http://www.woman.at/artic…-horn-schicksal

In der SZ vom 9./10.4.11 greift Rebecca Casati ein Thema auf, was viele beschäftigt und gleichzeitig hilflos zurücklässt. Es geht darin  beispielhaft um Michaela Horn und ihren verstorbenen Sohn Joel. Er hat mit Mobbing in Schule und Internet keinen Ausweg mehr gewusst und Selbstmord begangen.

Im Artikel gibt es eine Feststellung: ” Was wir wissen, ist, das Internet ist kein Dämon, sondern wir selbst.” Das ist auch die große Herausforderung. Wir finden im Internet, was wir suchen und manchmal finden uns Informationen, die wir nicht suchten.

Die große Kunst von uns Erwachsenen ist es, unseren Kindern zu zeigen, wie sie mit “dem Internet” umgehen können. Dabei sind nicht nur die Eltern gefragt, die mit ihren Kindern gemeinsam surfen sollten. Dazu kommt die Schule und die Kirchen. Alle zusammen können wir unseren Kinden helfen sich abzugrenzen, im realen Leben und im Netz.

Nach Winnenden wurde eine Medienscoutausbildung für Schüler mit sehr positiver Resonanz, angeboten. Die Berliner Schulen bieten für ihre Schüler der Grundschule ein Internetseepferdchen an. In diesem Kurs werden die Kinder internetfit gemacht. So wie im richtigen Schwimmseepferdchen sollen sie vorm Ertrinken geschützt werden. Gleiches gilt für das Internetseepferdchen. Es ist eine nachahmenswerte Aktion. Eigentlich sollte es im Rahmen des Schreiben lernens gleich mit angeboten werden.

Wollen wir unseren Kindern helfen, dann werden wir ihnen helfen müssen im Umgang mit dem Internt und das sollten wir mit sinnvollen und für sie verständlichen Angeboten tun.

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