Justin Bieber habe ich gerade gelesen, ist der neue Ankreisch- Schwarm junger Mädchen. Er wurde über YouTube entdeckt und bekannt. Inzwischen hat der 16-jährige einen Manager und reist durch die Welt. Wenn er auftritt, fallen die Mädchen scharenweise aus den Schuhen und beschäftigen dadurch Polizei und Sanitäter. Ihm ist es so gut wie keinem anderen Star gelungen, über Facebook und Twitter eine Beziehung zu seinen Fans aufzubauen.

Auch Tim und Struppi haben eine Beziehung zu ihren Fans. Diese ist allerdings ganz altmodisch und geschieht über die alten Comics. Im Jahr 1929 erblickten die beiden Helden in Belgien das Licht der Welt. Vieles in den Geschichten ist nicht ganz ernst zu nehmen. Was zum einen an den Geschichten selbst liegt und zum anderen ist der veränderte Zeitgeist schuld. Vielleicht würden Tim und Struppi nur noch eine immer kleiner werdende Schar von Anhängern haben (und von modernen IT-affinen, glatt gebügelten Helden überholt werden), wenn nicht… 2007 klagte ein Herr Mbutu-Mondobono gegen den Verlag, wegen Rassismus im Heft “Tim und Struppi im Kongo”. Das Verfahren dauert immer noch an.

So bekommen beide “Helden” ihren Status von Anderen zugesprochen. Auf diese Art und Weise beschäftigen sie viele Menschen, die eigentlich anderes zu tun hätten oder zu tun haben sollten. Wenn ich das lese gewinne ich den Eindruck, dass es uns Menschen doch gar nicht so schlecht gehen kann, sonst könnten wir die Zeit dafür nicht aufbringen.

Wenn du auch in einer solchen Situation stehst, dann wende deinen Blick doch mal dahin. Hast du freie Energieressourcen, dann sind sie dort besser aufgehoben. Garantiert bekommst du dort Dankbarkeit und Freude geschenkt und nicht Unverständnis.

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