Die Bibel spricht davon, dass Gott uns segnen will. Doch was das ist, fällt uns meistens schwer zu beschreiben.
Das erste Mal wird Segen in 1.Mose 12,2 erwähnt. Dort spricht Gott zu Abraham: “Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.”
Dieser Text ist für mich die Kurzbeschreibung für Segen. Segen heißt Gutes von Gott erwarten zu können. Menschen, die an Gott glauben, wünschen dieses einander. Das ist nichts Formales und jeder kann das tun. Es ist kein Ritual oder Ähnliches. Dieser Satz: “Ich wünsche dir Gottes Segen” bringt zum Ausdruck, dass ich dem anderen nur das Beste wünsche und davon ganz viel. Dabei ist die Auswirkung, also der Segen von Gott, so vielfältig wie das Leben. Damit kann Gesundheit, Arbeit, Pause oder auch eine bessere und intensivere Beziehung zu Gott gemeint sein. Bei Abraham war eine Auswirkung Wohlstand und Nachkommen. Wenn Gott dich und mich segnet, dann merkt das unser Umfeld; egal ob sie das sagen oder nicht. In diesem Satz geht Gott noch einen Schritt weiter. Er sagt: “Du sollst ein Segen sein”. Wenn Gott mich segnet, dann will ich gerne davon abgeben. Das hat Abraham auch getan. Ich halte dieses Abgeben für einen wichtigen Bestandteil des Segens von Gott. Es kann also sein, dass wir uns selbst eines Teiles dieses Segens berauben, weil wir nichts davon weiter geben wollen. Wir, unsere Familie, können sagen, dass sich die Sache mit dem Segen lohnt. Sag doch Gott auch, dass du Segen von ihm willst und denke daran: weitergeben ist wichtig.

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