http://en.wikipedia.org/wiki/Jackie_Pullinger

Gestern Abend haben wir eine interessante Frau kennen gelernt, Jackie Pullinger. Sie besuchte das Gospel Live Center in München und hielt dort Vorträge über ihre Arbeit unter den Drogensüchtigen von Hong Kong und ihre Beziehung zu Gott und Jesus Christus.

Sie startete ihr Werk nicht mit einem guten Konzept und eine gut gefüllter Kriegskasse, sondern ging einfach los. Als junge Frau kam sie nach Hong Kong und startete dort einen Dienst für die Ausgestoßenen der Gesellschaft. Das bemerkenswerte an ihr ist ihre Liebe zu Jesus Christus. Sie sorgt nicht für das Morgen vor, so wie wir es tun. Ihre Aussage ist: “Erst wenn wir alle Reserven aufgebraucht haben, erst dann handelt Gott. Vorher gibt es für ihn keine Notwendigkeit dazu.” Ihre bedingungslose Bereitschaft selbst zu verzichten, nur damit andere Menschen auch von Jesus erfahren ist gepaart mit einer großen Kreativität und Mut diese Botschaft an den Mann/Frau zu bringen.

Sie erzählte aus ihrem Leben und dass es wichtig war, den Menschen vorbehaltlos zu begegnen. Sie geht auf Prostituierte, Dealer und Bettler gleichermaßen zu, ohne von ihnen Gegenleistungen zu erwarten.

Als ich das hörte, fragte ich mich, wie denn unser Leben aussieht. Oft stellen wir Bedingungen, bevor wir bereit sind Geld und Zeit einzusetzen. Manchmal bremst uns unser Egoismus auch schon vorher ab. Ihr Lebensmotto: Wenn Jesus für mich gestorben ist, damit ich leben kann, dann sollte ich doch nicht an materiellen Dingen festhalten, sondern bereit sein zu geben. Ich denke, es würde sich lohnen das umzusetzen.

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