Vor einigen Wochen bemerkte meine Mama eine leichte Verdickung an ihrem Hals. Ihre Hausärztin war in Sorge und setzte die ganze medizinische Maschinerie in Gang. So wurde Mama von vielen Ärzten angeschaut, untersucht und bearbeitet. 

Weil ich eine vorsichtige Tochter bin, startete ich eine Begutachtung der Untersuchung. Heute nun sitzen Mama und ich in Regensburg in der UK. Von den Werten her erwarten wir nichts Schlimmes. Trotzdem bleibt eine innere Anspannung, die sich erst mit den Ergebnissen nach der OP lösen wird.

Wie gehen wir als Christen damit um? Genauso wie alle anderen. Wir machen uns Sorgen, wohlwissend, dass es Unsinn ist. Wir bauen Pläne und stellen uns unterschiedliche Szenarien vor, von denen vielleicht keines greifen wird, weil alles anders kommt.

In einem ist es allerdings doch anders. (Hier standen drei unterschiedliche Erklärungen, die für mich unbefriedigend weil nichts aussagekräftig waren.) Was ich meine, will ich deshalb an einem Beispiel erzählen. Vor einer Woche fing ich an, um die Unterlagen für diesen Termin zu beten. Der Termin stand, aber die Unterlagen waren nicht da. Gestern Mittag waren die Unterlagen immer noch nicht da, also war meine Schlussfolgerung: Scheint nicht wichtig zu sein, dass Mama in die Klinik kommt, denn die Unterlagen sind noch nicht da. Am späten Nachmittag rief die Hausärztin bei Mama an.  Alle Unterlagen wären gekommen und  sie solle bitte unbedingt kommen und diese abholen. Ich bin der Überzeugung, dass so etwas kein Zufall ist, sondern Gott seine Finger drin hatte, damit die Unterlagen noch rechtzeitig kommen.

Deshalb sitzen wir hier und tun dies mit einem recht hohen Maß an Gelassenheit.

PS: Inzwischen steht der OP-Termin und nun beten wir für eine erfolgreiche OP. Ganz klar, ein Eingreifen Gottes in Form von “ist weg” wäre uns lieber. Mal sehen, was Gott dazu sagt.

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