Es wird mal wieder Zeit an unser krankes Gesundheitssystem zu denken. Nun, ganz freiwillig geschieht es nicht heute morgen. EIn Gespräch, was ich gestern über Besagtes hatte, lässt mich seitdem nicht los. Hier mal der erste Wurf dazu:

Wir haben da ein Problem. Entweder haben wir den Bock zum Gärtner gemacht oder aber wir alle haben falsche Vorstellungen, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Die WHO-Definition will ich gar nicht erst ziehen, jeder im System kennt diese in- und auswendig. Warum aber nennen wir unsere Versorgungsleitungen Gesundheit, wenn wir nur Krankheiten behandeln? Korrekterweise sollten wir es in Krankheit umbenennen. Denn Leistungen werden bezahlt, erstattet und vergütet bei Krankheit. Das wäre doch mal was Neues, ein Ministerium für Krankheit,…

Wenn wir bei unserem Titel Gesundheit bleiben wollen, wäre es an der Zeit mal neue Wege für unser Gesundheitswesen zu betreten. Warum zahlen wir die Ärzte nicht dafür, dass Patienten gesund sind und gesund bleiben? Was wäre, wenn Ärzte mit einer Provision belohnt würden, wenn der Patient schnell wieder gesund ist?

Im Bezahlmodell des Gesundheitswesens in Deutschland hat keiner, der im System gefangen ist, ein Interesse an der Gesundheit des Patienten. Nur ein kranker Patient bringt Geld. Also warum soll der Patient gesund werden? Und dass alle Geld verdienen wollen, ist klar und auch berechtigt.

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat dieses Thema auch der Spiegel aufgegriffen. Und alle verdienen weiter.

Deshalb höre ich jetzt auf und wende mich der Pflege meiner Gesundheit zu. Denn immerhin die Patienten selbst haben in der Regel das Bedürfnis gesund zu sein. In diesem Sinne einen guten Tag!

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