Bei uns war gestern traumhaftes Wetter, also blieb uns gar nichts anderes übrig als unserem Schreibtisch eine Pause zu gönnen und eine Runde durch die Siedlung zu laufen. Auf dem nach Hause-Weg fiel uns eine Katze auf, die hinter einer Hausecke verschwand. Mein Blick fiel auf die Wasserrinne am Weg und dort saß ein kleines winziges braunes zitterndes rundes flauschiges Etwas. Beim zweiten Blick entpuppte sich dieses als eine kleine und ganz süße Spitzmaus und sie war wirklich süß. Ein wunderschönes braunes und glänzendes Fell, zwei schwarze Äuglein und herrliche Barthaare.

Mit dem Wissen der Katze hinter der nächsten Ecke, schob ich kurz entschlossen das kleine zitternde etwas Maus auf meine Handschuhe und deckte sie mit der anderen Hand zu. So saß meine kleine Maus und wurde von meinen Handschuhen und Händen gewärmt und geschützt. Ein Stück weiter am Feldrand setzte ich die kleine Maus wieder auf den Boden und entließ sie in die Freiheit zurück.

Am Abend kam unser Gespräch auf das Thema Schicksal und ich musste an meine kleine Maus denken. Für sie war ich in dem Moment wie Gott, ich nahm sie und schütze sie in dieser Situation vor dem Schicksal des Gefressenwerdens. Zur Maus gibt es bei uns Menschen nur einen entscheidenden Unterschied. Wir sind unserem Leben und den Abhängigkeiten nicht ausgeliefert. Wir müssen nicht auf eine undefinierbare Macht Schicksal warten und hoffen, dass es gnädig ist und alles gut geht. Es gibt eine Macht, die über allen anderen steht, auch über dem Schicksal und diese Macht ist eine Person. Sie hat sogar einen Namen und eine eigene Persönlichkeit. Diese Macht, sie nennt sich YHWH. Wenn ich zu ihr rufe und sage: hilf mir, dann tut sie das. Darauf kann ich mich verlassen, zumindest habe ich das so erlebt. Deshalb ist das ein klasse Gefühl, egal was das “Schicksal” will, YHWH ist größer und stärker als das “Schicksal”. Er schützt mich auch vor dem Schicksal.

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