Neulich saß ich beim Friseur und diskutierte mit Daniela über meine Haare. Dabei fand das Gespräch nicht im direkten Blickkontakt statt, sondern über den Spiegel. Wir schauten uns also beide im Spiegel an und redeten miteinander.

Ich merkte, dass es gar nicht so einfach ist, über den Spiegel hinweg den Blickkontakt zu halten und nicht abzuschweifen. Immer wieder musste ich meinen Blick förmlich einfangen. Während ich so auf meine wunderbare Frisöse schaute, schweiften meine Gedanken in eine andere Richtung davon. Ich fing an mich zu fragen, warum es mir schwer fällt über einen Spiegel den Blickkontakt zu halten.

Meine Gedanken wanderten weiter, zu der Frage “was ich sehe” wenn ich mich unterhalte. Sehe ich mich, wenn ich im Gespräch bin oder sehe ich meinen Gesprächspartner und dahinter mich? Gibt es das wirklich, ein Gespräch ohne eigene Hintergedanken zu führen?

Was können wir tun, um nur das Gegenüber im Blick zu haben und nicht noch einen Sack eigener Interessen und Ziele?

In der Bibel heißt es, wir sollen mit Jesus Augen auf die Menschen schauen, dann wird es uns auch gelingen. Wie geht es dir damit? Schreibe doch einen Kommentar, wie du das siehst.

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