Gerade wollten wir uns zum Frühstück setzen, da klingelte das Telefon. Die Stimme am anderen Ende klang leicht verzweifelt: der Blog ist weg. Da hatte ich sie nun meine spezielle Morgen Begrüßung. Dabei hatte ich gestern einen schönen Blog über Ruhe geschrieben und für heute morgen vorbereitet. Nicht immer gelingt das so gut, um so frustrierter war ich dann, als es hieß: Sorry

Tja, und nun? Unser Morgen war gut geplant und nun sollte da noch der Blog rein passen. Eigentlich wäre das ein guter Zeitpunkt gewesen um ein Wort mit S… beginnend zu verwenden und sich die Ruhe stehlen zu lassen.

Kennst du das auch? Du hast deine Vorstellungen von einem Ding, sei es eine Tagesgestaltung oder der Verlauf eines Ereignisses. Doch dann geschieht etwas, das du in deine Planung nicht einkalkuliert hast und manches ist anders.

Viel zu leicht und zu oft lassen wir uns unsere Lebensplanung aus den Händen nehmen. Im Ergebnis ist es mit der Ruhe dahin. Wir wissen, dass wir uns unsere Ruhe nicht nehmen lassen wollen und trotzdem geschieht es. Viele gute Vorsätze können so schnell dahin sein und unsere Ruhe ist weg.

Mir gelingt Ruhe am Besten, wenn ich mich daran erinnere, dass es Gott gibt, der seine Hände über mich hält. Sein Handeln verstehe ich nicht immer, es war aber immer gut. Daran kann und sollte ich mich in solchen Momenten erinnern, wenn es nicht so geht, wie ich das möchte. Dieses Erinnern gibt ein Hinwenden zu Gott und das gibt Ruhe und Gelassenheit.

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