Die Diskussion um das Interview von Bischof Mixa mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung ist hier nachzulesen. Es ist ein recht langes Interview, was im Kontext betrachtet nicht ungewöhnlich ist.

Folgende Aussage gibt den Anlass zum Streit: “Die sogenannte sexuelle Revolution, in deren Verlauf von besonders progressiven Moralkritikern auch die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Minderjährigen gefordert wurde,  ist daran sicher nicht unschuldig.”

Ich halte die Aussage für Unsinn. Es steht nicht umsonst in der Bibel, dass nichts Neues unter der Sonne geschieht. Die 1968er werden nicht mehr und nicht weniger Anlass gegeben haben. Menschen, die sich an anderen Menschen vergreifen, machen sich immer schuldig, egal, was ihre Begründung auch sein mag.

Ein Satz später sagt Bischof Mixa: “Wir haben in den letzten Jahrzehnten gerade in den Medien eine zunehmende Sexualisierung der Öffentlichkeit erlebt, die auch abnorme sexuelle Neigungen eher fördert als begrenzt.”

Vielleicht ist hier der Grund für den Aufschrei der Medien zu suchen. Denn wer hört schon gerne, wenn er etwas falsch macht, noch dazu wo es nur der Einschaltquoten und nicht der Überzeugung zuliebe getan wird. Auch wenn die Medien über Bischof Mixa herfallen und sich an dem missglückten Satz bei ihm rächen wollen. Diesen Satz können sie nicht verheizen, denn er ist wahr.

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