In der Freitagsausgabe des SZ-Magazins lautet der Titel: “Vorfreude war gestern”. Im Leitartikel wurde die These zusammen gefasst, dass Vorfreude für uns Menschen wichtig ist und wir sie uns und unseren Kindern trotzdem rauben.

Kannst du dich noch an deine Kindheit erinnern? Wenn das Wohnzimmer geschlossen wurde und die Weihnachtsgeschenke dorthin zogen. An die Bilder, die ihm Vorfeld gemalt wurden, um den eigenen Wunsch zu bekunden und die Versuche durchs Schlüsselloch zu schauen und doch etwas zu erspähen. Alles das macht Weihnachten aus und Vorfreude auch. Gäbe es keine Vorfreude zu Weihnachten, wäre Weihnachten nur halb so schön.

Für mich gehört noch etwas zu Weihnachten und auch zur Vorfreude, das ist Spontaneität. Nicht immer das gleiche tun, sondern mal etwas anderes machen. Wie wäre es mit einem Besuch und gemeinsamen Kaffeetrinken oder einem Spiel miteinander?

Vorfreude machte das Kommende zu etwas Wertvollem und Besonderem. Ohne diese Spannung auf das Kommende ist es einfach Alltag. Wie teuer es auch sein mag, es wird keinen Schein von persönlichem Wert bekommen, wie wenn darauf gewartet wurde.

Vorfreude auf den neuen Fernseher oder eine Reise, auf gemeinsame Zeit mit dem Partner, alles das macht diese Dinge und Ereignisse zu etwas Wertvollem. Vorfreude gehört zu unserem Leben und wir sollten alles tun uns dieser Vorfreude nicht zu berauben. Deshalb die Frage: Worauf freust du dich??

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