, dann gib ein positives Feedback zurück. Vor allem fange an und ändere den Kritikpunkt.
  3. Ist an der Kritik deiner Meinung nach nichts dran, dann frage nach.
  4. Ärgere dich nicht, wenn die Kritik nicht sprachlich perfekt rüber kommt. Vielfach kommen solche Aussagen spontan.  In über 90% sind sie nicht diplomatisch verpackt.
  5. Habe Mut und stehe zu dem, was du tust!

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