Mann kann es doch keinem Recht machen! So ungefähr muss es wohl Leo Apotheker und HP dieser Tage gehen. Das laute Nachdenken über einen Kurswechsel des Unternehmens wurde meistens mit Unverständniss quitiert. Dieses Unverständnis spiegelte sich auch sofort im Aktienkurs von HP wieder. Ob das Unternehmen wohl damit gerechnet hatte?

Seit vielen Jahren schon kommt der größte Anteil des Unternehmenswachstums aus den Zukäufen. Und nun plant HP einen signifikanten Anteil seines Umsatzes abzustoßen. Dabei war genau dies in der Vergangenheit die Begründung die PC-Sparte zu halten.

Wie auch immer, Leo Apotheker ist zu sehr Stratege um nicht klare Vorstellungen für die Zukunft des Unternehmens zu haben. Beide Strategien lassen sich bei HP erklären. HP zu einer reinen Businessrichtung umzubauen und das gesamte Endanwendergeschäft abzustoßen ist sicher eine verlockende Möglichkeit. Eigentlich wäre es dann nur logisch auch die Druckersparte zu verkaufen. Doch das wird nicht geschehen, so lange die Familien von HP den Hauptanteil der Aktien halten. Oder genau das Gegenteil und durch das Endanwendergeschäft den Businessbereich zu stärken. So jedenfalls war die Denke der Aktienmärkte.

Über die Strategien von anderen zu richten ist leicht. Irgendeinen Punkt zum ansetzen gibt es immer. Doch ein Unternehmen dieser Größe zu verantworten ist noch einmal etwas ganz anderes. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Aktien sich schnell erholen werden.

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