http://www.sueddeutsche.d…elten-1.1053113

Nirgendwo liegt die Selbstmordrate in Deutschland so hoch wie in Bayern. Auch wenn der Unterschied nicht riesig ist, so wird er doch signifikant genannt. In Bayern setzen 12,9 Menschen von 100000 ihrem Leben selbst ein Ende. Im Durchschnitt nur 10,6 auf 100000 Einwohner. Es wurden Untersuchungen angestellt, warum dies so ist und nun schon seit einigen Jahren. Genau kann es niemand sagen. Als ich den Artikel zu Hause vorlas, war der Kommentar simpel. Den Bayern geht es einfach zu gut. Sie haben zu viel Zeit über das Leben zu reflektieren. Wenn ich den Vergleich mit Brandenburg nehmen wo die Rate bei 8,9 Suiziden pro 100000 Einwohner liegt, so drängt sich das schon irgendwie auf. Oder haben die Bayern nur mehr Zeit als andere? Ich fand es auf jeden Fall interessant, dass es laut Polizei Brennpunkte gibt, die besonders beliebt sind. Werden diese Stellen entschärft, sinkt die Rate. Anscheinend, so die Schlussfolgerung, weichen nicht alle an andere Stellen aus. Von daher lohnt es sich tatsächlich, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen um die Selbstmordrate zu senken.

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