http://de.wikipedia.org/wiki/Orientalischer_Tanz

Diese Woche hatte ich meine erste Bauchtanzstunde. Mit mir kamen weitere 16 Frauen unterschiedlichen Alters. Im Vorfeld war ich gespannt, ob ich der “alte Esel” der Truppe sein werde; war aber erfreut, als dies nicht so war. Nach dem Motto: Unbekannt blamiert es sich besser, hatte ich mich alleine angemeldet, um dann aber vor Ort eine gute Bekannte wieder zu treffen. Ups!

Du fragst nach meiner Motivation? Du hast recht. Der Bauchtanz gilt als ein sehr gutes Training für die Wirbelsäule, Bauch und Becken. Da ich ein Schreibtischtäter bin und recht wenig Ausgleich habe, war die Frage: Was tun dagegen? Nach dem Prinzip: Bauchtanz macht bestimmt mehr Spaß als einfach nur Gymnastik, entschied ich mich dafür.

Der Bauchtanz ist ein Sequenztanz, d. h. nicht alle Körperteile werden gleichzeitig bewegt, sondern immer nur ein Teil. Nach einer kleinen Aufwärmeinheit ging es sofort los mit Muskel anspannen und loslassen. Die ersten Schritte und Fingerübungen wurden trainiert. Dabei wurde von unserer Trainerin Veronika viel Wert auf die korrekte Ausführung der einzelnen Übungen gelegt. Klar nach dem Motto: Einmal richtig gelernt ist besser, als später korrigiert. Sie zeigte uns, wie wichtig die richtige Haltung ist um Rückenbeschwerden vorzubeugen. Erstaunlicherweise bekam ich keinen Muskelkater. Obwohl ich nach zwei Stunden Tanzen an Stellen Muskeln verspürt, von denen ich bis dahin noch nicht einmal wusste.

Ich muss gestehen, es macht mir Vergnügen. Das einzige was mich störte, war das Klingeln der Münzen an den Gürteln mancher Frauen.

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