Am Nachmittag kam Mama bei uns vorbei. Weil es noch so warm draußen war,  saßen wir im Wohnzimmer und unterhielten uns.  Mama kam vom Tanken zurück und war etwas aufgelöst.  Sie wollte an der Kasse mit ihrer Kreditkarte bezahlen,  dabei merkte sie, dass diese nicht in ihrem Geldbeutel ist.  Daraufhin stellte sie ihre Tasche auf den Kopf, doch es war keine Karte da.  Dann fuhr sie nach Hause,  um dort zu suchen und war nicht erfolgreich.  Sämtliche Taschen – nichts,  in den Jackentaschen – nichts,  im Sekretär – nichts: Überall wo die Kreditkarte hätte sein können,  war sie nicht zu finden.  So kam Mama nun zu uns und klagte uns ihr Leid.  Das einzige was mir noch einfiel, war die Frage, ob die Karte vielleicht im Auto liegen könnte,  einfach raus gerutscht.  Also suchte sie im Auto, da das aber nicht so groß ist,  ging das recht schnell.  Auch dort war die Kreditkarte nicht zu finden.  Daraufhin stellten wir drei uns zusammen und legten diese Sorge Gott vor.  Wir beteten und baten ihn,  dass die Karte doch wieder auftauchen möge und dass er Mama zeigt, wo die Karte liegt.  Desweiteren baten wir ihn,  dass er doch Mama vor Schaden schützen möge,  dass die Karte doch zu Hause sein soll und nicht wo anders.  Wir erinnerten Gott daran,  dass sein Sohn Jesus Christus für uns eintritt und das dies auch für verlorene Dinge gilt. Danach dankten wir ihm,  dass die Karte wieder auftauchen wird und das er unser Gebet erhört.  Immer wieder bin ich beeindruckt , wie schnell Gott Gebete erhört.  Als Mama einige Zeit später nach Haus ging,  klingelte recht schnell danach das Telefon.  Sie teilte uns mit,  dass sie die Kreditkarte zwischen ihren Sachen gefunden hat. Wie sie dort hingekommen ist,  bleibt offen.  Hauptsache, sie ist wieder da.  Danach haben wir alle miteinander wieder gebetet und uns bedankt für die schnelle Erhörung unserer Bitte.

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