http://www.verwaiste-elte…nbogenwald.html

Wenn du den Titel Regenbogenwald liest, wirst du dich bestimmt fragen, was dahinter steckt. Ja, so hab ich auch reagiert, als ich auf Wanderschaft in meinem Ort Coburg ging und das Schild mit der Aufschrift Regenbogenwald las.

Die Neugier war geweckt, also nix wie hin, das wollte ich wissen. Auf den ersten Blick sah ich viele bunte Bilder und Bäume, einen Regenbogenwald halt. Ich hab sie mir näher angesehen und erst zum Schluss das Hinweisschild mit der Erklärung gefunden. Die Idee ist genauso einfach wie hilfreich. Es ist ein Ort der Erinnerung für Eltern die ihre Kinder verloren haben. Jeder Elternteil kann einen Baum pflanzen und ein Bild gestalten, als Erinnerung an das verstorbene Kind. Und so entsteht ein Regenbogenwald.

Es ist ein Ort der Ruhe, des Gedenkens und Erinnern wie auf einem Friedhof. Nur das hier keine Gräber sind, sondern gleichzeitig – und das gefällt mir besonders – etwas Neues wächst: Bäume. Ich weiß es nicht, aber ich denke, dass es den Eltern damit ein Stück leichter fällt um ihr Kind zu trauern. Hier an diesem kleinen Wald ist es sehr schön und nicht so traurig wie auf manchem Friedhof. Die Eltern können ihr Kind mit dem jeweiligen Baum verbinden und beobachten wie er wächst. Es hilft loszulassen und den Schmerz zu verarbeiten. Damit gibt das ein bisschen inneren Frieden zurück, der durch den Tod gestört wurde.

Ich bin von der Idee begeistert und kann die Idee eines Regenbogenwaldes für verwaiste Eltern nur weiter bewerben.

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