Drei Jahre ist das iPad nun schon auf dem Markt. ERST?  Zeit zurück zu blicken.

Auf der Apple-Seite für Investoren ist eine lange Reihe von Zitaten zum iPad zu lesen. Zum Start des Gerätes waren viele Bewertungen nicht so freundlich. Manche der unfreundlichen Worte waren sicher dem Neid geschuldet. Zitate wie: “einfach wegen der wirtschaftlichen Gegebenheiten des Marktes für Unterhaltungselektronik. Es ist dreimal so schwer und 30 Prozent dicker als ein E-Reader. Du brauchst zwei Hände, um es zu halten. Es hat einen Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung und es ist zu teuer.” von Russ Wilcox, damaliger Chef von E-Ink am 28. Januar 2010, zeigen aber auch die Fehleinschätzung mancher in der IT-Branche.

Inzwischen wurden über 121 Millionen iPads verkauft. Wer würde da  nicht an der Stelle von Apple stehen wollen?

Die Geschichte vom iPad macht noch mehr deutlich:

  1. Menschen können sich irren. Dabei ist die persönliche Einstellung der Hauptmotivator zur Einschätzung, auch wenn es um IT geht.
  2. Markteinschätzung funktioniert nicht nach dem Prinzip “das gab es schon immer und das andere braucht keiner”. Immer wenn Menschen mit dieser Einschätzung ans Werk gehen, kommt jemand, der das Gegenteil beweist.
  3. Menschen wollen begeistert werden. Das werden sie, wenn Nutzen und Ästhetik einander begegnen.

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