Mal schauen, ich glaube das wird ein leicht philosophischer Blog werden: Unser Urlaub geht zu Ende, wir befinden uns auf dem Heimweg. Noch sind es einige 100 km und viele weitere Stunden sind zu fahren.

Während die Reifen rollen und der Verkehr um uns herum auch, fangen die Gedanken zu wandern an. Wir erinnern uns an das Wetter, das Wasser und die gemeinsamen Stunden. Irgendwie wirkt das Lob auf 2,5 Wochen Urlaub ein bischen wie eine Beerdingungsrede.

Dabei gibt es doch gar nichts zu beerdigen. Beginnt nicht eine neue spannende Zeit mit den Namen Alltag. Was ist überhaupt Urlaub? Ist es ausschlafen, nicht arbeiten, viel essen, kein Haushalt? Oder ist es feiern, am Morgen ins Bett gehen, am Strand liegen?

Warum verabschieden wir uns von dieser Zeit so, als wäre sie unwiederbringlich vorbei und käme nie wieder? Wie wäre es, wenn wir alle ein ganz klein bischen Urlaub mit den Alltag nehmen würden.

Hier ein paar Vorschläge für die nächsten Monate:

Einen Abend in der Woche ein Spiel mit der Familie spielen und nicht vor der Glotze hocken.

Einmal in der Woche gemeinsam kochen.

Einmal in der Woche gemeinsam Sport machen.

Eine Karte pro Woche an Freunde und Familie schicken.

…

Wir haben entschieden, dass unser Urlaub nicht vorbei sein soll. Wir müssen zwar wieder arbeiten, aber was das heißt bestimmen wir selbst. Unser Motto soll sein: wir lassen uns unsere Zeit nicht stehlen!

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