In der letzten Woche stand auf dem Focus (11/12) der Titel: So bleibt das ICH stark. Ziel sollte es sein, sich selbst kleine und große Auszeiten zu gönnen. Ich selbst bin allerdings gleich am Titel hängen geblieben.

Wer ist dieses ICH, von dem die Rede ist? Ist es ein in mir lebender Dritter, der befriedigt werden will? Welche Rolle spielt dieses Ich für mich und mein Leben? Sich mit sich selbst auseinander setzen ist wichtig. Nur so wird uns klar, welche Ziele und Wünsche wir haben. Ohne dieses Wissen ist unser Handeln ohne Struktur. Was zu einer tiefen Unzufriedenheit führt. Wenn wir allerdings anfangen unser Ich als dritte Person zu betrachten, dann sorgt dies irgendwann für noch mehr Frust. Weil wir dann in einen schwer zu stoppenden Kreislauf gerate. Beispiel: Mein ICH will etwas, also befriedige ich es. Doch das ICH ist nicht zu frieden, es will mehr. ….

Willst du diesen Kreislauf stoppen, dann nimm dich selbst an. Mache dein ICH zu einem Teil deiner selbst und betrachte es nicht von außen. Dein ICH ist kein imaginärer Dritter, der befriedigt werden will, dein Ich bist du selbst. Es ist ein Teil von dir. Höre nicht auf Andere, die dir erzählen wie du dein Ich befriedigen kannst. Lebe Perspektive!

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