Heute morgen bin ich von jungen Leuten gefragt worden, was Anbetung für mich ist. Im Grunde war ich nicht sicher, was ich darauf antworten sollte.

Ich kann beschreiben, wie ich anbete. Ich kann erzählen, wer der ist, den ich anbete. Ich kann sagen, warum ich das tue. Doch alles das beantwortet die Frage “was Anbetung ist” nicht wirklich.

Wenn ich anbete, gebe ich dem, den ich anbete, Macht über mich und mein Leben. Im Grund ist das wohl des Pudels Kern. Anbetung ist also meine Enscheidung, jemanden anders Macht über mich und mein Leben zu geben.

Diese Entscheidung äußert sich in unterschiedlicher Weise. Ich sage demjenigen, dass ich ihn und sein Tun bewundere. Ich handele entsprechend meiner Entscheidung und drücke dadurch meine Bewunderung aus. Ich suche die Nähe dessen, den ich anbete.

Soweit die Theorie – nun meine Praxis. Wenn ich YHWH, den einzigen Gott des Universums anbete, dann tue ich es, indem ich mich niederknie und mit ihm rede. Oder ich bete ihn an, wenn ich in der Natur bin, stehen bleibe und YHWH erzähle, wie wunderbar seine Natur ist.

Anbetung hat zwei Elemente und umfasst Denken und Handeln. Ich bringe das durch meine Worte des Lobes und Bewunderns und durch mein Handeln (das Niederknien) zum Ausdruck. Anbetung ist also der Ausdruck, die Macht und Autorität von YHWH anzuerkennen.

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