Letzte Nacht war ganz klar. Seit langem haben Mond und Sterne nicht so schön geleuchtet. Es war einfach toll. Während Alex und ich so in die Nacht schauten, bemerkten wir, wie die Menschen konzentriert unterhaltend und diskutierend vorbei gingen. Sie nahmen ihre Umwelt nicht wahr, geschweige denn die Nacht und den herrlichen Himmel.

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, dass wir Ruhe brauchen um unsere Umwelt wahrnehmen zu können. Je weniger Ruhe wir haben, um so weniger nehmen wir von unserer Umwelt wahr. Von der Natur ganz zu schweigen.

Glaubst du, du kannst nicht runter fahren und zur Ruhe kommen? Lass dich trösten, es geht. Abgesehen vom Willen dazu, ist etwas Zeit nötig. Der Zeiteinsatz dafür lohnt sich allerdings.

Ich finde es beeindruckend, wie sich die Wahrnehmung verändert, wenn der eigene Körper anfängt zur Ruhe zu kommen. Was würden wir wohl wahrnehmen, wenn wir Westeuropäer entspannt und in Ruhe leben würden?

Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir uns mal auf die Suche danach machen sollten.

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