“Gib immer dein Bestes” ist recht einfach, wenn ich etwas gerne mache. Wie ist es aber, wenn ich die Arbeit nicht mag?

“Gib immer dein Bestes!” Ist das nicht ein Spruch aus längst vergangenen Zeiten? Heute gilt das doch gar nicht mehr. Warum soll ich mein Bestes geben, wenn ich Wäsche aufhängen nicht mag und die Wäsche kalt und nass ist?

“Gib immer dein Bestes” ist unbequem und mühsam. Ich will aber meinen Willen durchsetzen.

Habe ich etwas Wichtiges vergessen?

“Gib immer dein Bestes” ist der Spruch der Erfolgreichen im Leben. Willst du jemanden kennen lernen und einschätzen wie er arbeitet, dann schaue auf die kleinen Dinge des Alltags. Wie wäscht jemand auf oder bügelt oder hängt Wäsche auf. An diesen Dingen (die die meisten nicht mögen) zeigt sich ob jemand bereit ist sein Bestes zu geben. “Gib immer dein Bestes” ist eine Entscheidung zur Lebenseinstellung, die sich lohnt.

Die Einstellung “Gib immer dein Bestes” achtet die Arbeit, die andere tun. Dabei ist die Arbeit der Müllleute genau so gemeint wie die der Mutter und Ehefrau zu Hause. Gibst du nicht dein Bestest, dann ist das ein Ausdruck der Verachtung. Diese Verachtung gilt den Menschen hinter den Sachen und nicht dem Ding an sich. Gibst du also nicht dein Bestes, dann machst du durch dein Handeln dem Anderen klar, dass du ihn und seine Arbeit nicht wertschätzt. Und das hat über kurz oder lang Konsequenzen für dich. Wahrscheinlich werden sie dir nicht gefallen.

“Gib immer dein Bestes” gilt für uns alle, aber in besonderer Weise für uns Christen. Jesus Christus gab sein Bestes für uns und er erwartet, dass wir unser Bestes geben und nicht nur 30 oder 50 Prozent. Die krasseeste Aussforderung dazu steht im Brief an Titus. Dort werden die Sklaven aufgefordert ihr Bestes zu geben, weil sie Christen sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.