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Auf den ersten Blick haben Gamedesign und Kommunikation nicht so sehr viel miteinander zu tun. Doch genau darum ging es gestern in einem Vortrag von Prof. Axel Hoppe von der MD-H in München.

Noch in den Einführungsgedanken machte er seiner jungen Zuhörerschaft eines klar: Ein Game kommuniziert eine Botschaft und das Ziel des Spieles ist es diese Botschaft zu vermitteln. Platt ausgedrückt, jedes Spiel hat eine Mission. Diese Worte in solcher Klarheit von einem Professor für Gamesdesign zu hören hat mich ein klein wenig erstaunt. Ich hatte diese Offenheit nicht erwartet, auch wenn ich seine Meinung voll und ganz teile.

Noch ein weiterer Aspekt fiel mir im Vortrag von Prof. Axel Hoppe auf. In großer Eindringlichkeit warb er nicht nur für seinen Studiengang, sondern auch für Kommunikation miteinander. Es war faszinierend, wie er immer wieder an unterschiedlichen Beispielen für eine gute Kommunikation untereinander und miteinander warb.

Laut Hoppes Modell sind 16 einzelne Bereiche nötig um ein Spiel zu entwickeln. Fehlen einzelne Teile dazu, fehlen dem Game Aspekte um erfolgreich zu sein. Egal wie gut jeder einzelne sein mag, an ihrem Willen zur Kommunikation hängt ein großer Teil ihres Erfolges.

Es gibt eine Beschreibung dazu in der Bibel. Dort wird das Ganze mit einem Organismus verglichen (1.Korinther 12). Nur wenn alle Teile einander vertrauen und zusammenarbeiten, gibt es einen gesunden Körper. Genau so ist es auch beim Gamedesign.

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