Weihnachtsgeschenke zu bekommen ist eine tolle Sache. Das beginnt schon beim Überreichen, wenn in den Augen des Schenkenden die Spannung sichtbar wird und das Geschenk Freude bereitet. Als nächstes kommt die Verpackung. Schönes buntes Papier, was glänzt und wunderbare Motive hat. Das Ganze meist noch mit schönen Schleifen und Bändern versehen. Erst wenn ich mich vorsichtig in das Papier hinein gearbeitet habe, dann sehe ich das Geschenk.

Das Ganze erinnert mich immer an meine Kindheit, als kein Band zerschnitten wurde, weil Nachschub nur über Geschenke aus dem Westen kam. Also wurde jedes Geschenkband aufgebunden und weiter verwendet. Ach bin ich um den Luxus froh, heute bei Bedarf die Schere nehmen zu können.

Geschenke sind etwas Interessantes. In der Regel werden sie aus Dankbarkeit, Freude oder einfach nur so geschenkt, aber immer weil es dem Schenkenden ein Bedürfnis ist. An ihnen lässt sich der Wert des Beschenkten aus Sicht des Schenkenden ablesen. Dabei entstehen witzige oder auch peinliche Situationen. Auch du hast es sicher schon erlebt, dass Geschenke (auf beiden Seiten) eher für Kopfschütteln gesorgt haben. Für mich war dies vor vielen Jahren schon der Anstoß über das Thema Geschenke näher nachzudenken.

Meistens sind es nicht die teuren und wertvollen Geschenke, die am meisten Freude bereiten, sondern liebevolle Kleinigkeiten: Der Liebesbrief meines Mannes oder eine besonders schön eingepackte Weihnachtskugel. Gutscheine sind nicht schlecht, doch ich mag sie immer noch nicht. Wenn ich nicht weiter weiß, dann frage ich bei Gott nach, ob er nicht eine Idee hat, worüber der andere sich freut. In der Regel ist das auch erfolgreich und die Geschenke bereiten Freude.

Meine Kurzfassung ist: Geschenke sollen dem Beschenkten Freude bereiten.

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