In Bayern haben wir heute Feiertag, den Tag der heiligen drei Könige.  Diese wunderbare Sache verdanken wir einem Bericht in der Bibel über die Geburt Jesus. Dort (Matthäus 2, 1-12) heißt es, dass Magier einem Stern folgen um den geborenen König zu ehren.

Für uns heute klingt das schräg. Viele haben darüber geforscht und versucht, die Geschichte mit Erklärungen zu bestimmten Sternenkonstellationen zu beweisen. Doch das ist nicht der Kern. Die Männer finde ich viel spannender. Sie sind nicht irgendwelche Leute, sondern waren in ihrem Heimatland mächtig und vermögend. Es heißt, dass sie königliche Astrologen waren. Heute würde man diese vielleicht Minister nennen. Diese Astrologen machen sich auf den Weg und reisen hunderte, vielleicht tausend Kilometer und das nur um einen Säugling zu treffen. Macht das Sinn, frage ich dich?

Dazu kommt eine weitere Erschwernis. Die Astrologen waren keine Juden und der Glaube an das Kommen des Messias war nicht ihrer. Trotzdem kamen sie, um ihn anzubeten. Aus dem Fortgang der Geschichte wissen wir, dass die meisten Juden von der Geburt Jesus wissen konnten und doch nicht hingingen das Kind zu sehen, geschweige denn zu ehren und anzubeten.

Seit Jesus geboren wurde, fordert er Menschen zur Entscheidung heraus. Nicht erst als Erwachsener, sondern bereits als Säugling. Menschen, von denen wir es nicht erwarten würden, bekannten sich zu ihm und Andere verwehrten sich.

Wie würden wir uns entscheiden, wenn wir eingeladen würden diesen Jesus zu ehren? Fällt es uns leicht, vom Kind in der Krippe zu singen, weil wir dabei die Ehre ignorieren?  Oder wären wir bereit uns auf den Weg zu machen? Die Astrologen kamen und fanden, auch wenn ihre Vorstellung sicher eine andere war. Sie ehrten das Kind Jesus als König, obwohl es in einer “Krippe” lag und nicht in einem Palast.

Und du, wie entscheidest du dich?

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