Gestern abend bin ich im Park spazieren gegangen. Mich beschäftigte ein Gespräch, was ich davor hatte. Während ich so in Gedanken versunken über die Wege wandelte, fiel mein Blick auf die vielen unterschiedlichen Blumen und Sträucher. Ich habe keine Ahnung, was das alles war, was da blühte. Als ich aber daran roch, stellte ich einen wunderschönen anziehenden Geruch fest. Jede der Blüten roch anders, mal süßlich, mal zart, fast weich. Während ich so die Blüten vom Rhododendron betrachtete, kamen Hummeln zielstrebig auf die Blüten zu. Sie krochen in die Blüten hinein, tranken und flogen zur nächsten. Beim Rausklettern aus den Blüten sah es so aus, als würden sie eine Rolle rückwärts machen um sich selbst. Die Beine der Hummeln waren über und über mit Blütenstaub bedeckt. Im Verhältnis zum eigenen Körpergewicht, muss das eine große Last sein ,die sie zusätzlich bewegen. Dabei können Hummeln doch eigentlich gar nicht fliegen. Während sie ihrer Aufgabe nachkommen und für Nahrung sorgen, erledigen sie für uns Menschen eine wichtige Aufgabe. Sie bestäuben Blüten und tragen den Pollenstaub von einer Blüte zur nächsten. Als ich so die Hummel sah, wurde mir bewusst, wie unsinnig es doch ist, sich Sorgen zu machen. Gott hat die Hummel geschaffen und das gesamte Ökosystem dazu. Er sorgt für die Hummeln und für die vielen anderen kleinen Tierchen, die ähnliche Aufgaben haben, wird er dann nicht erst recht für mich und dich sorgen?

Da stand ich nun und beobachtete die Hummeln. Dabei fiel mir auf, dass wir Christen eigentlich auch so sein sollten. Als Kinder Gottes leben wir und transportieren, quasi nebenbei, die gute Nachricht in die Welt. So wie die Hummel, quasi nebenbei, den Blütenstaub von Blüte zu Blüte bringt.

 

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