Viele schwärmen von Hiddensee, seiner Natur, seinen Tieren und der Landschaft. Während Schriftsteller und Maler vergangener Zeiten die Insel beschrieben und zeichneten, schufen sie dabei einen kleinen Mythos.

Wir waren nun auch einmal auf Hiddensee, allerdings lange Zeit nach ihnen. Wir erlebten eine weitgehend autofreie Insel im 21. Jh. und sind ihrem Mythos nicht erlegen. Abgesehen von Kühen, waren unsere ersten Begegnungen mit Tieren die von Unmengen Mücken. Im Naturschutzgebiet, also im Norden der Insel ist Fahrradfahren nicht erlaubt, also war schieben angesagt.

Hiddensee kämpft mit viel Wind und Sandabtragungen. Dafür wurde die Westküste zur Ostsee mit riesigen Steinen befestigt. Baden war nur an einzelnen Durchgängen möglich. Auf den Touristenpfaden waren schon in der Vorsaison Menschenherden unterwegs, wie mag das wohl erst im Juli sein und vor allem warum?

Um das Bild von Hiddensee dann noch abzurunden… Wir waren am Nachmittag in dem Restaurant zum Klausner. Dort gab es Paulaner (aus München) zu trinken und nach dem Essen waren wir beide krank. Aber immerhin die Apfelsaftschorlen waren die günstigsten der Ostsee. In einem anderen Cafe gab es zwar schöne Sitzplätze, aber keine Sanitäranlagen. So saßen wir dann im dritten Restaurant und erholten uns vom erlebten.

Wir hatten trotzdem einen schönen Tag, aber nicht wegen Hiddensee, sondern eher trotz. Ist ja nur gut das es auch solche Leute wie uns gibt, die hier nie Urlaub machen würden, denn sonst wäre die Insel wahrscheinlich gänzlich unbezahlbar zum Urlaub machen.

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