Wir wollten von Manila nach Bohol fliegen. Die Strecke an sich ist kurz mit á 45 Minuten. Der erste Unterschied war, dass der Check-in-Schalter bereits 50 Minuten vorher schließt. Das lief alles ganz routiniert ab.

Die Erheiterung kam erst hinterher. Noch vor dem Sicherheitscheck zahlten wir an einem extra Schalter die Flughafengebühren. An der Quittung war ein Kontrollzettel befestigt. Nach dem Sicherheitsbereich kam ein weiterer Schalter an dem der Kontrollzettel wieder eingesammelt wurde. Am Anfang habe ich gedacht, dass es reine Beschäftigung ist. Doch dann fiel mir auf, dass es eine Sicherheitsmaßnahme in Bezug auf das Geld ist. So kommt der Mitarbeiter des Flughafens nicht in die Versuchung etwas für sich abzuzweigen.

Dazwischen lag nun die Sicherheitskontrolle des Flughafens. Erst sahen wir überhaupt niemanden. Als sich aber eine Gruppe junger Frauen näherten, tauchten plözlich ein paar Frauen auf mit dem Kommando “Schuhe ausziehen”. Beim Gepäck waren die Kontrollen allerdings schon unterschiedlich. Eine Frau hatte die Hälfte ihrer Sachen in der Hand, nur die FlipFlops wurden durchleuchtet. Eine andere wurde abgetastet… Wobei die Punkte hier der Fantasie freien Lauf geben. Bei jeder der 5 Frauen war der Umgang anders. Ein Muster war nicht erkennbar. Bei der Gepäckkontrolle fiel auf, dass Getränke kein Problem darstellten, nur Sprayflaschen mochten sie nicht.

Ach und noch etwas war erstaunlich: Obwohl der Detektor bei mir nicht anschlug, wollte diese schmierige Sicherheitsbeamtin mich unbedingt abtasten.

Der Flug mit ZestAir war gut und professionell. Die Maschine war jüngeren Datums und der Service gut. Vor allem habe ich noch nie erlebt, dass die Stewards extra zu dem am Notausgang Sitzenden kommen um den Umgang mit der Tür zu erklären. Alle Achtung.

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