Mit Freunden haben wir gerade in alten Zeiten geschwelgt. Damals in unserer Jugend, das erste Auto,….

Kannst du dich noch erinnern, was wir alles angestellt haben? … Es war eine große Runde zum Lachen, wir saßen am Küchentisch und hatten Tränen vom Lachen in den Augen. Wir erzählten vom Bus fahren und dass die Buse auch damals nicht nach unseren Terminen fuhren. Von der Notwendigkeit zu Fuß zu gehen, weil kein Bus mehr fuhr.

Darauf klagten die Kinder, dass es doch heute nicht mehr geht. Bei dieser Aussage bleiben meine Gedanken hängen.

Zu zwei Ergebnissen bin ich dabei gekommen:

Später einmal sind das die Erinnerungen die unsere Kindheit und Jugend zu dem machen was sie in unserer Erinnerung sind. Die Erinnerungen sind es, die unsere Kindheit und Jugend prägen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich als Kind alleine Bus gefahren bin, zu Mama ins Krankenhaus, in die Stadt oder im Winter alleine mit dem Zug. Da war ich noch Kind, kein Teenager und keiner war dabei, der sich gekümmert hat.

Das wirklich Entscheidende ist aber etwas anderes. Weil nicht alles bequem und einfach geht, darum nur sind wir zu dem geworden, was wir sind. Unsere Kindheit und Jugend hat uns auf das Leben vorbereitet. Die Schwierigkeiten und das Durchschlagen durchs Leben hat damit nicht nur für Geschichten und Erinnerungen gesorgt, sondern uns geholfen, durch das Leben zu kommen.

Es hat uns nicht geschadet, vier Stunden auf den Bus zu warten oder zu laufen, weil kein Bus mehr fährt. Nachts als 15-Jährige auf dem Bahnhof festzusitzen war damals aufregend. Heute muss ich darüber lachen.

Wenn also nicht alles in deinem Leben so läuft wie geplant, dann ist das nicht so schlimm. Es bringt dich nicht um, aber es hilft dir dein Leben neu zu sehen, so wird dein Leben bunt. Später einmal wird es dir so gehen, wie uns “Alten” und du wirst lachend deinen Kindern von dir erzählen.

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