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Wie schnell sich doch alle guten Pläne ändern können! Als ich am Freitag im Radio vom Vulkanausbruch hörte, war dieser für mich ganz weit weg. Ich habe keine Angehörigen auf Island, also war meine Schlussfolgerung: für mich persönlich hat das keine Auswirkungen. Es war mir nicht klar, dass ich mit meiner Einschätzung völlig falsch liegen würde.

Als ich gestern Abend nach Hause kam und die Wochenendausgabe der SZ las, stand dort, dass der Flugverkehr in halb Europa eingestellt worden war. Doch zwischen Sonntag und Dienstag ist ja eine kleine Ewigkeit.

Heute morgen sah ich, dass der Flugverkehr für den ganzen Montag eingestellt ist und weitere Entscheidungen erst am Montag Nachmittag zu erwarten sind. Während ich noch über die Auswirkungen für mich nachdachte, klingelte bereits das Telefon. Was danach folgte, waren mehrere Stunden am Telefon und das Abwägen der verbleibenden Möglichkeiten.

Nachdem aber für den Rest der Woche keine gravierende Wetteränderung angekündigt ist, werde ich wohl oder übel Zug fahren müssen. Was sicher nicht zu den Dingen gehört, die ich für 6 Stunden unbedingt brauche.

Nach dem Prinzip, die Hoffnung stirbt zuletzt, hoffe ich doch noch auf meinen Flieger morgen. Das Prinzip trägt im Moment nicht nur mich, sondern viele Menschen, die von einem funktionierenden Flugbetrieb abhängig sind.

 

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