http://images.google.de/i…start=0&ndsp=20

Es gibt viele gute Fotografen und sie machen Fotos, die ich toll finde. Gestern war ich in Berlin in einer Ausstellung im C/O in Berlin. Diese Ausstellung ist bemerkenswert. Die Bilder stammen vom britischen Fotografen Don McCullin. Er ging an Orte und fotografierte, wo andere gar nicht erst hingehen. Er zeigt Fotos aus dem Vietnamkrieg, aus Kambodscha, von Nigeria und aus Beirut.

Dank des gelungenen Aufbaus der einzelen Ausstellungsräume ist es überhaupt nur möglich, das sichtbare Leid, den Schmerz, die Trauer auszuhalten. Jeder der Räume hat mehrere parallel verlaufende Themenstränge. Es gibt die Kriegsfotografie und gegenüber hängend Bilder aus England.

Ich stellte mir die Frage, wie es wohl möglich ist soviel Elend zu erleben ohne daran zu zerbrechen. Du meinst, er kapselt sich ab. Ja sicher, aber wenn er das zu intensiv tut, dann ist es ihm nicht möglich diese Bilder zu treffen. Nur indem er sich mit dem Erleben auseinander setzt, können Bilder entstehen wie die ausgestellten. Zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass es möglich ist auf einem Lastwagen mit verwundeten und sterbenden Soldaten zu sitzen, selbst verwundet zu sein und das an sich selbst abprallen zu lassen.

Die Ausstellung von Don McCullin läuft  noch bis zum 28.2. im C/O in Berlin. Bist du in der Gegend, dann nimm dir die Zeit und schaue dir diese Bilder an.

(Teil 2 gibts morgen, über drei besondere Bilder von ihm).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.