Heute ist es schon Mittag und erst jetzt komme ich zum Blog schreiben. So spät wie heute habe ich schon Jahre nicht mehr gefrühstückt. Wir haben uns erst kurz vor 12 Uhr zum Essen gesetzt. Warum? Die Zweitjüngste (meine “Pflegeschwester”) hat gestern ihren offiziellen Abschluss vom Hochschulstudium “Soziale Arbeit” gefeiert. In Coburg gab es eine Feierstunde im Kongresshaus für die letztjährigen Absolventen. So sind wir gestern Nachmittag nach Coburg gefahren um Primelchen zu gratulieren und mit ihr zu feiern. Am Anfang hatten wir überlegt erst heute zurück zu kommen, haben uns aber dann dagegen entschieden, weil das eigene Bett einfach das Beste ist. So hat gestern das Studium sein offizielles Ende gefunden. Alle Welt redete davon, dass ein Lebensabschnitt beendet wurde und etwas Neues beginnt. Ob die jungen Leute das genau so wahrnehmen? Mit wie vielen Ideen, Träumen und Wünschen sie wohl in die Arbeitswelt starten? Viele werden sich die Hörner noch abstoßen, wenn sie feststellen, das die Praxis anders ist als die Theorie an der Uni/Hochschule. Ich wünsche ihnen, dass sie gut in der Arbeitswelt klar kommen, dass sie wahrnehmen, dass die “Alten” doch nicht ganz so von gestern sind und ihr gewählter Beruf ihnen Freude macht. Doch das Wichtigste ist, sich Ziele zu setzen und diese anzustreben. Neue Ziele, die durchs Leben tragen, auch durch Durststrecken.

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