Es gibt Dinge, die sind einfach selbstverständlich. Wir machen uns darüber keine Gedanken, es ist einfach so. Die größte Selbstverständlichkeit ist die eigene Mutter bzw. die Eltern. Eine Mutter tut alles für ihr Kind. Sie opfert die eigene Zeit, macht und tut. Setzt ihre Kraft und ihr Geld ein, auch wenn die eigenen Kinder bereits groß sind und selbst Kinder haben.

Ganz spontan fallen mir viele Mütter ein, die genau in dieses Schema fallen. Meine eigene ist da nur eine von vielen. Inwieweit anerkennen die Kinder dieses Verhalten? In der Bibel heißt es, dass die Kinder ihre Eltern ehren sollen. Das heißt, auf sie achten und sich um sie kümmern. Die Bibel gibt als Gegenleistung an alle, die das tun, ein langes Leben.

Das Besondere an Müttern ist, dass sie sich um ihre Kinder aufopfernd kümmern, auch wenn die Kinder sie wie Dreck behandeln. Mütter sind in dieser Hinsicht sehr robust.

Wäre es nicht mal an der Zeit, mit unseren Müttern besser umzugehen? Nicht nur an Weihnachten und zum Muttertag? Es geht nicht um die Frage, ob sie es verdient hat oder was die Gegenleistung ist. In jedem Fall hat sie einen sehr hohen Anteil daran, dass es dich gibt. Auch wenn du mit deinem Leben vielleicht nicht so zufrieden bist, ist es noch kein Grund ihr die Schuld in die Schuhe zu schieben. Vielmehr bist du verpflichtet, dich um sie zu kümmern, auch wenn es keinen Spaß macht. Warum? Ganz einfach: Als du klein warst, hat sie dir den Hintern auch abgewischt, obwohl sie keine Lust dazu hatte.

Deshalb: Gib deiner Mutter bitte etwas von der Fürsorge zurück und beginne deine Beziehung zu ihr neu.

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