http://de.wikipedia.org/w…he_Komödie

Der Autor Bernd Dörries hat sich Zeit genommen in seinem Artikel in der Süddeutschen vom 10.2.11, so wie die Richter, die über diesen Fall zu entscheiden hatten. Berichtet wird von zwei hoffnungslosen Fällen. Die Herren Michalski und Heckhoff “verließen” unerlaubt die JVA Aachen. Man könnte auch sagen: sie brachen erfolgreich aus dem Gefängnis aus.

Im anschließenden Verfahren ging es um die Frage der Perspektive. Die Argumente für den Ausbruch wurden in einem Zitat von Heckhoff zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. “Was wir brauchen um weiterleben zu können sind Hoffnung und Perspektive.” Wer könnte diese Aussage nicht verstehen und nachvollziehen? Hoffnung auf etwas was kommt, Ziele und Perspektiven für das Leben. Das Gericht hat ihre Taten gewertet und sie für weitere Jahre hinter Schloss und Riegel befördert. Perspektive Ende. Soweit – zwei arme Schlucker. Doch Stop! Geht es uns nicht ähnlich? Unsere Gefängnisse sind die Verpflichtungen und der Alltag. Es ist etwas bunter und abwechslungsreicher, doch ist es nicht trotzdem zu vergleichen?

Dante Alighieri schrieb in der göttlichen Komödie, dass an der Hölle ein Schild steht mit der Aufschrift: Die ihr hier eintretet, lasst alle Hoffnung fahren. Schon Dante Alighieri wusste, dass Hoffnung für uns Menschen ein elementares Gut ist.

So sind wir gleich Michalski und Heckhoff auf der Suche nach Hoffnung. Wo finden wir sie?

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