Ich wollte nur kurz in die Stadt und zur Post, nicht lange. Doch ich benötigte einen Parkplatz, der besonders in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt schwer zu bekommen ist. Als ich auf der Kreuzung um die Ecke bog, sah ich schon, dass der Parkplatz recht voll ist und es nicht gut aussieht. Zu allem Überfluss bog auch noch direkt vor mir ein Auto in den Parkplatz ein. Das zu sehen war schon frustrierend für mich. Trotzdem wollte ich es nicht schon vorher aufgeben und fuhr hinterher in die Einfahrt. Es war noch nicht mal ein Gebet, was ich zum Himmel sandte, sondern mehr ein Stoßseufzer in der Art: “Bitte ich brauche doch einen Parkplatz.” Ich sah, wie er stand und auf einen freien Platz wartete. Jeder Parkplatz schien belegt zu sein. Doch da, direkt vor mir war ein Platz frei für mich.

In dem Moment habe ich mich gefühlt wie ein König. Mein Gott hat extra für mich einen Parkplatz frei gehalten. Der andere Autofahrer hat ihn nicht gesehen. Ich weiß nicht so genau, warum nicht, weil er groß genug war um nicht übersehen zu werden. Um meinetwillen hat der Parkplatz auf mich gewartet. Ich war erfreut und erstaunt zugleich. Logisch und nachvollziehbar war und ist es immer noch nicht, warum der andere ihn einfach nicht gesehen hat. Danke mein Gott für den geschenkten Parkplatz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.